Intelligenz, logisches denken verbessern? Info

Hallo Zusammen,

ich bin informatik student und habe hier und da meine schwierigkeit und habe versucht heraus zu finden woran das alles liegen könnte. Habe hier schonmal einige sachen gelesen und gepostet und bin momentan besonders an das thema intelligenz/logisches denken interessiert. War mir nicht sicher wo ich das genau posten sollte, da ich gerne auch einige meinungen von menschen hören würde die sich auch etwas stärker mit mein fach befassen bzw. vom logik her in die gleiche richtung gehen(mathe/informatik) - oder zumindest irgendwas mit logik zu tun haben :wink: - aber im grunde was genau ist intelligenz/logik, das hat denke ich mal eine sehr breite definition.

Naja im grunde wollte ich eigentlich wissen von was intelligenz/logisches denken, also eine „auffassungsgabe“ beeinträchtigt wird.

Im grunde sind alle menschen vom geburt an auf dem gleichen stand und „denken“ quasi gleich. Ab da ändert sich alles. Es kommt darauf an wie man lebt, ob man besondere geschehnisse im leben hatte, eine „relativ“ gute schule besuchte(gebildet wurde) und und und… man lernt immer besser sachen zu verstehen. Es werden immer mehr sachen „logischer“ :wink: - sehe ich das richtig?

Ist das jetzt generell so, dass wenn man von klein aus nie viel lernen musste und kaum in situationen war wo man logisches denken stärker einsetzen musste, später im erwachsenen leben quasi kein „helles köpfchen“ ist? UND das auch nicht mehr werden kann? - Zumindest nehme ich das jetzt mal an, ich denke es ist wie mit eine sprache, von klein aus lernt man das leichter.

Gibt es eigentlich fälle, wo sich der mensch selber blockiert logisch zu denken oder intelligent zu sein? :smile: Ja gut, das hört sich jetzt komisch an, aber manchmal kommt es mir vor, dass ich genau das machen würde. Kann jemand dazu etwas sagen? Also ich meine durch stress oder irgendwelche sachen die einen ablenken, die „blockieren“ sozusagen das gedächtnis und lassen „logisches denken“ nicht richtig zu.(?)

Ja gut, die punkte die ich jetzt angesprochen habe hören sich komisch an, aber vielleicht wird es etwas verständlicher wenn ich meine geschichte dazu erzähle:
Man kriegt etwas erklärt(etwas was nicht unbedingt leicht sein muss, sagen wir mal ein prof erklärt in eine vorlesung irgendwas was logik benötigt) und einige verstehen es sofort, einige müssen etwas nachdenken und einige kapieren das kein bisschen. Nehmen wir noch ein beispiel: Man kriegt eine aufgabe, wofür es zig lösungen gibt und man sollte versuchen auf eine schnelle und kurze lösung zu kommen. Nun dann gibt es wieder die leute die sofort eine kurze lösung hinkriegen, dann leute die entweder länger nachdenken oder eine lösung haben was nicht gerade kurz/schön ist und dann gibt es leute die es troz langem nachdenken die aufgabe zwar lösen aber unnötig kompliziert. - Warum wieder diese beispiele? Ich gehöre meist zu den leuten die zuletzt dran kommen :wink: = Die länger nachdenken, es nicht wirklich verstehen und alles zu kompliziert machen.

Ich war immer der meinung, dass man durch genug lernen alles hinkriegt. Das stimmt so eigentlich auch, nur gibt es garnicht soviele tage in der woche, wieviel ich eigentlich lernen müsste um einige sachen komplett zu verstehen :wink: Ich merke immer wieder, dass ich sachen sehr schwer verstehe, doch die leute um mich erstaunlicherweise leicht können. Gut, jetzt denken vielleicht einige, dass ich mir das einbilde. Aber wenn wir zb. eine aufgabe kriegen und diese aufgabe ist für alle neu und sowas hat noch nie einer gemacht und es dennoch leute gibt die sofort schon die lösung theoretisch im kopf haben und das auch in das praktische umsetzen können, wird mir schnell klar, dass diese leute etwas „anders“ sind wie ich. Denn ich muss erstmal länger nachdenken… länger nachdenken ist eigentlich garnicht so schlimm, aber was ist wenn ich garnicht 1 und 1 zusammen setzen kann? Manchmal geht es einfach nicht zu lösen/verstehen. Das ist dann natürlich unschön. Vorallem, wenn man ständig solche aufgaben kriegt und sowas lernen muss… und irgendwie mag ich das dennoch. Es kommt mir so verdammt schwer vor aber ich mag es zu grübeln! Nur wird es doch langsam deprimierend, wenn man sieht, dass die anderen für etwas 2stunden brauchen und ich 10… und das immer wieder. Und am ende haben die das eh besser/verstehen das besser wie ich, obwohl ich mich viel mehr damit beschäftigt habe. Deswegen meine gedanke… gesegnet seien die intelligenten :wink:

