Ich denke ich habe mich nicht verhört, und KMH hat in der Halbzeitpause des Länderspiels BRD-AUS gesagt, dass die Verwertung der 2. Torchance nach der vergebenen 1. Torchance von M. Klose für Klose ein „innerer Reichsparteitag“ wäre.
Wo und wann leben wir eigentlich? Wieso sagt man ihr über ihren Knopf im Ohr nicht in der Sekunde, dass sie sowas nicht sagen kann? Es gucken immerhin >10 Mio. Menschen zu!
Ist „einen inneren Reichsparteitag haben“ in Bayern ein geflügeltes Wort?
Ich meine Sportreporter/moderatoren werden ja fürs Müll-Erzählen bezahlt, aber solche politischen Metaphern sind ja wohl völlig daneben.
Ich denke es wäre Zeit für eine öffentliche Entschuldigung von Müller-Hohenstein, in der Politik wäre so eine Aussage ein Grund für einen Rücktritt.
Stört mich die Bezeichnung „KMH“. Die Frau hat einen richtigen Namen und den solltest du auch hinschreiben, sonst weiß nämlich niemand, wen du meinst.
Ist es ziemlich lächerlich so ein Theater zu machen wenn jemand irgendein Wort benutzt, das zufällig aus der Nazizeit stammt. Das Wort alleine ist nicht böse und niemand glorifiziert das 3. Reich indem er nur irgendein Wort aus dieser unseeligen Zeit benutzt.
Zeigt deine Empörung, wie domestiziert manche Deutschen heute (immer noch) sind. Dass immer gleich „Skandal, Skandal“ gerufen wird ist echt albern, wie lange soll das noch weiter gehen und wann kehren wir zu normalen Umgangsformen zurück?
Wir leisten uns auch steuerfreie Nachtdienstzuschläge, eine Erfindung der Nazis…
„Innerer Reichsparteitag“ ist ein feststehender Begriff, den viele Leute nutzen und den auch ich ab und zu nutze, wenn es die Situation treffend beschreibt. Das ist also keine verquaste Ausdrucksweise von Frau Müller-Hohenstein, sondern einfach nur ein gängiger Begriff.
zuallermindest in Bayern ein geflügeltes Wort, nicht mal allzu selten.
Siehe http://www.redensarten-index.de/suche…
Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass die dort aufgeführte zweite Bedeutung keine übertragene Verwendung mehr ist, sondern eine wörtliche.
Du machst nichts falsch, wenn Du den „inneren Reichsparteitag“ in Deinen Wortschartz übernimmst, ob in den aktiven, kannst Du ja selbst entscheiden. Eine politische Bedeutung ist damir jedenfalls nicht verbunden.
Und weil´s so schön ist, nimm den „inneren Vorbeimarsch“ gleich mit dazu.
Ich denke ich habe mich nicht verhört, und KMH hat in der
Halbzeitpause des Länderspiels BRD-AUS gesagt, dass die
Verwertung der 2. Torchance nach der vergebenen 1. Torchance
von M. Klose für Klose ein „innerer Reichsparteitag“ wäre.
daß sie’s über den „polacken“ klose gesagt hat, ist das eigentlich schlimmer, als wenn sie sowas über den „neger“ cacau gesagt hätte?
Wo und wann leben wir eigentlich? Wieso sagt man ihr über
ihren Knopf im Ohr nicht in der Sekunde, dass sie sowas nicht
sagen kann?
und? soll sie dann postwendend sagen „sorry für den reichsparteitag“? das wäre ja wohl oberpeinlich.
Ich denke es wäre Zeit für eine öffentliche Entschuldigung von
Müller-Hohenstein,
ich denke, 65 jahre nach dem krieg wäre es zeit, das ganze mal etwas lockerer zu sehen.
katrin müller-hohenstein sollte sich m.e. lieber dafür entschuldigen, daß sie die zähne nicht auseinanderkriegt!
ihr beim reden zuzuschauen ist eine größere zumutung als eine evtl. unglücklich gewählte redewendung.
Was sollen "wir"denn in der DDR gesagt haben,denn dort hieß ja die Statseisenbahn „Reichsbahn“!!
Ganz davon abgesehn,find ich solch eine Floskel völlig nebensächlich.Falls sie nicht noch andere "Entgleisungen"bringt,find ich die Anfrage übertrieben und künstlich aufgebläht.Soll keine beleidigung sein.
Es gibt übrigens im jetzigen Wortschatz einige Begriffe,die eine "Erfindung"der nazis sind,z.B.das Wort „Staatsakt“.
