Hallo,
Hallo Laila,
ich überlege 50 TEUR in Fonds zu investieren. Ich frage mich,
ob es ausreichend ist, wenn ich durch intensives Lesen
(Fachliiteratur, Internet) mir den den Vermögensverwalter
sparen kann?
Ja, den kannst Du Dir sparen. Mit den Vermögensverwaltern ist es so wie mit allen anderen Spezialisten: Alles, was Du selber beherrschst, dafür brauchst Du nicht andere bezahlen. Alles ist erlernbar.
Und wie wichtig ist es bei Fonds, auch auf Marktsignale zu
reagieren und zu verkaufen( gerade jetzt in Bezug auf die
aktuellen Themen die sich in den letzen Wochen an der Börse
abgespielt haben).
Das hängt davon ab, welche Fonds Du im Depot hast, was Du für eine Anlagedauer planst, was Du nervlich/finanziell verträgst. Je spezieller das Anlagespektrum, desto genauer mußt Du den Markt im Auge behalten und reagieren, je universeller die Fondsstrategie, desto ruhiger kannst Du das angehen, verzichtest dabei aber auf die maximal mögliche Rendite.
Was haltet Ihr z.B. von solchen Angeboten
wie http://www.finanzoptimierung.de/stopandgo/index.fhtml, wo
man für seine Fonds Stop-Limits setzen kann?
Also ich persönlich halte davon Nichts. Ich schau lieber selber in die Depots und behalte mir die Entscheidung über Kauf/Verkauf selbst vor. Aber das ist reine Geschmackssache.
Noch eine letzte Frage: wenn ich die Fonds schon selbst kaufe,
sollte ich dann vielleicht direkt mit Aktien handeln?
Bei Fonds ist das Risiko normalerweise geringer als bei Aktien. Damit sind aber auch die Chancen geringer. Fonds haben meist einen Manager, der auch Kosten verursacht, ähnlich einem Vermögensverwalter, Aktien sind weniger kostenintensiv.
Oder
habe ich dadurch als Angestellte steuerliche Nachteile
gegenüber Fonds?
Nein. Solange Du die Aktie oder den Fonds ab 2009 im Depot behälst, profitierst Du von der Steuerfreiheit. Erst bei einer Neuanlage greift dann die Abgeltungssteuer. Egal ob Aktie oder Fonds.
Danke vorab und ich hoffe ihr könnt mir helfen:smile:
LG
Gruß
Boris