Innenmeniskusschmerz

Hallo,
ich habe seit einigen Tagen einen Innenmeniskusschaden. Beim Arzt (Chirurg, speziallisiert auf Knie)bin ich gewesen, dieser hat mir Reizstrom und Ultraschalltherapie verordnet. Ich glaube es wirkt ein wenig aber ein „knscken“ merke ich immer noch… wer kann mir sagen ob es eine Heilungschance gibt,oder was ich sonst noch machen kann???
Da ich Altenpflegerin im Ambulanten Dienst bin, mache ich mir ein wenig Sorgen…
Danke Christiane

Hallo und herzlich willkommen.

hat mir Reizstrom und Ultraschalltherapie verordnet. Ich
glaube es wirkt ein wenig aber ein „knscken“ merke ich immer
noch… wer kann mir sagen ob es eine Heilungschance gibt,oder
was ich sonst noch machen kann???

Fangen wir mal mit Teil 2 an : Lass Dir von einer Krankengymnastin isometrische Übungen zeigen, die Du durchführen kannst. Das Knie wird dabei ohne Belastung bewegt, so dass Du das auch tun kannst, während es noch knackst. Wenn das Knacksen nachlässt, kannst Du damit beginnen, den Musculus quadriceps - aber dann an beiden Beinen - zu stärken. Für den Anfang eignet sich ein Deuserband recht gut; ein alter Fahrradschlauch tut’s auch und reimt sich sogar :wink:. Auch die Reizstromtherapie ist geeignet, den vierköpfigen Oberschenkelmuskel zu stärken, der dem Knie einiges an Stabilität verleiht, was ggf. der Bänder- und Knorpelapparat im Knie derzeit nicht zu leisten im Stande ist.

Ich habe selbst vor mittlerweile fast 20 Jahren einen kapitalen Knieschaden (Kreuzbänder, Innenband, Patellasehne, Außen- und Innenmeniskus - war alles in Brocken) erlitten und bin nach der Gipsphase über ein halbes Jahr zur Krankengynastik gerannt. Reizstrom mache ich heute noch, wenn’s mal zwickt und habe außer einer mechanischen Bewegungseinschränkung von etwa 20° fast nie Beschwerden, trotz des kapitalen Schadens. Toi, toi, toi … jedenfalls sind die Chancen, dass Du einen Meniskus, der leicht angeschlagen ist, durch Entlastung und unterstützende Maßnahmen intakt halten kannst, recht gut,

meint kw
*wokeinarztist*