Inspektion

Wenn man ein Auto (Toyota Baujahr 2003 zum Beispiel) zu einer Toyota-Vertragswerkstatt bringen möchte, um eine Inspektion durchführen zu lassen, auf was ist alles zu achten?

Was darf und was muss bei einer Inspektion durchgeführt werden? Mit welchen Kosten ist zu rechnen, wenn z.B. Ende Februar 2007 noch neuer TÜV gemacht wurde (selbe Werkstatt). Auf was ist als Kunde zu achten bevor er Papiere unterschreibt (welche vielleicht einen „Freibrief“ für sämtliche Arbeiten sein könnte)?
Für Informationen bin ich dankbar!

Gruss
Jasmin

Hallo!

Wenn man ein Auto (Toyota Baujahr 2003 zum Beispiel) zu einer
Toyota-Vertragswerkstatt bringen möchte, um eine Inspektion
durchführen zu lassen, auf was ist alles zu achten?

Was darf und was muss bei einer Inspektion durchgeführt
werden? Mit welchen Kosten ist zu rechnen, wenn z.B. Ende
Februar 2007 noch neuer TÜV gemacht wurde (selbe Werkstatt).
Auf was ist als Kunde zu achten bevor er Papiere unterschreibt
(welche vielleicht einen „Freibrief“ für sämtliche Arbeiten
sein könnte)?
Für Informationen bin ich dankbar!

Man beauftragt eine Inspektion, welche normalerweise zu einem Festpreis angeboten wird. Dann kann man einen Rahmen für Zusatzkosten für Material angeben, ab dessen Überschreitung ein Anruf erfolgen muss.

Die Kosten für eine Inspektion liegen meiner persönlichen Erfahrung nach zwischen 89,00 und 2.300,00 Euro.
Bei einem Toyota Corolla wird eine 40.000 Km Inspektion schätzungsweise 200-300 Euro kosten, wenn ein paar mehr Teile benötigt werden vielleicht auch 100 Euro mehr.
Die 60.000 Km Inspektion bei unserem BMW 318d hat 350,00 Euro ohne Bremsbeläge gekostet.

Vielleicht hilft das ja.

Grüße,

Mathias

vielen Dank!

Ich würde gerne wissen, auf was man vorher alles achten muss, damit man (z.B. als unerfahrene Frau) nachher nicht übers Ohr gehauen wird und eine saftige Rechnung präsentiert bekommt.

Was ist bei Abgabe des Fahrzeuges an die Werkstatt zu beachten? Welche Papiere werden in der Regel vorbereitet und/oder zur Unterschrift vorgelegt und was beinhalten diese Papiere in der Regel?

Hi Jasmin,

Ich würde gerne wissen, auf was man vorher alles achten muss,
damit man (z.B. als unerfahrene Frau) nachher nicht übers Ohr
gehauen wird und eine saftige Rechnung präsentiert bekommt.

Naja, zunächst sollte frau sich nicht als „unerfahrene Frau“ hinstellen…

Was ist bei Abgabe des Fahrzeuges an die Werkstatt zu
beachten? Welche Papiere werden in der Regel vorbereitet
und/oder zur Unterschrift vorgelegt und was beinhalten diese
Papiere in der Regel?

D
u kaufst ja kein Haus, sondern beauftrgast eine Inspektion…

Eine Inspektion in einer guten Werkstatt läuft so ab, dass sich bei Abgabe des Autos ein Meister den Wagen mit Dir zusammen anschaut, optimalerweise auf der Hebebühne, und dabei die zu reparirenden Dinge notiert.
Daraus wird ein Auftrag erstellt, den Du unterschreibst. Auf diesem Auftrag sollten alle auszuführenden Arbeiten mit ungefähren Preisen aufgeführt sein. Ferner würde ich unbedingt dazu raten, auf dem Auftrag eine Preisobergrenze festzulegen, ab deren Erreichen Du zurückgerufen werden musst.
Vom Auftrag erhältst Du einen Durchschlag.

Eine gute Werkstatt betrügt ihre Kunden nicht, daher muss man normalerweise auch keine Angst haben.

