bei der Firma XYZ findet demnächst ein Wechsel des Internetproviders statt. An dem Tag sind für einen halben Tag alle PCs offline, d.h. kein Internet und keine E-Mails.
Das ist natürlich schlecht für eine Firma. Wie kann man die gewohnte Arbeit für die User in so einem Fall trotzdem garantieren? WIe kann man sicherstellen, dass trotz der Umstellung alle PCs Internetzugang und E-Mailsverkehr haben?
Muss man da temoprär eine neue Verbindun einrichten? Ist der Provider dafür verantwortlich?
Wie macht ihr das bzw. welche Erfahrungen habt ihr?
bei der Firma XYZ findet demnächst ein Wechsel des
Internetproviders statt. An dem Tag sind für einen halben Tag
alle PCs offline, d.h. kein Internet und keine E-Mails.
Das ist natürlich schlecht für eine Firma. Wie kann man die
gewohnte Arbeit für die User in so einem Fall trotzdem
garantieren? WIe kann man sicherstellen, dass trotz der
Umstellung alle PCs Internetzugang und E-Mailsverkehr haben?
Das kommt immer auf die verwendete IT-Architektur an.
Es ist sicherlich unvermeidbar, dass es bei bestimmten Umstellungen/Wartungsarbeiten zu Ausfällen kommt. Gerade bei einem Providerwechsel wird es nicht ganz ohne gehen, da Ihr ja sicher auch Einstellungen an Euren Geräten (Routern/Firewalls oder Servern) ändern müsst. Wir versuchen immer, solche Dinge in die Zeit zu legen, wo möglichst wenig Leute arbeiten (z.B. Freitag nachmittags oder am Wochenende oder an einem „Brückentag“).
Wir haben als Backupleitung eine „stinknormale“ ADSL Leitung, wie sie jeder Privatanwender daheim auch hat. Die kostet ja nun nicht viel, hilft bei sowas - und anderen möglichen Ausfällen - aber ungemein.
Dann noch beide Leitungen an einen Router mit 2 WAN-Ports (nur mal als Beispiel sei hier der RV082 von Linksys/Cisco genannt) und feddich is die Laube. Wir haben über die Konstellation sogar ein VPN mit der „Mutter“ in USA laufen. Sollte eine Leitung ausfallen, merken wir das ansich kaum, denn der Betrieb geht auf der anderen ohne Probs weiter und da der meiste Traffic reingeht als raus, gibbets da auch keine Probs durch den niedrigeren Upload der ADSL.
bei der Firma XYZ findet demnächst ein Wechsel des
Internetproviders statt. An dem Tag sind für einen halben Tag
alle PCs offline, d.h. kein Internet und keine E-Mails.
Das ist natürlich schlecht für eine Firma. Wie kann man die
gewohnte Arbeit für die User in so einem Fall trotzdem
garantieren? WIe kann man sicherstellen, dass trotz der
Umstellung alle PCs Internetzugang und E-Mailsverkehr haben?
Wie ist denn die bisherige Anbindung realisiert, wie soll die zukünftige aussehen? Von welcher Unternehmensgröße reden wir hier?
Z.B. einen Wechsel eines einfachen DSL-Providers kann man in wenigen Minuten außerhalb der Geschäftszeit erledigen, wenn beide über ein einheitliches Leitungsnetz arbeiten. Da muss man dann einfach nur dafür sorgen, dass der erste Vertrag über den Beginn des zweiten Vertrages hinausgeht, und dann am ersten Wochenende mal eben die Zugangsdaten im Router austauschen.
Größere Strukturen sollten immer ein Backup besitzen, das unabhängig vom Standardprovider funktioniert und dann automatisch einspringt, wie in der anderen Antwort schon beschrieben. In kleineren Strukturen bieten sich hierfür Router mit eingebautem ISDN-Backup an, das man dann auf einen verlässlichen IBC-Anbieter konfiguriert (nicht den billigen Jakob, der nach drei Wochen den Laden dicht macht, und bei dem man dann beim ersten Ausfall nach einem Jahr gleich ins Leere wählt). Bei etwas größeren Strukturen nimmt man ADSL/SDSL, nach Möglichkeit über einen getrennten Leitungsweg, im RZ-Bereich geht man auf vier-Wände-Lösungen, bei denen unabhängige Anbindungen in alle Himmelsrichtungen laufen, und natürlich auch mindestens zwei von einander unabhängige Provider zum Einsatz kommen. Da ist dann ein Wechsel eines Providers auch nahezu ohne Unterbrechungen machbar.