Internetzugang blockieren

Hallo BigJohn,

vielen Dank für Nachricht … gut jetzt doch noch jemanden
gefunden zu haben, der das Problem richtig versteht.

Was du beschriebst hört sich sehr interessant an.

Bringt dieses denn etwas wenn mein Sohn einen eigenen Rechner
hat ??? … ich müsste dann das ganze doch auf seinen Rechner
installieren oder nicht ???

Wie kann ich die IP-Adresse von dem Rechner meines Sohnes
herausfinden ??

Vielleicht kannst du mir noch einmal antworten ?

Danke schon einmal

Assi

Hallo Assi,

sorry für die Verzögerung. War einige Tage nicht hier.
Zunächst einmal an die „anderen Poster“:

Ihr habt ja ALLE Recht …

  1. Es geht eigentlich um Vertrauen:
    Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. Werden Regeln nicht beachtet und Warnungen abgetan/missachtet, so kann bzw. MUSS man als Erwachsener zumindestens versuchen Kinder und Jugendliche zu schützen.

  2. Alles ist zu hacken …
    Wenn man den Grund nicht kennt, sucht man oft vergebens. Schaut doch mal in die Registry und den Programmornder eines Jugendlichen: Hunderte von Programmen, die schon lange nicht meh benutzt werden.
    Die meisten wissen selbst nicht mehr,w as sie mal gespielt haben und sind auch zu faul, die Programme zu deinstallieren.
    Klar. Auch dieses Programm kann man aushebeln - ganz einfach - mit etwas Arbeit… (Lösung NICHT hier im Forum. Bitte Mail an mich)

Hinweis: Wer nicht weiss, dass das Programm auf dem PC ist, findet es nicht in nornmalen Deinstallationsbereichen. Programm lässt sich nur entfernen, wenn man mit Passwort den Einstellungsbereich startet. Ansonsten verhält es sich unauffällig.

Doch nun zu den Zusatzfragen von Assi:
1.) Ja. Du musst das Programm auf seinem PC installieren.
In wie weit du dieses mit „Vertrauen“ und „Verpflichtung zum Schutz Jugendlicher“ vereinbaren kannst, musst du leider selbst entscheiden.

2.) Jeder Router bringt Software zur Einstellung mit. In dieser Software werdn auch die aktuellen IPs angezeigt.
Einfach einmal testen: Zieh den Stecker von Sohnemanns PC vom Router ab und gehe ins Internet.
Jetzt siehst du, wie DEINE IP ist. Stecke den „Sohn-PC“ wieder ein und du siehst seine IP. Diese sperrst du dann für bestimmte Seiten/Begriffe/Inhalte oder einfach ganz.

Wenn dein Sohn übrigens soviel Kohle hat, dass er sich einen anderen PC kaufen kann:

  1. Das Geschäft ist „ungültig“. Siehe BGB+HGB „Taschengeldparagraf“. §§§ Sinn-Zitat:smiley:er Verkäufer MUSS das Geschäft mit einem Minderjährigen Geld gegen Ware wieder rückgängig machen, wenn der Wert „das übliche Taschengeld“ übersteigt und der Erziehungsberechtigte die Rückabwicklung verlangt.
  2. Mit dem o.g. Tipp kannst du jeden neuen PC vom Internet oder bestimmten Bereichen trennen.
    (Was nicht deine IP ist, gehört nicht ins Netz. Aus.)

Wenn dein Sohn ins Internet-Café gehen würde:
Tja. Das würde nicht lange dauern durch die hohen Kosten. In der Regel kann man von dort auch keine Daten mitnehmen. Es würde für ihn uninteressant werden.
Jugendschutz ?!?
Wer setzt sich in die Öffentlichkeit und schaut dort z.B. Sexseiten an ?
Wer chattet schon intim mit anderen (siehe Cybersex), wenn andere hinter einem stehen?
Doch wohl nur zum Angeben/Dicketun vor Freunden. Und dann ist es eher ein Ulk, weil man den inhalt nicht so wahrnimmt wie zu Hause.

Dir würde es auffallen (wenn er ins I-Net-Café gehen würde), weil er entgegen üblichen Gewohnheiten dauernd unterwegs ist.
Und wenn das dann doch zu lange dauert, musst du dich halt mit Ihm zusammen setzen und „reden“.

BigJohn

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Hallo,

Ihr habt ja ALLE Recht …

  1. Es geht eigentlich um Vertrauen:
    Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit.

Full Ack.