Wie trainiert man eigentlich sowas? Wie kann man das allgemeine intelligenz trainieren? Ich kann es mir garnicht vorstellen, weil sagen wir mal, ich übe sehr sehr viel mathe und dann kann ich das auch etwas besser und schneller rechnen oder verstehen, ist dann auch prima. Aber diese allgemeine auffassungsgabe für alles zu trainieren ist doch schlicht unmöglich(?)

Es hat sich gezeigt, zumindest sehe ich das bei uns so, dass die meisten älteren etwas schneller/besser sachen auffassen können wie die jüngeren. Liegt es daran, dass deren gehirn „reifer“ ist? Und was ist mit den die noch sehr jung sind und dennoch alles „blicken“? Haben die glück, dass die die sachen so sehen, dass es für die selber verständlich ist? Bzw. ich pech, weil ich alles so sehe, dass es unverständlich ist?

Mein riesen prob ist, dass ich einfach nicht genug zeit habe um so zu lernen wie das momentan geht. Ich kann nicht die ganze woche nur ein fach lernen damit ich das endlich mal richtig verstehe…weil es gibt noch genug andere. Lerne ich aber zu wenig, verstehe ich das nicht. Ich habe neulich sogar richtig angst neues stoff rein zu nehmen, weil ich schon von anfang an weiß „oh gott, ich werde das erstmal eh garnicht kapieren und stehe dann dumm da“

Nun, das ist wieder sehr sehr lang geworden hier. Wäre ich intelligent gewesen hätte ich das sicher viel kürzer fassen können :wink: Bin immer noch nicht genau sicher ob das hier passt, aber ich poste das jetzt mal. Ich würde mich freuen, wenn ihr zu irgend einen abschnitt vom text etwas sagen könnten - am besten etwas hilfreiches :wink:

Ausserdem entschuldige ich mich schon für die schreibfehler und sonstiges, es ist wirklich schon verdammt spät!

Danke!

Gruß

Hallo,
du beschreibst nur Umwelteinflüsse auf die Intelligenz. Ganz so einfach kann man es leider nicht sehen. Die Entwicklung eines bestimmten Intelligenzniveaus ist ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren und Einflüssen der Umwelt. Damit sich eine hohe Intelligenz ausbildet ist ein adequates Zusammenwirken beider Faktoren nötig. D.h., jemand der von der genetischen Veranlagung ein hohes Intelligenzniveau hat, aber in einer Umgebung aufwächst, die z.B. durch eine mangelhafte Ernährung oder ein schlechtes Bildungssystem gekennzeichnet ist, wird nicht das Niveau erreichen, das eigentlich von seiner Veranlagung her möglich wäre (andersherum ist es natürlich auch möglich!). Allerdings zeigen verschiedene Studien, dass im Erwachsenalter der genetisch bedingte Anteil der Intelligenz immer bestimmender wird (wenn du über dieses Thema mehr wissen willst, dann ist das Buch „Die IQ-Bibel“ von H. Eysenck zu empfehlen. Dabei handelt es sich um eine populärwissenschaftliche Einführung in die verschiedenen Intelligenztheorien, die Anlage-Umweltproblematik usw.).
Negative Einflüsse auf die Intelligenz (i.S. einer Aufgabenbewältigung) kann es verschiedene geben. Ein ganz prominentes Beispiel ist wohl das Vorliegen einer Depression. Bei depressiven Menschen leiden viele geistige Funktionen, die i.A. zur Intelligenz gezählt werden (z.B. das Gedächtnis, die Arbeitsgeschwindigkeit).
Deine Probleme müssen nicht unbedingt daran liegen, dass du weniger intelligent bist als die anderen, sondern dass dir vielleicht auch adequate Lernstrategien abgehen. Bei uns an der Uni (ich studier Psychologie) gibt es dazu spezielle Kurse, vielleicht auch an deiner… Dein ganzer Text klingt für mich auch so, als würdest du unter der typischen Studi-Krankheit leiden (nämlich Überforderung/ Stress aufgrund der immensen Leistungsanforderungen die an Studenten mittlerweile gestellt werden, gerade wegen Bachelor/ Master-Umstellung). Vielleicht würde es dir helfen, dich an die psychologische Beratung deiner Universität zu wenden (die sind i.d.R. sehr stark mit solchen Problemen wie deinen beschäftigt).
Ich hoffe ich konnte helfen
Viele Grüße

Hallo!

