Hallo Ihr,
Hallo Kaarin, Du,
Also ich sitz derzeit an meiner Diplomarbeit (fast fertig,
juhuu) und habe vor allem in den ersten beiden Kapiteln eine
Menge Internetadressen angeben müssen (gibt wenig Literatur,
handelt sich um Verweise auf Institutionen etc.)
Da ich meine Fußnoten für weitere Kommentare belegt habe,
blieb mir nur die Zitierweise im Text. Manche Internetadressen sind
aber soooo lang, und schön sieht das ja auch schon bei kurzen
Adressen nicht aus, stört ja absolut den Textfluß…
Hab jetzt gehört, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Seiten
im Text als Dokument 1,2,3 etc anzuführen, und dann im
Litverzeichnis alle diese „Dokumente“ aufzuführen
Ich kenne natürlich Deine Arbeit nicht, verstehe aber nicht, warum das nicht in die Fußnoten sollte. Du benutzt die Fußnoten ja. Oder hast Du Deine komplette Literatur in Klammern im Text?
Bei mir ist es wie folgt:
Die Internetadressen als „http://www.irgendwas.de“ in die Fußnoten. Die elektronischen Dokumente ebenfalls in die Fußnoten, „Strömer, Rahmenbedingungen 2001. http://www.netlaw.de/beitraege/2001/egg.htm“.
Dazu ein extra Verzeichnis für Internetliteratur, darin der volle Eintrag:
Strömer, Tobias H.: Das Gesetz über Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs,. http://www.netlaw.de/beitraege/2001/egg.htm, zuletzt besucht am 03.10.2002.
Da solltest Du auch nochmal die Adressen der Organisationen aufführen, z.B. „Irgendwas e.V., http://www.irgendwas.de“.
Letzlich ist es aber immer die Sache, wie Deine Prüfer das haben wollen. Ich würde, wenn Du einen Weg gefunden hast, das von denen absegnen lassen, denn vielleicht wollen die das komplett anders, aus was für Gründen auch immer.
Viel Glück noch mit der Arbeit!
Gruß Oskar
P.S.: Wenn Du noch die Zeit hast und ein juristisches Seminar in der Nähe, kannst Du noch hier drin schauen: WALTHER, Fridolin M.: Das Zitieren elektronischer Dokumente In: NJW-CoR, Jg. 2000, S. 298-303. (Heft 5, NJW-CoR ist Neue Juristische Wochenschrift Computerreport). Habe ich gerade nicht hier, behandelt das Thema aber auf mehreren Seiten, vielleicht gibt’s den Artiekl ja auch im Internet.