Hi Rolf,
Zuerst vielen herzlichen Dank für Deine Antwort!
Nein. Der Reiseveranstalter passt sich dem Markt an.
Ja, das ist klar! Sonst gäbe heutzutage zB keine Charterflüge, oder?
Da kommt dann die Angebotsaufforderung: „Ich möcht nach Malle“
und darauf geben wir dann Angebote ab? Das kommt mir doch aus
diesem Brett schon bekannt vor *g*
So einfach habe ich es mir auch nicht gedacht bzw gesehen. Auf die Anfangsseite, gibt der Kunde A ein „Oberbegriff“ (meinetwegen „Reise nach Malle“) ein. Auf die nächste Seite (Ähnlich wie bei EBay). erstellt man ein „Angebot“ zusammen, das nach einem im Vorfeld angefertigten Formular, alles andere berücksichtigt. Und dann Gebote werden von Reiseveranstalter gegeben, die sich dann im Preis unterbieten. Wenn der Kunde A, der den Auftrag gegeben hat, ein Preis sieht, den er zu zahlen bereit ist, gibt er den Schlag und schon ist ein Kaufvertrag im Auftrag gegeben. Der Gefahr dabei ist, daß ein anderer Mensch B für ein und dasselbe bereit ist mehr zu zahlen und gibt das Gebot BEVOR der „Auftraggeber“ A es gegeben hat. Somit hat derjenige B eine Reise und der Auftraggeber A Pech.
Wie gesagt, ich glaube ich habe das auf Spanisch gesehen und so kann ich mir vorstellen, daß so etwas doch mal hierzulande üblich wird.
Aber im Ernst: Die Vielfältigkeit ist zu groß. Wie willst Du
als Kundin differenzieren können zwischen Flugzeiten, Airline,
Leistungsträger vor Ort, Hotelqualität u.s.w.? Hinterher
reklamieren und sich auf irgendwelche Verbrauchergesetze zu
verlassen ist keine Lösung.
Daß die Vielfältigkeit groß ist, ist eindeutig und klar. Da braucht man nicht weiter darüber diskutieren, denke ich.
Ich weiß ja nicht welche Erfahrungen du gemacht hast, aber ich denke mir, die überwiegende Mehrheit der Urlauber ist es ziemlich egal mit welchen Fluggesellschaft sie von A bis B kommen, Hauptsache einigermassen bequem (wobei „bequem“ ein sehr schwammiges Begriff ist) und vorallem günstig (deshalb eben der Erfolg von manche Fluggesellschaften!).
Hm, die Welt ist m.E. zu groß um sie auf einer Webseite zu
präsentieren. Das geht bei den klassischen Pauschalreisen aber
nicht bei etwas komplizierteren Angeboten.
Ich denke, man muß/braucht/soll/darf das eine (diese Web Seite) nicht durch einen Reiseveranstalter ersetzen (und umgekehrt). Ich denke, beide können friedlich miteinander leben! Aber genauso wie ich ein Buch in die Bücherei ausleihen, aber auch im Laden kaufen oder gar per Internet bestellen kann (und die Welt der Bücher auch sehr sehr umfangreich ist), wäre es evtl eine Möglichkeit so eine „Inverse Auktion im Web“ aufzustellen!
Deinen Satz mit den Gebühren für den Stuhl habe ich nicht
verstanden. Könntest Du das konkretisieren?
Das beruht auf Dein mit „*g*“ bezogenen Posting, damals. In diesen alten posting (kann ich ihn nicht mehr finden!) ging es darum, daß ich mich sehr geärgert hatte, weil ich mir Auskunft für eine Reise in einem münchner Reisebüro holen wollte. Ich wurde darauf hingewiesen, daß auf den Preis eben 20 EUR wg. „Auskunftskosten“ extra zu zahlen waren,(o.Ä.). Daraufhin holte ich mir die Auskunft selber, im Web. (Und der Ticket gleich dazu!)
Bye und schöne Grüße auch!
Helena