  1. Alles ist zu hacken …
    Wenn man den Grund nicht kennt, sucht man oft vergebens.
    Schaut doch mal in die Registry und den Programmornder eines
    Jugendlichen: Hunderte von Programmen, die schon lange nicht
    meh benutzt werden.

Und das Programm taucht nicht als Prozess auf? („tasklist -svc“ in ner Konsole eingeben)

Hinweis: Wer nicht weiss, dass das Programm auf dem PC ist,
findet es nicht in nornmalen Deinstallationsbereichen.
Programm lässt sich nur entfernen, wenn man mit Passwort den
Einstellungsbereich startet. Ansonsten verhält es sich
unauffällig.

Viel zu umständlich: Prozess abschiessen oder eben mit einem anderen OS mit Live-System-CD booten (z.B. Knoppix)

2.) Jeder Router bringt Software zur Einstellung mit. In
dieser Software werdn auch die aktuellen IPs angezeigt.
Einfach einmal testen: Zieh den Stecker von Sohnemanns PC vom
Router ab und gehe ins Internet.
Jetzt siehst du, wie DEINE IP ist. Stecke den „Sohn-PC“ wieder
ein und du siehst seine IP. Diese sperrst du dann für
bestimmte Seiten/Begriffe/Inhalte oder einfach ganz.

Naja, sie will ja wohl die Netzinterene IP im Heimnetzwerk. Einfach mal ipconfig in der Konsole auf dem Rechner starten. Aber wenn der Rechner mit DHCP die IP bezieht ist es eh ratsammer die MAC-Addy in den Router einzutragen.

Wenn dein Sohn übrigens soviel Kohle hat, dass er sich einen
anderen PC kaufen kann:

  1. Das Geschäft ist „ungültig“.

Ja schwebend unwirksam schimpfen die Juristen das iirc. Dazu muss die Mutter aber erst das Gerät finden/entdecken und auch mit nem Subnotebook kann man surfen und gut verstecken.

  1. Mit dem o.g. Tipp kannst du jeden neuen PC vom Internet
    oder bestimmten Bereichen trennen.
    (Was nicht deine IP ist, gehört nicht ins Netz. Aus.)

Ja, hoffentlich hat der Nachbar kein offenes W-Lan :wink:

Wenn dein Sohn ins Internet-Café gehen würde:
Tja. Das würde nicht lange dauern durch die hohen Kosten. In
der Regel kann man von dort auch keine Daten mitnehmen. Es
würde für ihn uninteressant werden.

Kann man keine USB-Sticks anschließen?

Jugendschutz ?!?
Wer setzt sich in die Öffentlichkeit und schaut dort z.B.
Sexseiten an ?
Wer chattet schon intim mit anderen (siehe Cybersex), wenn
andere hinter einem stehen?

Und bei Egoshootern?

Dir würde es auffallen (wenn er ins I-Net-Café gehen würde),
weil er entgegen üblichen Gewohnheiten dauernd unterwegs ist.

Naja er wird halt sagen, da er nicht mehr ins Netz darf muss er jetzt anderen Hobbies fröhnen, die außerhalb der Wohnung (und damit des „Kontrollbereichs“) stattfinden…

Wenn dein Sohn ins Internet-Café gehen würde:
Tja. Das würde nicht lange dauern durch die hohen Kosten. In
der Regel kann man von dort auch keine Daten mitnehmen. Es
würde für ihn uninteressant werden.

Kann man keine USB-Sticks anschließen?

Jugendschutz ?!?
Wer setzt sich in die Öffentlichkeit und schaut dort z.B.
Sexseiten an ?
Wer chattet schon intim mit anderen (siehe Cybersex), wenn
andere hinter einem stehen?

Und bei Egoshootern?

Dir würde es auffallen (wenn er ins I-Net-Café gehen würde),
weil er entgegen üblichen Gewohnheiten dauernd unterwegs ist.

Naja er wird halt sagen, da er nicht mehr ins Netz darf muss
er jetzt anderen Hobbies fröhnen, die außerhalb der Wohnung
(und damit des „Kontrollbereichs“) stattfinden…

Hi Knut,
woher weiss ich, ob der Fragende mehr oder weniger Kenntnisse im PC-Bereich hat ?
Die Selbsteinschätzung bei der Anmeldung ist meistens nicht korrekt… wie man nach einiger Zeit feststellen muss.

Ich gehe also immer vom „kleinsten gemeinsamen Nenner“ aus:
Zuerst die simplen Lösungen… erst dann (vielleicht) ins „Spezielle“.

Zu deiner indirekten Frage:frowning:USB-Sticks in I-Net-Café)
Regulär werden alle Rechner „vernagelt“. Entweder per Software… oder man baut ganz einfach die Hardware aus.

Habe mein „Internetleben“ in „Cafés“ begonnen. War immer das gleiche. Der Betreiber MUSS seine Kisten „dicht“ machen. Warum ?
Sonst pfeift ihm mindestens einmal am Tag das ganze System durch Viren etc.ab. Manch einer macht sich auch einfach den „Spaß“ und probiert mal andere Einstellungen - bis nichts mehr funzt.
Das kostet den Betreiber viel Geld durch Systemausfall.

Andererseits haftet der Café-Betreiber aber auch für alle Inhalte, die von seinen Rechnern gesendet werden.
USB-Sticks und Laufwerke sind halt keine Einbahnstraße.

Achja: Zum Thema Anonymität im Café:
Wenn du dir Adressen und Seiten im Café einrichtest, bist du anonym… aber nur so lange bis du dich von zu hause auf diesen Seiten einloggst. Dann ist deine IP bekannt und die Anonymität ist vorbei.

Doch nun weiter:
Es ging nicht darum, dass man den Sohn fragt, wo er sei… sondern dass man die Gewohnheitsänderung registriert und dann handelt.

Zu Egoshootern im Café:
Auch dabei vergehen sehr viele Stunden= €.

Man kann nicht alles regeln. Man kann nur das Beste versuchen.
Ich kenne die Problematik mit Kindern und Jugendlichen:
Regeln interessieren nicht, Warnungen sind Blödsinn

Übrigens Knut.
Wenn eine meiner Mädels eine E-Mail-Addi wie deine hätte, würde ich sofort die privaten Daten von der HP löschen :wink:

Finde deine „Tips&Tricks“ aber recht gut und setze daher einen link
http://www.knutgeiger.de

CU
BigJohn

Hi BigJohn!

woher weiss ich, ob der Fragende mehr oder weniger Kenntnisse
im PC-Bereich hat ?

Das kann man nie so genau wissen.

Zu deiner indirekten Frage:frowning:USB-Sticks in I-Net-Café)
Regulär werden alle Rechner „vernagelt“. Entweder per
Software… oder man baut ganz einfach die Hardware aus.

Ahh, ok. War schon seit Jahren in keinem Icafe mehr.

Habe mein „Internetleben“ in „Cafés“ begonnen. War immer das
gleiche. Der Betreiber MUSS seine Kisten „dicht“ machen. Warum
?
Sonst pfeift ihm mindestens einmal am Tag das ganze System
durch Viren etc.ab. Manch einer macht sich auch einfach den
„Spaß“ und probiert mal andere Einstellungen - bis nichts mehr
funzt.
Das kostet den Betreiber viel Geld durch Systemausfall.

Aus Betreibersicht würde ich halt ein sauberes Backupimage jede Nacht neu auf alle Rechner im Icafe spielen lassen.

Andererseits haftet der Café-Betreiber aber auch für alle
Inhalte, die von seinen Rechnern gesendet werden.
USB-Sticks und Laufwerke sind halt keine Einbahnstraße.

Ok, die Haftungsfrage habe ich nicht bedacht. trifft jetzt aber auch Cafes, die ihren Kunden ein W-Lan zur Verfügung stellen.

Achja: Zum Thema Anonymität im Café:
Wenn du dir Adressen und Seiten im Café einrichtest, bist du
anonym… aber nur so lange bis du dich von zu hause auf
diesen Seiten einloggst. Dann ist deine IP bekannt und die
Anonymität ist vorbei.

Jein. Im Prinzip könntest paar Proxy-Server, deren Sitz im Ausland ist, vorschalten und es so erschweren deine eigentliche IP herauszubekommen. Nachteil: deine Übertragungsgeschwindigkeit wird kriechend langsam.

Zu Egoshootern im Café:
Auch dabei vergehen sehr viele Stunden= €.

Ok, kenne die aktuellen Geschäftsmodelle der Icafes nicht. Vor Jahren gab es hier in München mal ein Icafe, wo man was essen&trinken musste, und dafür den ganzen Abend dann munter surfen durfte. Ob es heutzutage Icafes mit so Art Flattarifen für Egoshooter spieler gibt entzieht sich meiner Kenntnis.

Man kann nicht alles regeln. Man kann nur das Beste versuchen.
Ich kenne die Problematik mit Kindern und Jugendlichen:
Regeln interessieren nicht, Warnungen sind Blödsinn

Ja, ok. Meiner Ansicht nach muss man nicht in „Big Brother“-Manier von oben herab den heranwachsenden das Internet durch Verbote abstellen. Zudem es ja im Internet sicherlich auch pädogogisch wertvolle Inhalte gibt. War der Junge der Ursprungsposterin nicht 16 Jahre alt? (oder so um den dreh). Der wird doch bald erwachsen- er muss lernen selbst von sich aus zu wissen mit dem Internet verantwortungsvoll umzugehen. Die Lösung wird hier, wie schon oft zuvor geschrieben, nicht auf dem technischen Wege realisierbar sein.

Übrigens Knut.
Wenn eine meiner Mädels eine E-Mail-Addi wie deine hätte,
würde ich sofort die privaten Daten von der HP löschen :wink:

Und dich dann freuen, wenn in ein paar Wochen ein Abmahnschreiben von einem dubiosen Anwalt kommt, weil du der Impressumspflicht nicht nachgekommen bist? Zudem ist ab einem gewissen Erfahrungsgrad des Users davon auszugehen, dass er die Informationen bei der denic genauso gut und schnell herausfinden kann :wink:
Streitbar wäre hier eher, ob man in Internetforen mit anonymeren Mailadressen arbeiten sollte, um nicht Gefahr zu laufen, dass am nächsten Tag ein Spinner mit dem Messer vor der Haustür steht. Kann nur sagen, ist mir bis jetzt nicht passiert, und zudem will ich meine Worte nicht hinter einer Anonymität verstecken, sondern dazu stehen. Das muss allerdings dann jeder für sich entscheiden.

Finde deine „Tips&Tricks“ aber recht gut

Freut mich, dass sie dir gefallen :wink:

cu
Knut

Bislang habe ich immer den Router weggeschlossen. Mittlerweile
hat er sich wohl von seinem Taschengeld selber einen besorgt.

Cool, der Junge hat Nerven :smile:

Allerdings stinkt diese Geschichte ein wenig: der Router nützt ihn nichts ohne die Zugangsdaten … wo hat er die her? Also ist Aktion 1: das Zugangspasswort ändern (Anbieter-Hotline konsultieren …), in den Router eintragen und dann den Router mit einem sicheren (!!!) Passwort zusperren. Die Gedächtnisstütze-Zettel in einem Bankschließfach hinterlegen :smile:

Dann ist der zusätzliche Router des Sohnemanns für diesen ohne Nutzen.

PC-seitige Maßnahmen halte ich für wirkungslos: wenn der Filius schon so dreist ist Türschlösser zu knacken und einen eigenen Router anzuschließen wird er vom nächsten Taschengeld einen alten Laptop auf EBay besorgen, der fürs Surfen dicke reicht, und dann nützt keine Filtersoftware der Welt. Er könnte auch, um Geld zu sparen, einfach eine Festplatte besorgen und sich da ein eigenes Betriebssystem draufpacken, ohne irgendwelche Filtersoftware, wenn er den PC aufmachen kann ist das Ding innerhalb von wenigen Minuten angeschlossen statt der Systemfestplatte. Und wenn er noch ein wenig mehr Aufwand treibt findet er Bart-PE (komplettes Windows von CD oder USB Stick bootbar …), fürs Surfen reicht das auch.

…Armin

Hallöchen again,

was musste ich da lesen ? Der Bubi hat sich real in die Schlösser gehackt ? *lach*
Da muss ich eher den Kopf schütteln als ihn bewundern. Kackdreist nenn ich sowas.

OK. Du hast im Endeffekt keine technischen Möglichkeiten mehr. Dein Sohn wird auch jetzt wieder an die Passwörter kommen.
Er hat sich über alles hinweg gesetzt was du als „Absicherung“ versucht hast und wird es wieder.
Jetzt kannst du 3 Wege gehen:

  1. dauernde Gespräche und viiiieeel Geduld
  2. „Strenge walten lassen“ (nicht mehr üblich)
  3. sehr rigoros werden - ob du das willst/schaffst ?
    Das würde nämlich bedeuten, dass du ihn z.B. zwingst den Router wieder zu verkaufen oder Ähnliches.

Auch heute gilt noch: Ein Jugendlicher kann sich nicht einfach was rausnehmen was gegen alles „übliche“ verstößt.
Ich schätze aber, selbst dann wird er dir Paroli bieten und seinen Kopf durchsetzen.

Bleibt also eigentlich nur die Möglichkeit mit viel Geduld oder DSL abmelden - auch nicht die richtige Lösung.

Wünsche dir viel Glück und gute Nerven

BigJohn

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