für folgendes Problem benötige ich dringend Eure Hilfe:
Ich betreibe einen Windows2000-Server mit vier angeschlossenen Clients. In dem Server ist eine AVM Fritzcard eingebaut, die per
Internetverbindungsfreigabe den Clients den Zugriff ins Internet ermöglicht.
Mit einem der Clients wird sowohl Homebanking betrieben als auch die E-Mails abgerufen. Beim Versuch die Emails abzurufen bekommt der Client Timeouts, die benötigte Verbindung für Homebanking funktioniert dagegen reibungslos. Eine Überprüfung der Verbindung vom Server zum Client mittels ‚PING‘ brachte keinerlei Störungen, die Verbindung vom Client ins Internet zeigte allerdings teilweise timeouts. Werden vom Server die E-Mails abgerufen, entstehen keine timeouts.
Woran kann dies liegen und was kann ich zur Behebung dieses Problems tun?
Tritt das Problem nur auf, wenn erstmalig die Verbindung hergestellt wird? Ich vermute mal, du hast keine ISDN-Flatrate, also wird nach einem Timeout die PPP-Verbindung geschlossen. Wird sie nun durch eine Aktivität eines Clients wieder aufgebaut, geht das erste IP-Datagramm des Clients verloren. Ursache: der Server erhält auf der ISDN-Schnittstelle eine dynamische IP-Adresse. Dadurch ändert sich nach dem Einwahlvorgang die Routingtabelle. Der Client „weiß“ davon nichts, und schickt sein IP-Paket zum Server. Der versucht es zu routen und merkt, geht nicht, muss erst Verbindung aufbauen. Danach geht es zwar im Prinzip, aber nun hat sich die Routingtabelle geändert. Also verwirft er das Paket. Client merkt, da kommt nichts und versucht es noch einmal. Nun klappts. Dieses „versucht es noch einmal“ ist anwendungsabhängig. Manchmal muss der Mensch die Aktion noch einmal auslösen.
Tritt das Problem auch während des normalen Betriebs auf ohne dass auf dem Server ein Wechsel der IP-Adresse erfolgt, beschreibe bitte die Symptome noch genauer.