Internet soll Behördengänge ersetzen

Hi

endlich kommts in Gang:

Berlin (rpo). Mit Hilfe des Internets will die Bundesregierung Behördengänge auf ein Mindestmaß reduzieren. „Die Daten sollen laufen - nicht die Bürgerinnen und Bürger“, sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder am Montag auf einer Behördenleitertagung in Berlin.

Insgesamt 1.200 Dienstleistungen der Bundesverwaltungen sollten bis 2005 online abgerufen werden können.

Bereits heute wünschten sich 69 Prozent der Bevölkerung, ihre Behördenangelegenheiten über das Internet erledigen zu können, sagte Schröder. „In ein paar Jahren würde kaum noch jemand Verständnis dafür haben, wenn man Personalausweis oder Führerschein nicht per Internet beantragen kann.“

Das Internet habe auch eine erhebliche Bedeutung für den demokratischen Prozess. Die Regierung habe gute Erfahrungen damit gemacht, Gesetzentwürfe ins Netz zu stellen. Die Bürger sollten zudem durch Internet-Diskussionsforen Mitwirkungsmöglichkeiten an politischen Entscheidungen erhalten.

„Vom viel zitierten Vater Staat zum Partner Staat - das ist der Weg, den wir beschreiten müssen“, sagte Schröder. „Nur wer informiert ist, kann sich auch am politischen Meinungsbildungsprozess beteiligen.“

Der Bundeskanzler hatte bereits im vergangenen September die Initiative „BundOnline 2005“ zur Modernisierung der Dienstleistungen der Bundesverwaltungen gestartet. Schröder wies auch auf Erfolge anderer Regierungsprogramme zur Förderung des Internets wie „Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“ und „Internet für alle“ hin.

Inzwischen seien rund 95 Prozent aller Schulen mit internetfähigen Computern ausgestattet. Bis Mitte 2001 würden die restlichen fünf Prozent folgen.

Auch 60 Prozent aller Bibliotheken hätten einen Internetzugang.

In der IT-Branche gebe es inzwischen mehr als 50.000 Ausbildungsplätze. Damit sei das für 2003 anvisierte Ziel von 60.000 Ausbildungsplätzen nahezu erreicht.

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Glaubt ihr, dass die Mitarbeiter dabei durchblicken werden, trotz Schulung, da doch ein riesiger Dschungel?

Gruss
jan

Behördengänge in Österreich
Hallo Jan

in Österreich wird ein solches Netz bereits seit Jahren aufgebaut.
Formulare und Internetanträge sind noch nicht sehr reichlich, werden aber immer mehr.
Sehr hilfreich beschrieben sind hier aber alle Behördengänge:
Wo ist ein Antrag zu stellen
Was ist mitzubringen usw.
Weiters kann man dort Fragen in Gästebüchern stellen, falls es noch Unklarheiten gibt.

http://www.help.gv.at/

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Glaubt ihr, dass die Mitarbeiter dabei durchblicken werden,
trotz Schulung, da doch ein riesiger Dschungel?

Warum soll es nicht funktionieren, das Problem ist sicher nur, dass für Behörden 3-4 Jahre ein kurzer Zeitraum sind, diese Vorstellungen zu realisieren und es deshalb wahrscheinlich keine Möglichkeiten für einen Probebetrieb geben wird.
>> und dadurch viele Klagen und Unzufriedenheit

Hallo Jan,

Glaubt ihr, dass die Mitarbeiter dabei durchblicken werden,
trotz Schulung, da doch ein riesiger Dschungel?

Ich glaube ja…

da sich gerade Leute mit Einkommen, und das sind ja Beamte :smile:, viel mit dem Internet beschäftigen, denke ich, stellt es für den überwiegenden Teil eigentlich kein Problem dar. Für die, für die es dennoch ein Problem wäre, sind die Kurse da.

Ich sehe das also alles in allem positiv.

Marco

Hi lag,

thanks for Info- die at-site ist schoen schnell - richtig dass Probelauf und Zeitraum besser sein sollten…es heisst dazu allerdings, dass es schon liefe…

Gruss
jan

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Hi Marco

… and thanks fuer die im Grunde positive Einstellung;

Frage: Sind die Beamten nicht doch zu selten am Netz- wie auch Lehrer oftmals - daher unerfahren?

Gruss
jan

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Also ich kenne genug Beamte, die sehr sehr oft im Netz unterwegs sind… und die vielleicht anfänglich autodidaktischen Kenntnisse könnten durch einen kleinen Kurs verbessert werden.

Ich erledige mittlerweile mit meiner Gemeinde sehr viel über das Netz. Gewöhnlich klappt dies auch sehr gut. Länger als 3 Tage habe ich noch nie auf eine Antwort gewartet. :smile:

Diese Posten bekommen auf dem Amt auch meist die „jüngeren“… ich sehe daher also echt keine Probleme…

Marco