Will man einen immungeschwächten Angehörigen (Chemotherapie; viel zu wenig Leukozyten) auf der Intensivstation besuchen, welche Hygienemaßnahmen werden den Besucher erwarten? Steriler Mantel, Haarschutz, Mundschutz, Schuh-Überzieher, Händedesinfektion? Oder wird die Infektionsgefahr nicht so krass bewertet?
also ich musste bei meiner Mutter nur einen OP-Kittel drüber ziehen und Mundschutz und Gummihandschuhe anziehen, das war alles. Aber das sagen dir die Schwester bei deinem ersten Besuch.
Das Reinigungspersonal kam manchmal nur in OP-Kleidung rein, mit der sie vorher draußen beim Rauchen standen. Das fand ich schon recht seltsam.
Hallo Hanna,
meine Erfahrungen beziehen sich einmal auf Intensivstation und einmal auf immungeschwächten Patienten, folgendes sind nur meine persönlichen Erfahrungen:
Will man einen immungeschwächten Angehörigen (Chemotherapie;
viel zu wenig Leukozyten) auf der Intensivstation besuchen,
welche Hygienemaßnahmen werden den Besucher erwarten?
Bei „nur“ Intensivstation wurde von uns nur ein Kittel und Haarschutz erwartet. Das konnte man aber nicht falsch machen, da die Intensivstation nicht für jeden zugänglich war, sondern man erst klingeln musste. Die Schwestern/Pfleger haben dann für alles weitere gesorgt (vor allem beim ersten Besuch).
Beim immungeschwächten Patienten kamen bei uns zusätzlich dazu: Hände desinfizieren (es gibt Plakate/Flyer, auf denen beschrieben ist, wie das richtig geht), Handschuhe, Mundschutz, Schuh-Überzieher. Aber auch das wurde vom Pflegepersonal erklärt (und natürlich bereitgestellt).