Servus Martin,
sicher ist bei sehr vielen Interrailern der Weg das Ziel.
Doch nicht für alle???
Wenn man da
gefühlsmäßig, ohne Fahrplan, unterwegs war, gings halt nicht,
weil sie schon in den 1970ern sehr dünn befahren war.
Wie man auch damals oft zitiert wurde: Man kann ja nie in einem Monat alles in einem Land sehen, was dort zu sehen gibt!! Geschweige dann in VIER!!! Ländern!
Ausserdem „gefühlsmäßig“ ist so eine Sache… zB Der Fragesteller will unbedingt Finnland besuchen: Wetten, daß wenn er sich erkündigt wird er in einem Monat nicht genug Zeit haben alles zu sehen wovon er erfahren hat, was „gefühlsmäßig“ toll ist???
Und es gibt ja auch Möglichkeiten, Weg und Ziel zu verbinden:
Ja, ganz genau: Und das nenne ich Interrail. Aber für mich zumindest ist Weg wichtiger wie Ziel, denn letzteres ist ja recht „schwammig“, denn man kann ja ihn dauernd ändern.
Wenn man z.B. gesehen hat, dass man von Frankreich viel
leichter zuschlagfrei nach Andalusien kommt, wenn man Madrid
umgeht und die Küste entlang fährt,
Soll der Fragesteller auch noch nach Spanien??? ;o))) (Empfehlen täte ich das schon, aber 5 Länder, ganz besonders diese -allein von der Entfernung untereinander- ist wohl unmöglich machbar…)
Ohne Fahrplan und Suche nach zuschlagfreien Verbindungen
würde man nicht auf die Idee kommen, da zu fahren.
Und ist das sehr schlimm??? Ich meine, dafür hat man etwas anders gesehen und erlebt…
Das steht mehrmals an jedem einzelnen Bahnhof, egal wie groß der sein mag. Ansonsten gilt, für mich was ich schon sagte:
- Der Weg ist das Ziel
- Man kann jederzeit das Ziel ändern
- 4 Länder mit Interrail zu besuchen ist schier unmöglich
Für Deutschland gilt das gleiche, wenn man von der Schweiz her
reinkommt und nach Norden will: Bloß nach Gefühl würde man
Man kann sich ja im Vorfeld über schöne, anzustrebende Ziele informieren…
die Struktur des französischen Fahrplans gedacht
- sie sollen niemandem die Lust am spontanen Reisen nehmen.
Nichts, aber auch gar nicht dagegen eine Reise im Vorfeld zu planen. Das mache ich ja auch immer. Aber ich persönlich finde es geradezu das gegenteil vom „Spontan“, wenn man sogar Monate im Voraus die möglichen Zuschlägen für Züge in Erfahrung bringen zu wollen, aus einem Land von dem noch nicht fest steht, daß besucht wird.
Schöne Grüße
Dir auch schöne Grüße,
Helena
letztes Wochenende extra nochmal nach Paris gefahren, um die
alte Champagne-Linie Chalons-Epernay-Meaux nochmal vor ihrer
zumindest teilweisen Stillegung zu erleben…
Das nenne ich zB eine spontane Reise. Und für mich persönlich sind die die mir am meisten Freude bereitet haben…