Hallo zusammen,
da ich noch relativ frisch dabei bin, bitte ich um Verzeihung, falls ich etwas in meiner Angelegenheit hier nicht den Regeln entsprechend ausdrücken sollte. Bitte dann (Moderatoren) einfach ändern, nicht löschen. DAs wäre nett, danke.
Zur Sache:
Ich wohne seit Februar diesen Jahres in einem Hochhaus, welches früher ein Hotel war und nun in ein Appartmenthaus umfunktioniert wurde. D.h. die Hotelzimmer werden an Einzelpersonen vermietet. Da ich mich selbst zu Recht als „internetsüchtig“ bezeichnen kann, stand für mich ausser Frage, dass ich mir diesen auch zulegen würde. Hierzu wurde mir aber von der hiesigen Hausverwaltung mitgeteilt, dass sowohl die Internet- wie auch die Telefonanschlüsse über eine Firma laufen, an welche das Haus vertraglich gebunden ist (nur das Haus ansich, es war aber nie von dem einzelnen Mieter die Rede…oder ist dieser darin inbegriffen?). Diese Firma kaufe die Leitungen bei der Telekom etc. ein und stelle sie dann dem Mieter gegen den typischen monatlichen Betrag zur Verfügung.
Leider musste ich schon bald feststellen, dass die Firma eine sog. „Testphase“ eingeführt hat, in welcher der Zugang die Mieter zwar nichts kostet, aber dafür enorme Leistungsschwankungen bzw. Ausfälle der Zugänge in Kauf genommen werden müssen. Diese „Testphase“ solle sich ursprünglich auf einen Zeitraum von 6 Monaten (Okt. 04 - Feb. 05) erstrecken. Ohne jegliche Benachrichtigung wurde dieser Zeitraum dann jedoch offenbar auf Juli 05 erweitert, wobei dann ab Apr.05 - Juli 05 gar kein Zugang ins Internet mehr möglich war („durch neuen Routerkauf bedingt“ so sagte man mir beim Support). Ab Mitte Juli hatte ich dann wieder Zugang (weiterhin kostenfrei), allerdings wurde mir dieser nur mit 30kb up und 30kb down gewährt, da ich „ungewöhnlich viel Traffic erzeuge“. Dies ist für mich absolut unerklärlich, da ich kein Filesharing betreibe und auch sonst nicht besonders viel im Internet mache, höchstens lade ich mir mal eine Spiele-Demo herunter (haben ja inzwischen teilweise) auch um die 500mb.
Ab Okt. 05 wurden die Leitungen dann endgültig freigeschaltet und auch die „Testphase“ offiziell für beendet erklärt. Ab diesem Zeitpunkt läuft nun mein Vertrag über eine 768er Leitung, für welche ich über 30,-€ monatlich bezahlen muss (dafür bekommt man andernorts schon 6000er DSL). Der Leitungsdurchsatz funktionierte ab dem Zeitpunkt der „Öffnung“ der Zugänge auch einwandfrei, er befand sich regelmäßig bei ca. 100kb up und 100kb down. Seit ca. 2 Wochen jedoch hänge ich wieder bei ca. 5kb Upload und ca. 15kb Downloadrate fest. Es mag sich auch partout nichts daran ändern, egal ob ich per „normalen“ Downloadmanager von Firefox oder IE oder mit einem „Downloadbeschleuniger“ arbeite…15kb sind das maximum, was rauszuholen ist. Hinzu kommt, dass der Seitenaufbau inzwischen dermaßen langsam ist, dass ich mir zwischen dem Springen von einer Seite auf die nächste eine Kanne Kaffee kochen kann.
Da ich dies nun nicht mehr dulden möchte und trotz diverser Telefonate mit der „Hotline“ (wenn man diese denn noch so nennen kann) keine Erfolge zu Tage gebracht wurden, würde ich nun von euch gerne wissen, ob es mir den möglich ist, vom Internetzugangsvertrag mit der Firma zurückzutreten und mir einen eigenen Zugang (6000er über T-Online beispielsweise) zu beschaffen.
Erwähnend möchte ich noch hinzufügen, dass sich in unserem Haus auch ein „Internetcafe“ befindet, welches selbst angibt, DSL 3000 mit voller Geschwindigkeit über eine eigene Leitung zu nutzen.
Viele Grüße,
Christian