möchte eine Aussenwand im Innenraum mit 80mm Mineral-
wolle und Rigips Metall Ständer Werk montieren. Die
Innenbeplankung soll mit 12,5mm Rigips GK Platten
erfolgen, diese werden dann mit Schrauben befestigt.
Diese Aussenwand ist absolut trocken.Es soll eine
4er Steckdosenkombi u.eine Abzweigdose installiert werden,zudem div.Bilder u.ähnliches aufgehängt werden.
Jetzt stellt sich die Frage nach einer Dampfsperre bzw.Dampfbremse bzw.Folie und deren Befestigung am Metall Ständerwerk. Angedacht ist die Verklebung auf der Rückseite der GK Platte.
Noch ist die Wand trocken,daß muß aber nach der geplanten Dämmung von innen nicht so bleiben!
Innendämmung ist schlecht(grundsätzlich),gehört stets auf die kalte Seite,also nach Außen.
Geht es nicht anders,dann wendet man andere Dämmarten an mit festen Dämmplatten aus z.B. Kalziumsilikatplatten und dämmt auch die Übergänge an Decke und Nachbarwänden(Dämmkeile).
Und selbst so eine vom Fachmann errichtete Dämmwand kann Probleme bereiten.
So wie Du es planst,geht es m.E. nicht. Auch die Dampfsperre gehört direkt auf die Dämmung drauf und an allen Anschlüssen,Stößen,Überlappungen mit Dichtband und -Kleber angedichtet(Wand,Boden,Decke).
Die Einbauten(Steckdosen usw.) würden die Dichtfolie durchbrechen,es gibt Speziallösungen dafür,besser ist in jedem Falle eine Installationsebene über der Dämmung und Folie von der Tiefe der Hohlwanddosen der E-Installation.
Die erreicht man durch Konterlattung .
Auch würde man direkt auf der Wand eher Holzunterkonstruktion verwenden als Metallständerwerk,das ist besser für beidseitige Trennwände.
Ich empfehle eine fachliche Beratung und Ortsbesichtigung durch einen Baufachmann bevor Du diese Innendämmung machst. Die Gefahr von Fehlern,die zu Bauschäden(Feuchte,Schimmel) führen können ist groß.
Ich möchte mich eigentlich nur den Ausführungen von duck313 anschließen
die Folgeschäden die durch die Innendämmung hervorgerufen werden bleiben so etwa 2-3 Jahre unendeckt - abhängig von Faktoren wie z.B. Temperaturgefälle und damit letztendlich der Menge an entstehendem
Kondensat. Der z.Z. offene Wandputz sowie die dahinterliegenden Mauer-
Fugen werden zerstört, Schimmelbildung hinter abgedeckten Teilen der
GK-Wand - Fußleisten - Bilder - Schränke. Das ganze beginnt unten und
arbeitet sich späterhin nach oben - begleitet von einem „müffelnden“
Geruch.
Hallo druck313,
ich danke für die freundliche Aufklärung zum Thema „Innenisolierung“
Solch eine Erklärung hatte ich mir gedacht.Es ist mir auch klar,dass
eine Innenisolierung nicht optimal sein kann. Sie ist aber erheblich
wirtschaftlicher als eine Aussenisolierung.(wenige hundert € zu
vielen tausend €)
Die bisher angedachte Bauweise ist hiermit gestorben.
Neue Methode:2cm Styropor auf die Wand kleben,ohne jegliche Fugen,
und dann ein Ständer Werk,mit Mineralwolle befüllt,davor bauen.
Diese Bauweise dürfte keine Feuchtigkeit bilden.Siehe Rigitherm
Platte.
Was ist hiervon zu halten???