Interview als Vorstellungsgespräch!? - Fragen!?

Hallo,

ich hatte vor Kurzem ein Vorstellungsgespräch, in dem mir der Personaler nach eigenen Angaben ein Interview als Gespräch machen möchte.

Mir war dies absolut neu und ich möchte jetzt gerne wissen, was Hintergrund für ein solches Interview ist?!

Welche Antworten sind für den Personaler eher ein Go oder ein No Go?

Fragen waren u. a.

  • Welche Spiele haben Sie in Ihrer Kindheit gerne gespielt?
  • Was waren Dinge, in welchen Sie in Ihrem Berufsleben kritisiert wurden?
  • Warum sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?
  • Welche(n) Vorteil(e) hat unser Unternehmen, wenn wir Sie einstellen?
  • Ein Kollege lässt Büromaterial mitgehen. Erzählen Sie davon dem Chef?
  • Wenn Streiche in der Schule gespielt wurden, waren Sie eher der Anführer oder ein Mitläufer?
  • Was schätzen Sie ein, wie Sie Ihre beruflichen Chancen genutzt haben?
  • Welche Art von Büros mögen Sie, bevorzugen Sie?
  • Weiß Ihr jetziger Arbeitgeber, dass Sie sich anderweitig bewerben?
  • Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?

Mir fallen jetzt auf Anhieb nicht noch die restlichen ein.

Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen und vor Allem ehrlich geantwortet. Jetzt möchte ich allerdings sehr gerne wissen, was dahinter steckt?! Was hätte ich antworten müssen, ohne zu lügen und so, dass ich hinter der Antwort stehe, um dem Personaler mich bestmöglich zu verkaufen?

Gibts darüber eine Auflistung im Internet, welche Antworten gut und welche schlecht sind? Was der Personaler sonst so aus den Antworten und aus dem wie man diese gegeben hat, herauslesen kann?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

Hallo
Da kann ich Dir helfen, weil ich selbst Personalberater bin.
Nun es gibt eigentlich nicht ein Go oder ein No Go. Wichtig bei diesem Interview sind follgende dinge:

  1. Ich will den Bewerber so richtig kennen lernen und muss dies auch festhalten. Berufserfahrung bis ins deteil ist extrem wichtig für den Personalberater, weil er sonst den geeigneten Jopb nicht finden kann.

  2. Bedürfnissabklärung. Was möchte der Bewerber überhaupt, in welche Branche möchte er wechseln, wo liegen die persönlichen Stärken, sowie das Flair.

  3. Ein guter Personalberater bereitet Sie auf ein Vorstellungsgespräch vor. Er stellt Ihnen Fragen, um zu prüfen, ob Sie vorstellungstauglich sind. So z.B. die Frage; „Was sind Ihre Stärken und schwächen?“ fünf schwächen wie aus der Kanone geschossen werden jetzt erwartet. Kommen diese nicht, so sind Sie nicht bereit für ein Vorstellungsgespräch. Jetzt muss der Personalberater Ihnen sagen, was Sie sagen sollten. Eine weiter Frage ist: „Weshalb soll eine Firma für Sie soviel bezahlen? Was ist der Gewinn, den Sie beisteuern können?“ Oder die Salärfrage. Wieviel möchten Sie denn Verdienen? Eine geschickte Antwort: „Da gibt es Firmeninterne Richtlinien, ich bin zuversichtlich, dass ich diese einhalten werde.“

  4. Das Temperament. Wie wirken Sie auf mich, was ist mein Bauchgefühl. Das wichtigste ist die nonverbale Kommunikation

  5. Ich versuche sie heraus zu locken. Lästern Sie über den jetzigen Arbeitgeber, so ist das nicht sehr geschickt und der Personalberater weist Sie zurecht, denn es ist ja ein nachgestelltes Vorstellungsgespräch.

  6. Lügen Sie mich an oder nicht? bei der Frage nach der Gesundheit, Lohnpfändung und Vorstrafen

  7. Hobbies: Hobbies geben sehr viel vom Charakter wieder. Machen Sie manschaft oder Einzelsport? sind Sie ein Teamplayer oder lieben Sie lieber die Ruhe? das ist aus den hobbies zu lesen.

  8. Überprüfen des Lebenslaufes. Ist er richtig verwass? müssen korrekturen angebracht werden? ist er klar verständlich? habenSie gegen Richtlinien verstossen? etc.

