Ich lese gerade ein psychologisches Buch, in dem die Autorin immer wieder von
Introjekten schreibt. Also den Erlebnissen oder Erfahrungen aus der Kindheit, die
man als Selbstbild übernimmt. (richtig zusammengefasst?)
Was meinen denn die „Profis“ wie sehr einen Erlebnisse aus der Kindheit prägen
können? Damit meine ich nicht unbedingt schwerwiegende Situationen oder gar
Übergriffe.
Kann EINE Situation, in der die Mutter mal die Familie verlassen wollte, es aber
nicht gemacht hat und auch danach alles wieder gut war, immer noch so prägnant
sein, dass man starke Verlustängste hat?
Klar reagiert jeder Mensch auch unterschiedlich stark auf verschiedenen
Situationen. Aber ist es möglich, dass man sich damit nicht genug
auseinandergesetzt hat und als „schlechte Kindheitserinnerung“ abgetan hat,
obwohl es mehr ist?
Danke für Kommentare.
Nele