Wie lautet, wenn es denn da eine geben sollte, die Übersetzung für den Begriff INTEREFFIKATION???
Wie lautet, wenn es denn da eine geben sollte, die Übersetzung
für den Begriff INTEREFFIKATION???
Hallo Kathrin,
so 'ne Anrede ist doch nett, oder?
Nun zu deiner Frage:
Wenn mich meine Lateinkenntnisse nicht komplett trügen, ist das eine Wortschöpfung aus:
inter = zwischen und
efficare = möglich machen
Die Bedeutung ist mir aber ziemlich fremd…etwas zwischen mehreren(?) Beteiligten ermöglichen? Ermöglichung auf Gegenseitigkeit vielleicht? Eine Hand wäscht die andere? Wie du mir, so ich dir? Synergieeffekt? such dir was aus…
Gruß
Uschi
Hallo Kathrin,
dass Uschi schon richtig vermutet hat, kannst du auf folgender Seite nachlesen:
http://www.unifr.ch/journalisme/de/downloads/PR-Jour……
Ein kleiner Ausschnitt gleich hier:
PR-Forscher wie Günter Bentele (Universität Leipzig) und Beatrice Dernbach (Hochschule Bremen) haben vor ein paar Jahren ein neues Konzept präsentiert, um das Beziehungsgefüge zwischen Journalismus und Public Relation besser zu verstehen. Seither müssen sich Studenten der Kommunikationswissenschaft das Intereffikationsmodell aneignen. Hinter dem Kunstwort verbirgt sich die simple, kaum abzuweisende Einsicht, dass zumindest im Alltagsgeschäft beide Seiten - Journalismus und PR - aufeinander angewiesen sind. «Induktionen» und «Adaptionen» In ihrer Arbeit beziehen sie sich stark aufeinander - was sich in sogenannten Induktionen und Adaptionen niederschlägt: Von Induktionsleistungen ist dann die Rede, wenn die eine Seite die andere erfolgreich beeinflusst, also zum Beispiel die PR gegenüber dem Journalismus bei der Themenvorgabe. Eine Adaption findet dagegen statt, wenn sich die PR an die Vorgaben des Journalismus anpasst, also etwa eine Pressekonferenz zeitlich und inhaltlich so ansetzt, dass der Redaktionsschluss und die journalistischen Nachrichtenwerte berücksichtigt werden. Umgekehrt gibt es - meist spiegelverkehrt - auch Induktionen und Adaptionen auf Seiten des Journalismus gegenüber der PR. Als heuristisches Konzept für empirische Untersuchungen ist das gewiss brauchbar. Schon der Begriff Intereffikation ist indes unglücklich gewählt: Etymologisch ist er zwar korrekt hergeleitet - vom Lateinischen «efficare», möglich machen. Eingebettet in die heutige, angelsächsisch geprägte Wissenschaftssprache, hört sich das Ganze jedoch an wie ein verunglückter Amerikanismus. Ausserdem suggeriert Intereffikation eine Partnerschaft zwischen PR und Journalismus, die so nicht existiert und das wechselseitige Verhältnis zu rosarot einfärbt. Keiner der beiden Seiten geht es nämlich darum, «sich wechselseitig zu ermöglichen». Weder ist Journalismus ohne PR undenkbar geworden, noch PR ohne Journalismus - auch wenn tatsächlich beide Seiten im Alltagsgeschäft inzwischen weithin aufeinander angewiesen sein mögen.
Hab ich bei google gefunden. Da mir das Wort nichts sagte, wurde ich neugierig.
Google ist übrigens eine ganz tolle Suchmaschine. Schau selber mal nach. Einfach „google“ eingeben im Ruffeld und dann den Suchbegriff im Suchfeld. Du wirst staunen!
Beste Grüße Fritz