  9. Zeugnisse das wichtigste. Ist das letzte Zeuignis Gut (Ja/Nein),hat der bewerber einen abwechslungsreichen Lebenslauf, so fehlt oft die Firmenloyalität, sowie die Firmenidentifizierung. Solche Kandidaten sind schwer zu vermitteln. Besser sind diejenigen, welch wenig wechsel aufweisen.

  10. Sind alle Zeugnisse Vorhanden?

So das wird mal geprüft und abgeklappert neben den Adressalien.

Wichtig: Der Personalberater ist für Sie ein Partner (Vertragspartner) und somit auch ein Freund. Er will Sie vermitteln und dies möglichst schnell, aber er liebt es nicht, wenn man schon Arbeitslos ist, weil eine Feststellenvermittlung Dauert rund 2 Monate. Eine temporäreVermittlung ist da schon viel schneller.

Wichtig auch:
Der Personalberater ist nicht nur Ihr freund, sondern er hat auch wirklich guten Kundenkontakt. Häufig ist er mit den Personen aus den HR’s per Du und kann somit immer ein gutes Wort für Sie einlegen, denn er möchte den Kandidaten so gut wie möglich, und in die besten Firmen verkaufen.

Wichtige bemerkung:
Es gibt auch schwarze Schaafe auf dem Markt, diese Firmen, welche Ihr Dossier überall hinsenden. Erfahren Sie so etwas, und das werden Sie schnell erfahren, gehen Sie zu dem entsprechenden Büro und lassen Ihre Unterlagen zurückgeben und zwar komplett. Weiter sollten Sie nicht mehr als 5 Stellenvermittler bei der Suche einbeziehen. Mein Tipp: Gehen Sie auf seriöse Büros. Es sind einfach diejenigen, welche auf der Hompage am meisten stellen anbieten, und die Mehr als 10 Filialen haben, bzw. in der Schweiz eine Million hinterlegt haben beim Bund.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ich hatte vor Kurzem ein Vorstellungsgespräch, in dem mir der
Personaler nach eigenen Angaben ein Interview als Gespräch
machen möchte.

Mir war dies absolut neu und ich möchte jetzt gerne wissen,
was Hintergrund für ein solches Interview ist?!

Welche Antworten sind für den Personaler eher ein Go oder ein
No Go?

Fragen waren u. a.

Also da sehe ich jetzt auch keinen sinn!

  • Welche Spiele haben Sie in Ihrer Kindheit gerne gespielt?

Arbeitsweise, was nicht guit war

  • Was waren Dinge, in welchen Sie in Ihrem Berufsleben
    kritisiert wurden?

Frage als Test für die Vorstellung bei der Firma

  • Warum sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?
  • Welche(n) Vorteil(e) hat unser Unternehmen, wenn wir Sie
    einstellen?

Sozialkompetenz: Konflikte werden untereinander direkt ausgetragen und nicht über den Chef abgewickelt

  • Ein Kollege lässt Büromaterial mitgehen. Erzählen Sie davon
    dem Chef? --> zuerst das Gespräch mit dem Kollegen suchen, dann gemeinsam zum Chef

Persönliches Verhaltensmuster, ist aber eher Quatsch

  • Wenn Streiche in der Schule gespielt wurden, waren Sie eher
    der Anführer oder ein Mitläufer?

Feststellung der inneren zufriedenheit

  • Was schätzen Sie ein, wie Sie Ihre beruflichen Chancen
    genutzt haben?

Seelenzustand, Gemütszustand

  • Welche Art von Büros mögen Sie, bevorzugen Sie?

Wichtig für die Anfrage nach Referenzen Unter dem Motto: Muss ich die Klappe halten, oder darf ich mal anrufen?

  • Weiß Ihr jetziger Arbeitgeber, dass Sie sich anderweitig
    bewerben?

Diskussion um den Salärrahmen, sehr wichtig, denn viele Personen schiessen darüber hinaus, eine Eichung der Realität ist dann notwendig.

  • Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?

Mir fallen jetzt auf Anhieb nicht noch die restlichen ein.

Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen und vor Allem ehrlich
geantwortet. Jetzt möchte ich allerdings sehr gerne wissen,
was dahinter steckt?! Was hätte ich antworten müssen, ohne zu
lügen und so, dass ich hinter der Antwort stehe, um dem
Personaler mich bestmöglich zu verkaufen?

Gibts darüber eine Auflistung im Internet, welche Antworten
gut und welche schlecht sind? Was der Personaler sonst so aus
den Antworten und aus dem wie man diese gegeben hat,
herauslesen kann?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße