Liebe/-r Experte/-in,
ich nehme zur zeit ds herzmedikament diovan 320 ( halbe tablette morgens und abends) weil eiche muskelschäche habe. alber ich leider unter den nebenwirkungen wie: müdigkeit, schlaflsoigkeit, schwindel und muskelschäche. dazu muss ich htc-gamma 25 ( auch halbe tablette morgens und abends) und L-theroxing nehmen.
ich leide unter den nebenwirkungen und fühle mich meiner lebensqualität beraubt… gibt es noch eine alternative behandlung zu diovan? denn lisinopril sandoz habe ich auch schon versucht und bin dann auch diovan umgestiegen…
Hiiiilfe 
Lieben danke im vorraus.
Liebe/-r Experte/-in,
ich nehme zur zeit ds herzmedikament diovan 320 (
halbe
tablette morgens und abends) weil eiche muskelschäche
habe.
alber ich leider unter den nebenwirkungen wie:
müdigkeit,
schlaflsoigkeit, schwindel und muskelschäche. dazu
muss ich
htc-gamma 25 ( auch halbe tablette morgens und abends)
und
L-theroxing nehmen.
ich leide unter den nebenwirkungen und fühle mich
meiner
lebensqualität beraubt… gibt es noch eine
alternative
behandlung zu diovan? denn lisinopril sandoz habe ich
auch
schon versucht und bin dann auch diovan umgestiegen…
Hiiiilfe 
Lieben danke im vorraus.
Alles nicht so leicht zu beantworten, weil der
Blutdruck unter der knackigen Dosis kontrolliert werden
muss/sollte. In der Regel steigt der Blutdruck (RR)
gegen 12.30 Uhr und sinkt um Mitternacht (gibt es ein
24h-RR-Protokoll?). Aus selbigen würde es hervorgehen.
Wenn es so wäre, könnte man die RR-Tabletten-Diovan
statt morgens erst mittags nehmen. Trotzdem würde man
den Druckverlauf darunter messen, um zu sehen, wie tief
der RR geht. Deshalb hat man die RR-Einstellung früher
stationär gemacht, bezahlt heute die Kasse nicht mehr.
Wenn vorher der RR „zu hoch“ war, wird es 3-6 Monate
(!) brauchen, ehe man sich subjektiv an den „normalen“
RR gewöhnt hat. Solange muss man das „sich schwach
fühlen“ aushalten, dann normalisiert sich die
Wahrnehmung zu dem Zustand, wie es früher war und man
fühlt sich besser als je zuvor, weil man nicht mehr so
schnell müde wird. Die Geduld muss man leider aufbringe
und fällt allen (!) schwer, die sich erstmal an den
hohen RR gewöhnt hatten. Dazu kommt, dass die Potenz in
der Regel sich auch erst anpassen muss, aber das wird
vom Alter und der Gefäßschädigung abhängen und bedarf
eines ausdauernden Gespräches mit dem behandelnden
Arzt. Also ein sehr sensibles und komplexes Gebiet,
wozu man versuchen muss seinen Arzt zu Wahrnehmungen
der eigenen Empfindungen (am besten Protokoll mit
Uhrzeit und Medikamenteneinnahme und RR)zwingen muss.
Gelegentlich bedarf es des Medikamentenwechsels, bis
man eine gute subjektive Toleranz der Therapie erreicht
hat, weil sie ja wichtig ist, wenn man am Leben hängt.
Wenn nicht, ist alles nicht mehr so wichtig. Aufpassen
mit Alkohol, das erhöht kräftig selbigen! Ansonsten
viel Wasser oder nicht-alkoholische Getränke zu sich
nehmen, damit der Kreislauf genug Flüssigkeit hat.
Hallo!
Kann Dazu kaum was sagen, weil ich das Gesamtbild nicht sehe.
Ich empfehle, diese Frage dem Hausarzt zu stellen.
Prinzipiell gilt: Blutdrucktherapie erst nach 6 Wochen beurteilen - vorher gehts oft mal schlechter, aber dann gehts in der Regel besser als vorher.
mfg
Sie schreiben nur von einer "Muskelschwäche, ich nehme doch an, daß es sich hierbei um eine Herzmuskelschwäche handelt? Unter dieser Voraussetzung dann folgendes:
Ich denke nicht, daß die geschilderten Nebenwirkungen auf das Diovan zurückzuführen sind, es wäre völlig untypisch, in der Fachinformation wird dies auch nicht gelistet.
