also war die schwierigkeit eigentlich, dass mans mal so und
mal so integriert. das funktioniert bestimmt noch mit anderen
winkel/hyperbelfunktionen…
Und wie – bestimme doch mal die Stammfunktion von
f(x) = sqrt(x/(1 – x))
(Definitionsbereich: [0, 1[)
Auf welches der folgenden vier Ergebnisse kommst Du:
F1(x) = –sqrt(x (1 – x)) – arctan(sqrt(1/x – 1))
F2(x) = –sqrt(x (1 – x)) – arcsin(sqrt(1 – x))
G(x) = –sqrt(x (1 – x)) + arcsin(sqrt(x))
H(x) = –sqrt(x (1 – x)) + 1/2 arcsin(2 x – 1))
Doch, es ist wahr: Alle vier sind Stammfunktionen von f! Dabei sind F1 und F2 sogar identisch. G und H sind gegenüber F um π/2 bzw. π nach oben verschoben.
mein problem is dann halt nur, dass ich keinen
funktionsplotter in der klausur verwenden darf.
Aber einen Taschenrechner. Mit dem kannst Du z. B.
F1(3) und F2(3), sowie
F1(4) und F2(4)
ausrechnen. Wenn die Differenzen F1(…) – F2(…) für x = 3 und x = 4 übereinstimmen, ist das ein deutliches Indiz dafür, dass die Funktionen sich nur durch eine Konstante voneinander unterscheiden (sozusagen „Nur-zwei-Punkte-Funktionenplotter“). Oder Du fragst einfach einen der Betreuer um Rat; in so einer Situation halte ich das für gerechtfertigt.
warum schreiben die das nich in die integraltafel rein 
Weil die voraussetzen, dass der erfahrene Benutzer um diese Sachen weiß und entsprechend dafür sensiblisiert ist – wie Du auch ab jetzt, oder? 
Gruß
Martin