@MecFleih
„1. Stört mich die Bezeichnung „KMH“. Die Frau hat einen richtigen Namen und den solltest du auch hinschreiben, sonst weiß nämlich niemand, wen du meinst.“
Sie wird halt so genannt. Jeder Sportgucker weiss auch wer gemeint ist…und für ganz Dumme…ich habe den Namen Müller-Hohenstein auch nochmal weiter unten ausgeschrieben…
"Das ist also keine verquaste Ausdrucksweise von Frau Müller-Hohenstein, "
Naja…meine Links oben beweisen, dass diese Ausdrucksweise nicht politisch korrekt ist…
Naja…meine Links oben beweisen, dass diese Ausdrucksweise
nicht politisch korrekt ist…
Deine Links beweisen genau das, was sie enthalten:
Aus dem 1.Link:
„Prompt kam Protest im Internet auf -“
Aus dem 2.Link:
„Im Internet forderten Fans den Rauswurf der ZDF-Frau.“
Ein paar Hansel regen sich im Internet anonym auf, und die Medien berichten darüber, weil ihnen zur Regierungskrise mittlerweile nichts mehr einfällt (liest ja eh keiner mehr).
Sprache sollte nicht Sklave irgendwelcher politischer Korrektheit, oder besser gesagt, Ausrichtung sein. So viel Toleranz muss sein.
Hab mir sogar die Mühe gemacht für meine annahme eine Quelle zu finden:
Der Begriff sei inzwischen leider zu einem umgangssprachlichen Idiom geworden.
Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann:
„Viele Menschen denken gar nicht an die NSDAP in dem Moment, wenn sie es sagen. Aber es wäre mir lieber, wenn es nicht existieren oder nicht so häufig verwendet würde.“
„Wir nehmen es nicht hin, wenn extremistische Terminologie von links oder rechts im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verbreitet wird. Das widerspricht dem Staatsvertrag“, sagte der Vize-Bundesvorsitzende der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Hugo Diederich, der auch Mitglied im ZDF-Fernsehrat ist.
Die Moderatoren würden für ihre Wortwahl gut bezahlt. Das ZDF sei ein Schaufenster Deutschlands, das als Gast aus Südafrika berichte „und nicht als Statthalter einer Diktatur“. Diederich forderte eine Entschuldigung im Programm oder auf der ZDF-Homepage. Andernfalls stehe infrage, ob Müller-Hohenstein künftig im ZDF moderieren dürfe.
Es bleibt also festzuhalten, dass der Protest keineswegs nur über irgendwelche Plattformen im Internet kam, sondern dass auch von seriösen Vereinigungen.
Vllt. hilft es die Aufregung nachzuvollziehen, wenn man daran denkt, dass auf dem 2. Reichsparteitag nach der Machtübernahme der Nazis (1935) die Nürnberger Rassengesetze verkündet wurden, welche entscheidender Schritt zum Holocaust und Ausschwitz waren.
Wenn sich Leute über eine solche Analogie beschweren, weil sie „innerer Reichsparteitag“ mit dem ersten Schritt zur Judenvernichtung assoziieren, sollte man dafür Verständnis haben, wem tut diese Rücksichtnahme denn weh?
Es bleibt also festzuhalten, dass der Protest keineswegs nur
über irgendwelche Plattformen im Internet kam, sondern dass
auch von seriösen Vereinigungen.
Was nicht viel heißt. Es wird für alles mögliche immer auch irgendwelche Berufsbetroffenen geben.
Vllt. hilft es die Aufregung nachzuvollziehen, wenn man daran
denkt, dass auf dem 2. Reichsparteitag nach der Machtübernahme
der Nazis (1935) die Nürnberger Rassengesetze verkündet
wurden
Hat die gute Frau vom „inneren 2. Reichsparteitag“ gesprochen? Glaube nicht, oder?
Ich finde den Ausdruck ja auch nicht sonderlich glücklich, aber diese Aufregung rechtfertigt er keineswegs.
Da wird wieder mal aus einem Furz ein Donnerschlag gemacht.
Alles völlig überflüssig.
Es bleibt also festzuhalten, dass der Protest keineswegs nur über :irgendwelche Plattformen im Internet kam, sondern dass auch von :seriösen Vereinigungen.
Für mich bleibt festzuhalten, daß es auch in seriösen Vereinigungen Leute gibt, denen kein Faden zu dünn ist, um daran einen Nachweis ihrer Existenz und insbesondere ihrer Wichtigkeit aufzuhängen.
Man könnte ja drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre und nicht immer wieder vorkäme.
heute regen sich ein paar „rückständige fanatiker“ höchstens über dänische karikaturen auf und wir (du auch?) reagieren mit kopfschütteln, weil wir’s lächerlich finden.
jeder hat halt so seine heilige kuh, auf der er rumreitet…