Im grunde sind alle menschen vom geburt an auf dem gleichen
stand und „denken“ quasi gleich.

Jein. Soviel ich weiß, wird momentan in der Forschung nicht bezweifelt, daß es angeborene Unterschiede gibt, die sich im Laufe des Lebens nur bedingt verändern. Diese „Intellgenz“ im wissenschaftlichen Sinne macht aber nur einen Teil dessen aus, was im Volksmund als „Intelligenz“ bezeichnet wird. Im Prinzip ist es (um ein Bild aus der Informatik heranzuziehen) die reine „Prozessorgeschwindigkeit“ - was für ein Programm darauf installiert ist, ist dann wieder eine andere Geschichte.

kommt darauf an wie man lebt, ob man besondere geschehnisse im
leben hatte, eine „relativ“ gute schule besuchte(gebildet
wurde) und und und… man lernt immer besser sachen zu
verstehen.

Das ist sozusagen die Software, die Du aufspielst.

Es werden immer mehr sachen „logischer“ :wink: - sehe
ich das richtig?

Ja und nein. Gerade „hochintelligente“ finden manchmal ganz andere Dinge „logisch“ als der Mainstream. Der höchste Berg der Erde ist der Chimborazo - wusstest Du das schon? Das finden viele „unlogisch“, ist aber sehr streng gedacht „logisch“.

Ich gehöre meist
zu den leuten die zuletzt dran kommen :wink: = Die länger
nachdenken, es nicht wirklich verstehen und alles zu
kompliziert machen.

Das kann viele Gründe haben. Total langsam kann dein Prozessor nicht laufen, sonst wärst Du gar nicht an der Uni gelandet. Natürlich gibt es auch psychologische Blockkaden. Vielleicht mal mit einem Therapeuten darüber reden?

Ich war immer der meinung, dass man durch genug lernen alles
hinkriegt.

Jein. Jemand mit kurzen Beinen wird sich beim Basketball imme schwerer tun als jemand mit langen Beinen.

Wie trainiert man eigentlich sowas? Wie kann man das
allgemeine intelligenz trainieren?

Die Grundintelligenz gilt nur in Grenzen als trainierbar. Aber natürlich kann man die Software optimieren.

Es hat sich gezeigt, zumindest sehe ich das bei uns so, dass
die meisten älteren etwas schneller/besser sachen auffassen
können wie die jüngeren. Liegt es daran, dass deren gehirn
„reifer“ ist?

Nein, mehr Übung in diesem Fachgebiet.

Nun, das ist wieder sehr sehr lang geworden hier. Wäre ich
intelligent gewesen hätte ich das sicher viel kürzer fassen
können :wink:

Auch das muß nichts mit Intelligenz zu tun haben.

Gruß,
Max

Danke, noch paar bücher und sonstiges…?
Hi,

ja im grunde habe ich das mit den gegentisches faktoren schon gewusst, dennoch dachte ich, dass es nur eine sehr kleine rolle spielt.

Du hast ein buch angesprochen, dannach wollte ich eigentich auch fragen. Bin mir jetzt nicht sicher was für einen buch ich mir zulegen sollte. Also wenn es in deinem buch nur erklärt wird warum leute durch deren genetik schaluer sind wie andere, dann ist das sicher interessant, dennoch wird mir das nicht so gut weiterhelfen. Aber ich schau mir das mal genau an worum es in dem buch geht. Eigentlich gibt es auch dutzende bücher, sucht man bei amazon einfach bei den büchern nach logik oder intelligenz, kommen erstmal paar seiten. Habe mir da auch einige durchgeguckt, aber so weiß ich das natürlich nicht, wenn ich glück habe gibt es bewertungen und da steht vielleicht ein kommentar was eventuell nützlich sein kann. Ich dachte bei der erste suche an „Logik für Dummies“ , aber wer weiß - natürlich könnte ich mir auch alle bücher der welt zulegen, nur die müssten auch irgendwann mal gelesen werden :wink:

Bei uns gibt es leider keine psychologie, sehr schade. Das wäre wirklich das einzigste „nebenfach“ was ich besuchen würde. Im grunde wäre das aber am besten, weil das ganze durch bücher zu lernen/verstehen ist sicher nicht so effektiv. Weiß aber auch sonst nicht wie man sich da richtig informtiert bzw. das ganze angeht. Ich würde sogar gerne mal zu jemand gehen der das professionell macht, wo geht man das hin? Zum psychologen? Was für einen?..

Sicherlich bin ich unter dem „Studistress“ (liegt bestimmt auch am bachelor/master), aber im grunde wäre ich nicht gestresst (zumindest nicht so), wenn ich die sachen halbwegs besser verstehen/lösen könnte, so wie die anderen halt :wink: - eigentlich vergleiche ich mich jetzt mit den anderen und sehe dann klein aus, aber sogar wenn ich mich mit niemand vergleiche sehe ich doch ganz klar, dass mein kopf für viele aufgaben nicht reif genug ist (iq mangel^^)

Danke und Gruß

Hi,

danke für die angenehmen und lustigen beispiele, so verstehen das sogar informatiker :wink:

Gruß

Hallo,
das Buch geht eigentlich nur darum, welche Intelligenztheorien es gibt, wie sich die Forschung über die letzten Hundert Jahre in diesem Bereich entwickelt hat, und stellt halt sonst Befunde zur Intelligenzforschung dar (z.B. Geschlechterunterschiede). Aus deinem ersten Text hatte ich geschlossen das du sowas suchst, jetzt hörts sich aber für mich eher danach an, dass du was suchst, dass eher ein Trainingsbuch für logisches Denken ist. Das ist obiges Buch sicher nicht. Solche Bücher sind mir selber nur aus der Philosophie bekannt. Da will ich aber keine Empfehlung abgeben, denn da kenn ich mich viel zu wenig aus und ich hab auch überhaupt keine Ahnung vom Informatikstudium und den Anforderungen hinsichtlich Logik dort. Das einzige Buch, dass mir aus diesem Bereich einfällt, das dir vielleicht helfen kann, ist „Grundzüge der Logik“ von Quine. Ich hab das zwar selber nicht gelesen, aber ich weiß aus anderen Schriften von diesem Autor, dass der einen recht verständlichen Stil hat. Aber wie schon gesagt, bin hier sicher kein Experte… Und nur mal so am Rande: logisches Denken (i.S. von z.B. Analogien finden) ist sicherlich ein Teilbereich der Intelligenz, aber eben auch nur das. Intelligenz setzt sich wohl aus den verschiedensten Bereichen zusammen (z.B. auch Verständnis sozialer Situationen oder verbales Verständnis). Deshalb kannst du, jetzt nicht einfach mal behaupten, dass es dir an Intelligenz fehlt (sag ich jetzt einfach mal so…).
Ich hoffe wir schreiben nicht allzu stark aneinander vorbei und viele Grüße

Hallo!

Ja und nein. Gerade „hochintelligente“ finden manchmal ganz
andere Dinge „logisch“ als der Mainstream. Der höchste Berg
der Erde ist der Chimborazo - wusstest Du das schon? Das
finden viele „unlogisch“, ist aber sehr streng gedacht
„logisch“.

Das Beispiel verstehe ich nicht?

Geht es um die Änderung des Bezugssystems (Giplfel zu Meeresgrund)? Innerhalb der Skala „Gipfel zu Meeresspiegel“ ist doch der Mount Everest der höchste?

Lieben Gruß
Patrick

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Hallo!

„Intelligenz“ bzw. „Logisches Denken“ ist - das geht aus der Zwillingsforschung hervor - eher genetisch denn umweltbedingt.

Das Problem mit dem logischen Denken aber insgesamt ist, dass es nicht für den Menschen gemacht scheint.

Es gibt z.B. die Wason Selection Task (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Wason#Selection_Task), welche in der Logikforschung in Ihrer Urform nur von 20-30% der Studienteilnehmer regelmäßig richtig gelöst wird. Der überwiegende Teil an Studienteilnehmern löst diese Aufgabe nicht - und vergessen wir nicht, dass an vielen dieser Studien auch oder vor allem Hochschüler teilnehmen.

Änder man den Inhalt der Aufgabe von „abstrakt“ zu „konkret“, so steigt die Lösungswahrscheinlichkeit aber bedeutsam an!

