Insolvenzverwalter in Regress nehmen?

n alle lieben Helfer,

durch ein Versäumnisurteil ist gegen mein Unternehmen ein Insolvenzantrag gestellt und eröffnet worden.

Gegen das Versäumnisurteil wurde vor dem Insolvenzantrag fristgerecht Einspruch eingelegt und begründet. Aufgrund der Begründung fand ein weiterer Kammertermin statt. Damit war das Verfahren nicht bestandskräftig.

Nach diesem Kammertermin hat wurde vom Insolvenzverwalter die Forderung aus dem Versäumnisurteil in voller Höhe (ungeprüft) anerkannt und die Insolvenz eröffnet. Damit hat er die Karre in den Dreck gefahren.

Nun behauptet der Insolvenzverwalter mir und dem Amtsgericht gegenüber, dass er nicht wusste, dass das Versäumnisurteil nicht in Bestandkraft erwachsen ist. Damit versucht er sich zu rechtfertigen, denn er wusste, dass er damit mein Unternehmen (mich) in den Ruin getrieben hat.

Dass er nicht wusste, dass das VU nicht bestandskräftig geworden ist, stimmt nicht, denn er wurde durch meine Anwälte über den Stand des Verfahren informiert. Er selbst hat den Rechststreit auch ein Jahr nachdem das VU ergangen ist wegen insolvenz (§240 ZPO) eingestellt.

Wäre das Versäumnisurteil bestandskräftig gewesen, hätte er den Rechtsstreit nicht bei Gericht einstellen müssen. M. E. stellt kein RA ein Verfahren ein, wenn er davon ausgeht, dass es bestandskräftig ist. Wie blöd ist das?

Nun suche verzweifelt nach einer Möglichkeit, den Insolvenzverwalter in Regress zu nehmen.

Kann mir jemand helfen? Wie kann ich gegen den Insolvenzverwalter vorgehen?

Mir fehlen die finanziellen Mittel und ich weiss nicht mehr weiter.

Ganz lieben Dank für Eure Hilfe und allen Helfern ein schönes Weihnachtsfest

Kann mir jemand helfen? Wie kann ich gegen den
Insolvenzverwalter vorgehen?

Mir fehlen die finanziellen Mittel und ich weiss nicht mehr
weiter.

Probier es doch einmal mit Prozesskostenhilfe. ALG II Empfänger klagen nur so.

Hallo Kaffeetante ,

ich kenne aus eigener Erfahrung wie die IV vorgehen. Nur eigene Tasche, laut InsVV.

Du hast zwar nichts mehr und Dein Recht bleibt auf der Strecke.
Versuche es mit der Prozeskostenfinanzierung über die Allianz. Allerdings geht es dort erst ab 100.000 € los.
Schildere Deinen Fall und erfrage welcher Anwalt so eine Finanzierung macht. Die Allianz hat dort geeignete
Anwälte , welche Dich beraten.
Lasse Dir doch die Broschüre von der Allianz zusenden.

Falls Dein Verfahren schon abgeschlossen ist , vergiss nicht Du hast 3 Jahre Zeit dem IV in die Schadensersatzpflicht zu nehmen.
Solchen Typen muss das Handwerk gelegt werden.

Viel Glück.
Hoffe es hilft Dir

Hallo Elawitt,

über Deine Antwort habe ich mich sehr gefreut und möchte mich dafür bedanken. Ich halte Dich auf dem Laufenden.

Vielen Dank und schöne Weihnachten wünscht

Kaffeetante

Hallo Maria,

auch über Deine Antwort habe ich mich sehr gefreut und möchte mich dafür bedanken. Den Ratschlag mit der Allianz werde ich befolgen, es geht um mehr als 100.000 Euro. 20 Mitarbeiter haben dadurch ihre Stellung verloren.

Vielen Dank und auch Dir schöne Weihnachten wünscht

Kaffeetante

hallo,habe heute rst ihre anfrage gelesen. ich kann ihnen da auch nicht helfenleider.weiss auch nicht warum hier steht ich hätte ihnen nicht geantwortet. das wollte ich denn nochmal schnell tun.
gruss m.hohnsbehn