Wenn bei einem 2003er Toyota, der vielleicht 40-60.000 Km gelaufen hat und vernünftig gepflegt worden ist, ein Kostenvoranschlag über 2.000 Euro gemacht wird, würde ich eine andere Werkstatt zu Rate ziehen…

Wenn bei der Annahme wirklich teure Defekte gefunden werden, lasse die Werkstatt eine Kulanzanfrage an Toyota Deutschland bzgl. einer (teilweisen) Kostenübernahme stellen.
Manchmal sind die dafür zu faul.
Wenn Du den Wagen erst gekauft hast, wird evtl. einiges von der Garantie abgedeckt. Halte, falls vorhanden, die Garantieunterlagen bereit und weise die Werkstatt auf die Existenz der Garantie hin.

Um welches Modell geht es genau?
Vielleicht kann Dir Dennis hier im Forum noch ein paar Tips zu Deinem Wagen geben bzgl. üblicher Defekte. Er kennt sich mit Toyota aus.

Normalerweise sind Toyotas sehr günstig im Unterhalt und haben wenig Defekte. Wenn bei Deinem Wagen doch mehr kaputt ist und die den Wagen evtl. in dieser Werkstatt gekauft hast, lohnt sich die Nachfrage, ob die das so o.k. fänden…
Zudem muss ein gewerblicher Verkäufer bei gebrauchten Autos 1 Jahr Gewährleistung geben. Die ersten 6 Monate davon ist er in der Beweispflicht, dass der Fehler nicht schon bei Verkauf existiert hat.
Ruhig nachfragen, wenn drumherum geredet wird. aber erst mal höflich und charmant, damit kommt man gerade als Frau eher weiter, als mit sofortiger Androhung eines Gerichtsverfahrens…

Grüße,

Mathias

Danke, aber kaputt ist gar nix :smile:

Aber der Toyota ist als gebraucht gekauft worden. 1 Vorbesitzer (Leasingwagen für selbsständigen fast 60-jährigen)

Baujahr 2003, TÜV bis 27.Februar 2008, Toyota Prius.

Garantie 24 Monate ab Kaufdatum, wenn spätestens alle 15.000km eine Inspektion bei Vertragswerkstatt durchgeführt wird. Deshalb ist die Inspektion in den nächsten 2 Monaten notwendig, weil nach 4 Monaten bereits 10.000 km runter sind. Momentan ca. 57.000km drauf. Es ist alles 1A, aber bei der zukünftigen Inspektion will Frau vorbereitet sein. Weil Frau eben DOCH null Ahnung hat von Autos, Werkstätten und alles was mit Motorenöl zu tun hat …

Beim Prius kommt auch nach den 24 Monaten keine freie Werkstatt in Frage, da diese Auto unbedingt von Profis gewartet werden muss.

Grüße

Hi!

Danke, aber kaputt ist gar nix :smile:

Gut.

Aber der Toyota ist als gebraucht gekauft worden. 1
Vorbesitzer (Leasingwagen für selbsständigen fast 60-jährigen)

Baujahr 2003, TÜV bis 27.Februar 2008, Toyota Prius.

Die Werkstatt soll die Batteriekapazität prüfen.

Garantie 24 Monate ab Kaufdatum, wenn spätestens alle 15.000km
eine Inspektion bei Vertragswerkstatt durchgeführt wird.

Daran sollte man sich unbedingt halten.

Deshalb ist die Inspektion in den nächsten 2 Monaten
notwendig, weil nach 4 Monaten bereits 10.000 km runter sind.
Momentan ca. 57.000km drauf. Es ist alles 1A, aber bei der
zukünftigen Inspektion will Frau vorbereitet sein. Weil Frau
eben DOCH null Ahnung hat von Autos, Werkstätten und alles was
mit Motorenöl zu tun hat …

Mehr als das Geschriebene fällt mir aktuell nicht ein.

Beim Prius kommt auch nach den 24 Monaten keine freie
Werkstatt in Frage, da diese Auto unbedingt von Profis
gewartet werden muss.

