Hallo Tille71,
vielen Dank für die Zeilen.
Einen spezifischen Nutzen von weiteren Tests würde ich mir dann versprechen, wenn ich wüsste, ob es eine Behandlungsmöglichkeit (SIT) gibt, welche bei mir Sinn macht. Genau das weiss ich aber nicht.
„Stiche vermeiden wie es geht (sollte nicht allzu schwer sein)“. Stiche zu 90 Prozent zu vermeiden ist leicht, aber Stiche zu 100 Prozent zu vermeiden ist schlicht unmöglich. Statistisch gesehen bin ich in den letzten 40 Jahren alle 5,7 Jahre einmal gestochen worden und ich war bisher auch bemüht, Stiche zu vermeiden, obwohl ich nichts von einer Allergie bzw. den heftigen Reaktionen wusste. Wer lässt sich schon freiwillig Stechen? Der letzte Stich passierte, als ich an einem Augustsonntag unseren Kinderwagen geschoben habe und sich eine Wespe unbemerkt auf den Schiebegriff gesetzt hat. Als ich meine Hand dann etwas bewegt habe, hat sie zugestochen. Wie soll ich so etwas zu 100 Prozent vermeiden?
Ich kann nicht alles, was ich anfasse, alle Schuhe, die ich anziehe, jeden Stuhl, die Bettdecke, Kopfkissen, mein Auto, etc. ständig kontrollieren, da kann ich mir gleich die Kugel geben, das ist ja kein Leben. Risiko minimieren klar, aber ganz ausschliessen kann man einen Stich nicht. Und es wäre schon hilfreich zu wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, zu verhindern, dass ich beim nächsten Stich in statistisch gesehen 5,7 Jahren dann den Löffel abgebe,…
Hallo,
simpel gesagt machen weitere Tests ja nur dann Sinn, wenn Du
Dir einen spezifischen Nutzen davon versprichst. Oder wenn es
eine Notwendigkeit ist (z.B. bezüglich Deiner Arbeit). Alles
weitere ist akademisch und ziemlich irrelevant.
Ansonsten bedeuten Deine bisherigen Erfahrungen schlichtweg:
Stiche vermeiden wie es geht (sollte nicht allzu schwer sein),
falls Probleme auftreten Rat und Behandlung (falls nötig)
veranlassen.
Und unbedingt Paranoia vermeiden, das raubt einigen Leuten das
komplette Leben.
Tille71
Hallo,
2003: Wespenstich im Gesicht, nach drei Stunden Übelkeit,
Notfallbehandlung (Antihistamin und Kortison i.V.).
August 2006: Wepsenstich an Hand, nach 45 Minuten starke
Übelkeit, Durchfall, Schwächegefühl, Hitzewallungen,
Schluckbeschwerden, Puls 130, Angstzustände. Notfallbehandlung
(Kortison, Fenistil, MCP jeweils intravenös). Übelkeit ging
erst nach mehreren Tagen wieder vollständig weg.
September 2006: RAST Biene/Wespe negativ (