Internetadressen in Diplomarbeit

Hallo Ihr,

hab hier vor kurzem schon eine nette Antwort auf eine andere
Frage erhalten, probier ichs also gleich nochmal :wink:

Also ich sitz derzeit an meiner Diplomarbeit (fast fertig,
juhuu) und habe vor allem in den ersten beiden Kapiteln eine
Menge Internetadressen angeben müssen (gibt wenig Literatur,
handelt sich um Verweise auf Institutionen etc.)
Da ich meine Fußnoten für weitere Kommentare belegt habe, blieb
mir nur die Zitierweise im Text. Manche Internetadressen sind
aber soooo lang, und schön sieht das ja auch schon bei kurzen
Adressen nicht aus, stört ja absolut den Textfluß…

Hab jetzt gehört, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Seiten im
Text als Dokument 1,2,3 etc anzuführen, und dann im
Litverzeichnis alle diese „Dokumente“ aufzuführen

Leider habe ich das noch nie irgendwo gelesen, bin mir also
nicht sicher

Wißt Ihr was darüber?
oder gibt es andere Möglichkeiten?

Liebe Grüße
Katrin

Hallo Ihr,

Hallo Kaarin, Du,

Also ich sitz derzeit an meiner Diplomarbeit (fast fertig,
juhuu) und habe vor allem in den ersten beiden Kapiteln eine
Menge Internetadressen angeben müssen (gibt wenig Literatur,
handelt sich um Verweise auf Institutionen etc.)
Da ich meine Fußnoten für weitere Kommentare belegt habe,
blieb mir nur die Zitierweise im Text. Manche Internetadressen sind
aber soooo lang, und schön sieht das ja auch schon bei kurzen
Adressen nicht aus, stört ja absolut den Textfluß…

Hab jetzt gehört, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Seiten
im Text als Dokument 1,2,3 etc anzuführen, und dann im
Litverzeichnis alle diese „Dokumente“ aufzuführen

Ich kenne natürlich Deine Arbeit nicht, verstehe aber nicht, warum das nicht in die Fußnoten sollte. Du benutzt die Fußnoten ja. Oder hast Du Deine komplette Literatur in Klammern im Text?

Bei mir ist es wie folgt:

Die Internetadressen als „http://www.irgendwas.de“ in die Fußnoten. Die elektronischen Dokumente ebenfalls in die Fußnoten, „Strömer, Rahmenbedingungen 2001. http://www.netlaw.de/beitraege/2001/egg.htm“.

Dazu ein extra Verzeichnis für Internetliteratur, darin der volle Eintrag:
Strömer, Tobias H.: Das Gesetz über Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs,. http://www.netlaw.de/beitraege/2001/egg.htm, zuletzt besucht am 03.10.2002.
Da solltest Du auch nochmal die Adressen der Organisationen aufführen, z.B. „Irgendwas e.V., http://www.irgendwas.de“.

Letzlich ist es aber immer die Sache, wie Deine Prüfer das haben wollen. Ich würde, wenn Du einen Weg gefunden hast, das von denen absegnen lassen, denn vielleicht wollen die das komplett anders, aus was für Gründen auch immer.

Viel Glück noch mit der Arbeit!

Gruß Oskar

P.S.: Wenn Du noch die Zeit hast und ein juristisches Seminar in der Nähe, kannst Du noch hier drin schauen: WALTHER, Fridolin M.: Das Zitieren elektronischer Dokumente In: NJW-CoR, Jg. 2000, S. 298-303. (Heft 5, NJW-CoR ist Neue Juristische Wochenschrift Computerreport). Habe ich gerade nicht hier, behandelt das Thema aber auf mehreren Seiten, vielleicht gibt’s den Artiekl ja auch im Internet.

Hallo Katrin,

die Zitierweise ist auch von Institut zu Institut unterschiedlich. Ev. solltest du deinen Prof zu Rate ziehen.

Wichtig beim wissenschaftlichen Zitieren von Internetseiten ist das Datum des letzten Besuches!

Das heißt: genaue URL, Datum

Mein Vorschlag:
In deinem Fall würde ich im Vorwort auf die spezielle Zitierweise von dir hinweisen und dann eine durchgehend gleiche Kürzung der Adresse vornehmen. Du kannst z.B. der jeweiligen Internetadresse einen Namen geben oder eine Nummer - und am Ende einen speziellen Anhang mit der Entschlüsselung der Abkürzung machen. Am Ende sollte dann eben die genaue URL und das Satum zu finden sein. Das Datum ist deshalbwichtig, weil Hypertext ja kein feststehender Text wie ein Buch ist und sich hier stets etwas ändern kann.

Viele Grüße,

Barbara

Nachtrag

Ich kenne natürlich Deine Arbeit nicht, verstehe aber nicht,
warum das nicht in die Fußnoten sollte. Du benutzt die
Fußnoten ja. Oder hast Du Deine komplette Literatur in
Klammern im Text?

ja, ich habe das alles im Text, da ich mich in den Fußnoten auf
weiterführende Literatur, Ergänzungen etc. beziehe. Und eine
Mischung, also dazwischern noch meine Litangaben finde ich
persönlich nicht schön

Bei mir ist es wie folgt:

Die Internetadressen als „http://www.irgendwas.de“ in die
Fußnoten. Die elektronischen Dokumente ebenfalls in die
Fußnoten, „Strömer, Rahmenbedingungen 2001.
http://www.netlaw.de/beitraege/2001/egg.htm“.

Daher fällt das für mich aus

Dazu ein extra Verzeichnis für Internetliteratur, darin der
volle Eintrag:
Strömer, Tobias H.: Das Gesetz über Rahmenbedingungen des
elektronischen Geschäftsverkehrs,.
http://www.netlaw.de/beitraege/2001/egg.htm, zuletzt besucht
am 03.10.2002.
Da solltest Du auch nochmal die Adressen der Organisationen
aufführen, z.B. „Irgendwas e.V., http://www.irgendwas.de“.

Letzlich ist es aber immer die Sache, wie Deine Prüfer das
haben wollen. Ich würde, wenn Du einen Weg gefunden hast, das
von denen absegnen lassen, denn vielleicht wollen die das
komplett anders, aus was für Gründen auch immer.

Viel Glück noch mit der Arbeit!

Gruß Oskar

P.S.: Wenn Du noch die Zeit hast und ein juristisches Seminar
in der Nähe, kannst Du noch hier drin schauen: WALTHER,
Fridolin M.: Das Zitieren elektronischer Dokumente In:
NJW-CoR, Jg. 2000, S. 298-303. (Heft 5, NJW-CoR ist Neue
Juristische Wochenschrift Computerreport). Habe ich gerade
nicht hier, behandelt das Thema aber auf mehreren Seiten,
vielleicht gibt’s den Artiekl ja auch im Internet.

Danke für den Tipp, mal schauen

Danke

Hallo,

das mit dem Datum war schon klar. Und ich werde den Vorschlag
aufnehmen, da ein Kürzel reinzusetzen. Werde das vorher mit
meiner Mentorin besprechen, wer weiß was sie da für Vorlieben
hat (aber sicher nicht die, dass sie die ganze URL im Text haben
will…)

also Danke und Liebe Grüße
katrin

P.S. Eigentlich wollte ich ja um ein Vorwort drum rumkommen :wink: