Hi Anna,
Jeder Bewerber bereitet sich auf sein Vorstellunsgespräch vor
olle Optimistin *fg*
Nun wird man
gefragt, ob man noch Fragen hat, aber es fällt einem nichts
mehr ein … wer hat gute Ideen?
Naja, das kommt immer drauf an, was und wie ausführlich schon erklärt wurde.
z.B. Wer ist der direkte Wettbewerb?
Das würde ich nicht fragen, gehört meiner Meinung nach eher zur Vorbereitung
Aber Du könntest natürlich fragen „Auf der Internetseite von Mitbeweber habe ich gelesen, dass… Planen Sie auch?“
Gab es die
ausgeschriebene Stelle schon vorher?
Jein - also ich frag das auch immer. Du solltest Dir aber bewusst sein, dass diese Frage ein Fettnäpfchen sein kann *fg* So etwa, wenn Dein Vorgänger im Streit gekündigt hat/wurde oder so. Trotzdem frage ich das, denn auch die Art wie man sagt „ja, Ihr Vorgänger hat uns leider verlassen“ bzw. „da sass schonmal ein echter Faulpelz auf der Stelle, der 3mal täglich auf Klo gegangen ist“ sagt einiges über die Firma aus 
Wie sehen die
Schulungsmöglichkeiten aus?
Würde ich allgemeiner mit Weiterentwicklung bzw. Aufstieg formulieren 
Wie ist der Arbeitsplatz
ausgestattet?
Nö. Wir gehen doch mal davon aus, dass Dir die Firma die benötigten Materialien zur Verfügung stellen wird. Allenfalls kannst Du noch drum bitten, den Arbeitsplatz anschauen zu wollen.
Wie ist die Abteilung strukturiert und wie viele
Kollegen gibt es?
Das ist meine Standardfrage, aber routinierte Personaler haken das bereits in der Einleitung ab.
Steht ein PKW Platz zur Verfügung?
Nich wirklich, oder? Die Parkplatzsituation stellst Du doch fest, wenn Du zum Vorstellungsgespräch kommst! Und DAS sollte eigentlich überhaupt kein Kriterium sein…
Würden sie sich an den
Umzugskosten beteiigen? Wobei die letzte Frage für mich eher
zu den Endverhandlungen zählt.
Jep - und auch hier (wie auch bei Dingen wie Urlaub, Gleitzeit und so) sollte eigentlich der Personaler drauf zu sprechen kommen.
Ich selber finde diese Fragen immer etwas doof, und bin deshalb darauf übergegangen, meine Fragen immer sofort zu stellen. Also sowas wie „Sie sagten ja gerade, dass Sie auf denn xxx-Markt expandieren wollen. Was für ein Zeitrahmen ist da geplant? / Wie wirkt sich das auf das Produktportfolio aus? / Wie sieht dort die Wettbewerbssituation aus.“ Zum einen ergibt sich dann meist ein recht nettes Gespräch und zum anderen kannst Du hinterher guten Gewissens sagen, dass Du alle Deine Fragen ja schon los geworden bist
War für mich um vieles einfacher, denn unter Stress erinnere ich mich am Ende vom Gespräch nimmer an Dinge, nach denen ich hätte fragen können.
*wink*
Petzi