wohin wendet sich ein Kunde eines insolventen Sportstudios (wurde über Nacht am 23.01. geschlossen)? Es gibt keinerlei Ansprechpartner mehr. Alle Telefone sind tot, die Gebäude werden durch Personenschützer abgeschirmt, die Kunden bekommen keine Infos.
Auf der Webseite steht im Impressum ein Inhaber, der aber nicht dem Inhaber auf dem Mitgliedschaftsvertrag entspricht.
Kunden möchten natürlich 1. versuchen ihre im Voraus gezahlten Beiträge zurückzubekommen und 2. was müssen die Kunden mit Einzugsermächtigung tun?
Wie sieht es mit im Voraus bezahlten Mehrfachkarten aus?
Es gibt zwar wenig Hoffnung, dass es Kohle zurück gibt, aber zumindest möchte man ja doch verhindern, dass die Herrschaften sich weiter auf dem Bankkonto ihrer Mitglieder bedienen.
Erlischt ein Mitgliedsvertrag automatisch mit Insolvenz und Schließung des Sportstudios?
eine Einzugsermächtigung sollte sofort gegenüber dem Insolvenzverwalter widerrufen werden, und die Hausbank sollte davon auch in Kenntnis gesetzt werden. Bereits eingezogene Beträge für nicht mehr erbrachte Leistugen - soweit zeitlich noch möglich - sollte man zurückbuchen lassen, und in den nächsten Wochen das Konto regelmäßig kontrollieren. Ansonsten kann man sich die Anmeldung einer Forderung wegen einer vorausbezahlten Mehrfachkarte vermutlich sparen. Das macht nur Aufwand und wird aller Voraussicht nach nichts bringen.
eine Einzugsermächtigung sollte sofort gegenüber dem
Insolvenzverwalter widerrufen werden, und die Hausbank sollte
davon auch in Kenntnis gesetzt werden.
Insolvenzverwalter ist keiner Bekannt, dem Amtsgericht ist keine Insolvenz bekannt… es wird sicher noch lustig.
Bereits eingezogene
Beträge für nicht mehr erbrachte Leistugen - soweit zeitlich
noch möglich - sollte man zurückbuchen lassen, und in den
nächsten Wochen das Konto regelmäßig kontrollieren. Ansonsten
kann man sich die Anmeldung einer Forderung wegen einer
vorausbezahlten Mehrfachkarte vermutlich sparen. Das macht nur
Aufwand und wird aller Voraussicht nach nichts bringen.
richtig. Es geht auch eher um Schadensbegrenzung… man kann mit 50,00 Euro Verlust nicht genutzter Einheiten schon leben…
wenn der laden nur dichtgemacht hat, muss keine insolvenz
vorliegen.
Das war eine Information über Dritte, die sich gestern unter den Mitgliedern über Gästebuch etc. verbreitete.
Es kann aber auch ganz anders liegen… ob die Firmennamen, die den Mitgliedern bekannt sind, überhaupt noch stimmen, ist fraglich. Aber da eine Auskunft beim Gewerbeamt 10,00 kostet, müssen das diejenigen entscheiden, ob ihnen das wert ist, darüber etwas herauszufindne.
wohin wendet sich ein Kunde eines insolventen Sportstudios
(wurde über Nacht am 23.01. geschlossen)?
Echt? In der Nacht?
Alle Telefone sind tot,
Tot? Oder geht keiner ran?
die Gebäude werden durch Personenschützer abgeschirmt,
Echt? Wozu genau soll das denn dienen, wenn doch ein einfaches Abschließen reicht? (Und seit wann dienen PERSONENschützer zum Abschirmen eines GEBÄUDES?). Schon mal mit den Typen gesprochen, was sie da machen? Sind die evt. von der Polizei und es geht gar nicht um Insolvenz?
Zement mal, wenn kein Inso-Antrag bei Gericht vorliegt, dann haben wir auch keine Inso-Situation. Ändert aber an der Empfehlung der Rückbuchung von für nicht erbrachte Leistung bezahlter Beiträge und Widerruf der Einzugsermächtigung nichts. Hat höchstens den Vorteil, dass man tatsächlich noch eine Chance hat Ansprüche wegen der voraus bezahlten Karte erfolgreich geltend zu machen.
ok - wenn es sogar noch was Positives hat, dann ist ja gut.
Letztlich sind die Mitglieder über nichts informiert. Man trägt mittlerweile gesammeltes Wissen in einer Facebook-Gruppe zusammen. Aber wie es so ist, wenn viele Menschen etwas dazu beitragen: es sind eben auch manchmal falsche Infos dabei.
Tatsache is, dass nach heutigem Stand zwei der drei Studios dicht sind und man an keinerlei Infos kommt. Die Webseite funktioniert noch und im Impressum steht ein Inhaber des einen geschlossenen Studios.
Das Dritte soll nun angeblich ab 1.02. einen neuen Besitzer haben. Das ist auch eine Infoweitergabe von einer Person, die heute dort war und diese Info auf einem Zettel an der Tür vorgefunden hat.
Die wichtigste Frage ist ja letztlich, was müssen die Mitglieder tun, was ist in so einer Situation angezeigt. Die meisten haben noch nie so etwas erlebt und sind ratlos und unsicher.