Instandsetzungsarbeiten

Haus im Haus bauen, aber wie?

Vorhaben organisatorisch und Handwerklich erarbeiten!

Bau eines Neubau in einem Sandsteinhaus oder auch, Restauration eines einhundertfünfzig Jahre alten Sandsteinhaus, mit Wänden um die 40-60 cm. Es soll instandgesetzt werden. Es handelt sich um ein Erdgeschoss und erstes Obergeschoss einer Doppelhaushälfte wovon etwa 4 Meter für jeweils eine Breite und 10 Meter für die Länge gemeint sind, also 80 qm Grundfläche minus 14 qm Mauerfläche verbleiben etwa 66 qm Wohnfläche wovon etwa 5 qm der Treppenfläche abzuziehen sind.

So verbleiben 61 qm reine Wohnfläche. Bedacht das Dach ist nicht ausgebaut, kommt aber in Frage. Die Fassade bleibt erhalten und unangetastet, bis auf das Neuverfugen und Erhaltungsmassnahmen, da Verwitterungen in der linken unteren Giebelseite zu erkennen sind. Dafür soll ein befreundeter Bildsteinhauermeister/in mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es ist davon auszugehen, das Dach ist saniert worden und völlig dicht gegen Regen und Schnee abgesichert. Die Fassade ist recht sehr gut erhalten, sie kann nebenher im Lauf der Jahre verbessert werden. Mann kann sie verputzen oder neuverfugen um die herrliche Ansicht der Sandsteine im unregelmäßigen Verbund angelegt, zur Geltung bringen.

Ich stelle mir vor bis unter das alte Mauerwerk auszuschachten, vor aufsteigende Nässe schützen, Unterbauen, ein neues Fundament anzulegen indem eventuell der ein oder andere Abfluss verlegt wurde, sowie die Wasser Versorgung am alten Mauerwerk angelegt, die Wände hochsteigt sich auf den einzelnen Etagen verknüpfen lässt, da das neue Mauerwerk auf dem Fundament die erste Geschosshöhe erreicht, wobei eine neue Holz oder Stahlträger-Konstruktion die neue Decke trägt.

Das heißt das ein neues Haus im Haus gebaut werden kann.
Es steht in einem historischen Stadtkern und wir daher nach der Norm verarbeitet die die Sanierung verlangt wie zB. Fenster, Hebeanlagen für Wasser, Solarenergie für Strom oder Brauchwasser, geschlossenen Brauchwasser Anlagen, Wärmedämmung, Leichtbauweise wie Fermacellböden und Perlite Schüttungen etc…

Die Strom und Wasserleitungen können, auf und absteigend in den gedämmten Zwischenraum des alten und neuen Hauses verlegt werden.

Finanzierung…
So gesehen ergattert man kostengünstige Kredite mit geringen Zinsen um das oben beschriebene durchzuführen.

Handwerklich können ein Heizungsbauer und Fliesenleger gemeinsam das Projekt durchziehen mit Hilfe von professioneller Seite durch Freund und Bekannte.

Wie würde man das Vorhaben organisatorisch und Handwerklich erarbeiten?

Hallo!

Wie man so etwas angeht ?

  1. Architekt beauftragen, Vor Ort Besuch, Vorgespräche über Machbarkeit,Wirtschaftlichkeit,Kosten usw.

  2. Bauamt (kann sogar als Schritt 1 wichtig sein) wegen grundsächlichen Dingen wie Baudenkmal,Gestaltungssatzung,Stadtbild usw.

Wenn Gebäüde so dicke Wände hat,dann kann man sicherlich auch ohne „Innenhülle-Haus-in-Haus“ auskommen,die Wände werden bereits gut dämmen.

Den Rest kann eine fachgerechte Innendämmung bringen(Archi soll es ermitteln).
Wenn man eine gedämmte Innenhülle schaftt,dann wandern die Fenster nach innen,was bei so dicken Wänden von außen sehr störend aussieht, wie Schießscharten. Das könnte man evtl. mit Kastenfenstern mit sehr großem Zwischenraum optisch ausgleichen.
Der Lichteinfall in die Räume bleibt aber schwach.

MfG
duck313

Hallo fuertekid,

nur zu bedenken ist das Sandstein eine gewisse Feuchte benötigt und alle Trockenlegungen nur zu einem permanenten „Aussanden“ Führen und dann meistens mit einem zusätzlichen chemischen Verkleben oder Verharzen wieder behoben werden soll, diese aber bisher immer nur großflächige Schäden verursacht. Fazit Sandstein muss feucht sein und bleiben.

Alle anderen Fragen sind per Ferndiagnose un- oder schwer- möglich daher Frage Architekt, Denkmalschutzbehörde, Bauamt …

Cu Stefan