Instabus EIB: Gebäude werden immer intelligenter

Das Zauberwort für moderne Bauherren heißt heute „Intelligentes Haus“. Lange Zeit veränderte sich lediglich die Architekur der Gebäude. Verglichen mit der technischen Entwicklung in der Automobilindustrie (Bordcomputer, GPS, elektronische Wegfahrsperre, Alarmanlage, Autotelefon,elektrische Fensterheber usw.) blieb die Elektroinstallation in Wohnhäusern auf dem Stand von 1950 stehen.
Von vielen Häuslebauern unbemerkt, bahnte sich seit 10 Jahren eine technische Revolution im Bauwesen an: Das Stichwort heißt Europäischer Installations Bus (EIB). Um ein Gebäude „intelligenter“ zu machen, wird statt der klassischen Elektroinstallation mit zahlreichen Leitungen dieses herstellerunabhängige Bussystem installiert. Über dieses System „kommunizieren“ die im Haus gebräuchlichen „Gewerke“ Beleuchtung, Jalousie, Heizung, Klima und Alarmsystem. Diese Thematik findet ihr perfektes Einsatzgebiet in Niedrigenergiehäusern. Denn mit dem EIB können alle technischen Abläufe im Gebäude gesteuert werden. Ein Tastendruck und schon fahren sämtliche Rollläden nach oben oder unten. Gleichzeitig werden alle nicht benötigten Beleuchtungen und Verbraucher abgeschaltet, die Heizungsvorlauftemperatur geht auf „Standby“ und die Alarmanlage schalet sich ein. Und das kann alles über jedes Festnetztelefon oder Handy gesteuert oder kontrolliert werden. Die Möglichkeit diese Gebäudefunktionen über das Internet rund um die Welt zu steuern und zu kontrollieren sind ebenfalls mittlerweile Standard. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das System jederzeit unkompliziert den Bedürfnissen der Bewohner angepaßt werden kann. Ohne lästigen Schmutz oder hohe Kosten zu verursachen, wie dies in der „alten“ Elektroinstallation der Fall ist.

Und, was soll das??? Reklame???

Mein Bruder macht auch EIB und sucht noch Kundschaft… Raum Berlin…
Leider sind nur Wenige bereit für Gute Dinge zu zahlen…

Gruss Zauberm@us

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Zaubermaus…
nee… das is keine Reklame… ich will damit eine diskussion anstoßen! Dein Bruder macht auch was in sachen EIB? Is doch toll! In Berlin baut der Fertighaushersteller SÜBA in Pankow standardmäßig den instabus EIB in ca 100 Häuser ein! Könnt euch ja mal das Musterhaus ansehen. Is alles drin: von der Beleuchtungssteuerung über Jalousie bis zur Alarmanlage. Und das alles kann man zusätzlich über das Handy steuern. Und über das Internet gibts das auch schon. Man kann dann rund um die Welt nachschauen, ob im Haus alles in ordnung ist. Ob im Büro oder im Urlaub. Alarmmeldungen werden sofort weitergegeben.
Es wären schon genug Hausherren bereit, sich diese Funktionalität einzubauen. Im Auto nutzen sie es ja schon seit jahren standardmäßig (Fensterheber, Klimaanlage, Alarmanlage, Wegfahrsperre usw.). Nur wissen es leider nur die wenigsten!
Kannst ja mal auf meiner HP vorbeischauen: www.eib-home.de
MFG und zauber mal schön!
Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das mag ja alles sehr pragmatisch sein und sich sehr komfortabel anhören. Allerdings sei die Frage gestattet, wie weit wir Menschen uns noch von der Natur entfernen wollen und in welche Abhängigkeiten von Maschinen, PCs und Handys wir uns noch begeben wollen. Wäre eine Rückbesinnung und Reflektion alter Techniken und Denkmodelle nicht angesagt. So ist die mobile Hütte der Nomaden immer noch ein bautechnisches (im klimatischen Sinne) Meisterwerk. Ich glaube nicht, daß Innovationen im technischen Bereich sondern im Verhalten stattfinden sollten. Dies hat nichts mit Konservatismus oder Fortschrittfeindlichkeit zutun, sondern mit der Auffassung, daß Architektur mehr ist als ein technisches Verständnis eines Hauses.
Meint Willi