Was meiner Meinung nach hierbei einmal relevant ist, ist dass das menschliche Hirn nicht optimal für Logik gemacht ist. Das scheint auch sinnvoll, denn die meisten Aufgaben im Leben brauchen keine Logik. Oder besser: die Bereiche des Lebens, in denen das System Mensch mit Logik konfrontiert wird, sind nur menschgemachte (abstrakte) Aufgaben.

Im Zuge der Evolution und unserer Fortentwicklung haben sich effizientere Systeme als die Logik entwickelt und behauptet - ich denke hier vor allem an emotionale Systeme. Dies ist auch der Grund, warum Mensch und Computer überhaupt nicht in Ihrer Funktionsweise vergleichbar sind!

Es ist unheimlich effizient, dass Emotionen zu einer schnellen Entscheidung beitragen. Erstens ist es extrem Ressourcenschonend, und zweitens ist es schnell.

Bei der Wason-Selection-Task müssen wir erst denken - wenn wir aber anfangen würden über jede Entscheidung im Leben (logisch) nachzudenken dann

a. kämen wir zu nichts anderem mehr (denn wir entscheiden das Meiste ohne uns darüber im Klaren zu sein)

b. wären wir schon längst ausgestorben (über das plötzliche Auftauchen eines Bärens aus dem dichten Unterholz denke ich besser nicht erst groß nach, sondern ich entspreche dem plötzlichen Angstimpuls und ergreife spontan die Flucht).

Aus diesen Überlegungen kann ich Dir folgendes Empfehlen:

  • der logische Prozess vollzieht sich besser, wenn man das Abstrakte konkret bekommt („lebendige“ Beispiele tun Not). Auch Lerninhalte prägen sich unter Zuhilfenahme der Emotionen besser ein.

  • es geht den meisten Menschen so, dass sie mit der Logik Schwierigkeiten haben. Das zu akzeptieren hilft. Wir lernen häufig, Schwächen nicht zuzugeben (eigentlich unlogisch… :wink: ), und so entsteht oftmals angesichts noch so schwerer Materie der Eindruck, dass den anderen das leichtfällt. Einfach ein paar Leute suchen, die auch ihre Schwierigkeiten haben und das zugeben können und Lerngruppen bilden - Logik lernt sich in der Gruppe besser. Logik in Ihrer Urform ist ja auch durch Gruppenprozesse (die ganzen großen Philosophen und Ihre Diskussionen untereinander) erst zustande gekommen. Und Lerngruppen sind auch wieder etwas „lebendiges“, was emotional ansprechend ist.

Soweit erst mal,

lieben Gruß
Patrick

Hängt von der Höhendefinition ab :smile:

Hallo!

Geht es um die Änderung des Bezugssystems?

Ja.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chimborazo#Entfernung_v…

Innerhalb der Skala „Gipfel zu Meeresspiegel“
ist doch der Mount Everest der höchste?

Ja.

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BTW: Es gibt übrigens verschiedene „Normmeeresspiegel“ - deshalb kann die Höhe eines Berges auch im Bezugsystem „Meeresspiegel“ varieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Meter_%C3%BCber_Adria
http://de.wikipedia.org/wiki/Meter_%C3%BCber_Meer
http://de.wikipedia.org/wiki/Normalh%C3%B6hennull
]]

Mir ging es darum, daß auch scheinbar unlogische Dinge sehr logisch begründet sein können (oder manchmal auch umgekehrt) und deshalb die Aussage, daß einem im Laufe des Lebens viele Dinge „logischer“ werden, ohne genaue Kenntnis der Details nicht sehr aussagekräftig ist. Meine Erfahrung mit hochintelligenten Menschen ist zum Beispiel, daß vieles, was sie sagen, auf denm ersten Blick viel „unlogischer“ erscheint und das sie oft Dinge, die für andere logisch sind, für unlogisch halten. Wenn einem also vieles „logischer“ wird, kann das also bedeuten, daß man entweder intelligenter ist oder auch nicht. :smile:

Gruß,
Max

Hi,

ja also eigentlich ist das schon richtig mit deinem buch, dafür interessiere ich mich. Nur brauche ich etwas bzw. wäre das wichtiger was einem hilft seine logische fähigkeite, intelligenz oder wie auch immer zu verbessern. Aber dein buch „Grundzüge der Logik“ scheint schon interessant zu sein, zumindest wenn man die wenigen infos darüber liest :smile:

Danke und Gruß