Hallo
Mitarbeiter MA ist seit 01.09.07 in einem Großunternehmen, das einem noch größeren internationalen Konzern angehört, tätig. Probezeit ist also Stand heute überstanden. Eingestellt wurde MA als Inhaber der Stelle mit Bezeichnung X in Ort Y zu Gehalt Tarifgruppe Z (IGM in Bayern) bei der Firma „Name“ Deutschland GmbH.
Der MA wurde in einer neuen Abtlg. eingestellt. Er soll zum erfolgreichen Aufbau dieser beitragen. Vom oberen Management wurde vor 1 Woche kurzerhand beschlossen, die Abtlg. (die in zwei Ländern vertreten ist) aus Effektivitätsgründen (?) zumindest teilweise zu eliminieren und die entspr. POsitionen auf andere Abtlg. in der selben Business Unit aufzuteilen.
Die Namen für die zu verschiebenden Positionen müssen bis April 08 von den Vorgesetzten in beiden Ländern geliefert werden. Dafür gibt es morgen jeweilige Einzelgespräche mit dem MA und für seine Kollegen und dem Vorgesetzten auf gleicher Ebene.
Handelt es sich hier um eine interne Versetzung?
Was hat der MA für Rechte und Pflichten?
Werden seine Wünsche berücksichtigt, falls er für den Wechsel vorgeschlagen wird? Im Hinblick auf seine Entwicklungswünsche im Unternehmen und seinen Vorstellungen am Arbeitsplatz.
Welche Dinge müsste MA noch wissen, um für eventuelle weitere Gespräche gewappnet zu sein?
Wie sollte sich MA generell verhalten?
Hallo,
gibt es in dem Betrieb einen BR ? Dann sollte der MA schleunigst mit diesem Kontakt aufnehmen und auch zu dem Gespräch einen BR seines Vertrauens mitnehmen.
Im Übrigen sollte der MA in dem Gespräch KEINE Zusagen machen und erst recht nix unterschreiben, da alle im Arbeitsvertrag festgelegten Regelungen nur im Weg der Änderungskündigung einseitig durch den AG geändert werden könnten.
Ach Ja, falls es einen BR gibt, wäre durch diesen zu prüfen, ob es sich nicht um eine Betriebsänderung iSd § 111 BetrVg handelt.
&Tschüß
Wolfgang
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Hallo SpanishWoman,
Mitarbeiter MA ist seit 01.09.07 in einem Großunternehmen, das
einem noch größeren internationalen Konzern angehört, tätig.
Probezeit ist also Stand heute überstanden. Eingestellt wurde
MA als Inhaber der Stelle mit Bezeichnung X in Ort Y zu Gehalt
Tarifgruppe Z (IGM in Bayern) bei der Firma „Name“ Deutschland
GmbH.
Frage: Einsatzort explizit im Vertrag ohne Einschränkung (oder Erweiterung) genannt?
Keine Klausel, dass der AG jederzeit auch eine andere, adäquate Stelle mit dem MA besetzen kann (entsprechend Ausbildungsstand, Vergütung etc.)?
Der MA wurde in einer neuen Abtlg. eingestellt. Er soll zum
erfolgreichen Aufbau dieser beitragen. Vom oberen Management
wurde vor 1 Woche kurzerhand beschlossen, die Abtlg. (die in
zwei Ländern vertreten ist) aus Effektivitätsgründen (?)
zumindest teilweise zu eliminieren und die entspr. POsitionen
auf andere Abtlg. in der selben Business Unit aufzuteilen.
Die Namen für die zu verschiebenden Positionen müssen bis
April 08 von den Vorgesetzten in beiden Ländern geliefert
werden. Dafür gibt es morgen jeweilige Einzelgespräche mit dem
MA und für seine Kollegen und dem Vorgesetzten auf gleicher
Ebene.
normal, passiert …
Handelt es sich hier um eine interne Versetzung?
Ja, in der Regel ist das eine Versetzung.
Was hat der MA für Rechte und Pflichten?
Nun ja, er darf mitreden und mitentscheiden, wo er landet. Wenn es obige Klauseln gibt, hat er allerdings wenig Anspruch darauf, seinen alten Job zu behalten. Wegen ihm wird man die Abteilung/Funktion sicher nicht behalten …
Werden seine Wünsche berücksichtigt, falls er für den Wechsel
vorgeschlagen wird?
Wenn sie realistisch sind: sicher. Was hätte ein zukünftiger Chef schon davon, wenn er einen unmotivierten Mitarbeiter erhält?
Im Hinblick auf seine Entwicklungswünsche
im Unternehmen und seinen Vorstellungen am Arbeitsplatz.
Welche Dinge müsste MA noch wissen, um für eventuelle weitere
Gespräche gewappnet zu sein?
Wie sollte sich MA generell verhalten?
Sicher nicht dem Rat des Vorposters folgen und im ersten Gespräch mit Betriebsrat auftauchen. Ansonsten offen ins Gespräch gehen, sich bietende Chancen nutzen oder sich eben auf eine interne oder externe Bewerbungsphase einstellen. Kommt man nicht zusammen, dann unterstützt einen in einem gut geführten Unternehmen (und bei gutem Leumund) die Personalabteilung/der alte Chef bei der internen Jobsuche. Man ist aber auch nicht hoch verwundert, wenn 3 Monate später 30% der Leute gegangen sind. Das ist normal bei Umstrukturierungen …
Grüße
Jürgen *bereits mehrfach abteilungsmäßig terminiert worden und nicht unglücklich über den Ausgang*