Hallo,
Kleine Anmerkung dazu:
Ich bin z.B. ziemlich gut darin, im Internet Infos zu finden,
wo andere schon längst aufgegeben haben, aber ich könnte
wahrscheinlich weder bei einer solchen (allg.)
Internetrecherche noch bei gezieltem Suchen auf einer Website
rational und linear darlegen oder kommentieren, was genau ich
gerade warum mache.
Es werden der TP auch einfache Aufgaben gestellt, keine bei denen man ewig lange im Internet recherchieren muss. Die Aufgaben erfordern kein großes „Vorwissen“, d.h. man braucht keine „Strategie“ (oder Vorgehensweise) die man sich für sich selbst intern angeeignet hat.
Es hört sich ziemlich klischeemäßig an, aber eine Suche
und/oder der Versuch, mich auf einer einzelnen Site zu
orientieren, laufen teilweise hochgradig intuitiv ab. Gerade
vielleicht auch deswegen, weil, wenn es eine fundiert
hypertextuell angelegte Site ist, linear-logisches Denken
einem sowieso nur begrenzt hilft.
Ein gewisser Vorteil einer Seite ist es auch, wenn sich User schnell zurecht finden. Das zeugt vom überlegten Design und
Das heißt, wenn ein User sein bereits bekanntes Wissen anwenden kann, muss er nicht das „Rad neu erfinden“.
Auch auf solche Sachen schaun wir und halten es in einem Bericht fest.
Sollte ich kommentieren müssen, was ich gerade tue, käme - wie
schon in einem anderen Beitrag erwähnt - wahrscheinlich
entweder irgendein Gemurmel dabei raus oder ich würde u.U.
auch halbbewußt Fehlangaben machen, in dem Versuch, etwas, was
nur schwierig zu erklären ist, zu kommentieren.
Das stimmt!
Allerdings wenn du z.b. nur kommentieren müsstest, wie du hier im WWW Forum den Antwortthread erstellt hast, gibst du sicher kein gemurmel von dir - weil es eben (für dich) einfach ist. Ebenso ist für die Testpersonen die Aufgabenstellung bewußt leicht und unkompliziert gewählt. (aber dennoch eine neue Erfahrung)
Und daraus erkennt man:
-) Einige Usability Probleme der Seite
-) Man weiss wie sie entstanden sind (Ablaufprozess - durch
die „laut gesprochenen“ Gedanken des Users)
Diese Annahme ist meiner Ansicht nach irrig. Ihr werdet keine
1:1-Abbildung des Orientierungsprozesses, der im übrigen nicht
alleine aus klaren Gedanken besteht, erhalten.
Stimmt keine 1:1 Abbilung, aber man bekommt bei den Kommentaren herraus, was der User erwartet hätte => siehe oben (bereits angeeignetes Wissen wieder anwenden)
Probleme der Benutzerführung lassen sich doch durch das
„klassische“ Testen ziemlich gut identifizieren. Oder gibt es
in deinem Fall einen speziellen Grund dies anders anzugehen?
Wir haben zuerst mit dem klassischen Testen begonnen, fortgesetzt wird die Arbeit indem wir für uns testen lassen
.
Wir mussten unseren Bericht mit den Eindrücken, Fehlerbewertungen usw. bereits abgegeben, jetzt folgen die Eindrücke von den TPs (ist so vorgegeben)
Grüße
Christiane
Danke für die Antworten!
Mfg