Wenn Du eine gute Toyota-Werkstatt hast, ist eine freie Werkstatt auch nicht nötig.
Oft bezahlt man die gesparten 50 Euro nach ein paar Jahren 10-fach zurück, wenn nicht vernünftig nach Serviceplan des Herstellers gewartet wird. Ich lasse meine neueren Autos auch immer beim Vertragshändler warten. Nur die alten Autos bringe ich zu einem Oldie-Spezialbetrieb. Da sind die Herstellerwerkstätten oft überfordert oder bekommen gar keine Teile mehr.

Bei Deinem Prius dürfte ohnehin kaum etwas zu machen sein, vorausgesetzt Elektronik und Batterie sind o.k. Beides ist m.W. wartungsfrei, wird also nur repariert, wenn ein Defekt vorliegt. Dennoch schadet ein Check der Batterien für den hybridantrieb sicherlich ncihts. Wenn sie bereits stark an Leistung verloren haben, kann man sie ja auf Garantie tauschen lassen. Du musst sie unbedingt kurz vor Ablauf der Garantie nochmals prüfen lassen, denn ein Austausch ist sehr teuer, wenn man ihn selbst bezahlen muss.
Der Benzinotor ist ein älterer, unkomplizierter Standardmotor. Öl- und Filterwechsel, mehr wird da normalerweise nicht gemacht.

Grüße,

Mathias

moin Jasmin,
zunächst einmal das naheliegendste:
bei den kaufunterlagen zu deinem Toyota dürfte sich auch ein wartungsheft - oder wie auch immer Toyota dieses dokument nennt - befinden. dieses wartungsheft

  • gibt auskunft über die bisher durchgeführten, oder eben nicht durchgeführten - wartungsdienste,

… auf was ist alles zu achten?
Was darf und was muss bei einer Inspektion durchgeführt
werden?

  • das ist im wartungsheft posten für posten beschrieben. in der regel gibt es einen kleinen und einen großen wartungsdienst, der name schwankt von hersteller zu hersteller - bei mir heißt das assyst A und assyst B - meint aber immer, nach bestimmten km-intervallen oder nach ablauf von bestimmten zeitlichen fristen ist entweder ein kleiner oder ein großer, umfangreicherer wartungsdienst vom hersteller vorgeschrieben.

  • im wartungsheft findest du besondere wartungsarbeiten wie z.b. wechsel der bremsflüssigkeit, des kühlmittels nach zwei jahren oder wechsel des getriebeöls bei automatic-getrieben. nebenbemerkung: aus schlechter erfahrung halte ich nichts von lebenslanger ölfüllung im getriebeautomaten.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen,…

das kann dir nur die werkstatt sagen, da für die einzelnen punkte vom hersteller vorgeschriebene arbeitswerte gelten, das kann dir dann der kundendienstmeister sagen.

…wenn z.B. Ende
Februar 2007 noch neuer TÜV gemacht wurde (selbe Werkstatt).

die hauptuntersuchung hat nichts mit wartungsarbeiten zu tun, es sei denn, du hast leichtsinnigerweise gesagt, mach das auto tüv-fertig.

Auf was ist als Kunde zu achten bevor er Papiere unterschreibt
(welche vielleicht einen „Freibrief“ für sämtliche Arbeiten
sein könnte)?
Für Informationen bin ich dankbar!

Gruss
Jasmin

das kommt nun entscheidend auf den technischen zustand deines toyotas an. ich will mal ein beispiel nennen, wie man verfahren kann:
nach bestimmten km-leistungen steht bestimmt als wartungspunkt an: kontrolle der bremsbeläge und bremsscheiben. das steht deswegen so drin, da der hersteller den individuellen fahr- sprich bremsstil nicht kennt, sondern von verallgemeinernden erfahrungswerten ausgeht. wenn das ansteht, ist es also ratsam, sich vorher nach den preisen für paarweisen austausch der bremsbeläge und ev. der bremsscheiben zu erkundigen. mein kundendienstmeister nimmt vor der auftragserteilung z.b. das fahrzeug auf eine bühne zur beurteilung der bremsanlage. und dann kann man ja verhandeln.

vielleicht hilfts!
grüße uwe

vielen Dank!
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