Sie schreiben dann noch einmal nur von Muskelschwäche. Ist jetzt eine Schwäche der Skelettmuskulatur gemeint?
Nun eine allgemeine Schwäche kann natürlich auf die bestehende Herzinsuffizienz zurüchgeführt wreden. Der Rest der Beschwerden läßt mich eher an ein Schilddrüsenproblem denken, möglicherweise ist das L-Thyroxin zu niedrig dosiert? Oder Sie nehmen es gar nicht ein? Weil die Schilddrüsenkrankheit ja nicht weh tut?
Kurzum: Die geschilderten Beschwerden lassen sich nicht auf das Diovan zurückführen. Mir persönlich wäre eine Behandlung mit Lisinopril sympathischer, aber davon haben Sie Ihren Hausarzt wohl abgebracht.
Noch ein Hinweis: Lisinopril wie auch Diovan wirken blutdrucksenkend. Wenn nun vorherr ein hoher Blutdruck bestand, der plötzlich auf Normalwerte gesenkt wird (gesenkt werden muß), fühlt sich der Patient in den ersten 2-3 Wochen ziemlich mies und meint das Medikament nicht zu vertragen. Da gibt es nichts, da muß man durch.
Hallo, das ist natürlich immer dumm, wenn eine Behandlung, die einem nutzen soll, unangenehme Nebenwirkungen hervorruft. Diovan wie auch Lisinopril gehören zu den wirksamsten Medikamenten gegen Herzschwäche; es gibt auch noch andere Medikamentengruppen, aber deren Wirkung ist oft nicht so gut, und die Nebenwirkungen können die gleichen sein. Und manchmal klappt es erst beim dritten oder vierten Versuch, dass man ein gut verträgliches Medikament findet. Da hilft es nur, mit dem Hausarzt Stück für Stück die geeigneten Medikamente auszutesten.
ja, aber sie sind alle ähnlich und werden gleichvertragen - musst du mit dem
kardiologen besprechen - würde die dosis reduzieren - ist nämlich die
höchstdosis!
Mfg
Dr. W. Paul
Hallo Alex
ich habe Deine Anfrage nicht ganz verstanden („eiche muskelschäche“?). Diovan
ist bei Herzschwäche ein gutes Medikament, kann aber auch Nebenwirkungen,
u.a. durch niedrigen Blutdruck haben. Das solltest Du aber mit Deinem Hausarzt
besprechen, der kann Dir viel qualifizierter helfen, als ein Fremder, der Dich und
Deine Krankengeschichte nicht kennt.
Gute Besserung, Johannes
Hallo Alex,
scheinbar hast Du eine Herzmuskelschwäche, weswegen Du ein Medikament brauchst, das Dein Herz stärkt. Dafür gibt es Medikamente wie ACE-Hemmer (=Lisinopril) und AT1-Blocker (=Diovan). Andere Medikamente gibt es auch, aber die sind entweder von der Wirkung her nicht so stark oder könnten bei Dir wegen Gegenanzeigen verboten sein (z.B. Betablocker, Spironolacton).
Vielleicht gibst Du dem Diovan und dem HCT noch ein wenig länger Zeit, denn oftmals braucht der Körper einige Wochen bis manchmal Monate, um sich an ein neues Medikament zu gewöhnen und es sind ausgesprochen gute Medikamente. Die Umgewöhnung ist besonders lange, wenn Du Dein Leben lang bisher gar keine Medikamente genommen hast.
Außerdem muß man mal beide Seiten betrachten: Was ist schlimmer? Die Herzschwäche, die im schlimmsten Fall lebensgefährliches Wasser auf der Lunge mit Notarzteinsatz verursachen kann oder die Nebenwirkungen, die Du oben beschreibst? Jedes Medikament hat immer Haupt-und Nebenwirkungen, und jeder muß für sich selber entscheiden, ob die Nebenwirkungen das kleinere oder das größere Übel sind. Ein kleines Opfer oder Einschränkungen sind oft notwendig, wenn man eine chronische Krankheit hat.
Gruß, Dr. Jens Thielert