Investmentclub nicht als Verein, was geht noch?

Hallo Ihr alle.

Wer kann mir weiterhelfen:

Ich habe vor eine Art Investmentclub zu gründen, hierbei kommt es mir drauf an, das ICH ALLEINE die entscheidungen taetige in der gesellschaft und kein anderer. alle geben sich auch mit dieser regelung zufrieden.
demzufolge schliesse ich einen e.V. aus, weil ja nach BGB der vorsitzende von den mitgliedern enthoben werden kann… das will ich auf jeden fall ausschliessen.

ausserdem glaube ich gibt es beim e.V. das steuerlich problem, ich haette doch zum einen einkünfte aus kapitalvermögen (die eventuellen dividenden) und einkünfte aus privaten veraeusserungsgeschäften (ehem. spekulationsgewinne). wenn ich nun aber als gewerbebetrieb auftrete habe ich auf jeden fall einkünfte aus gewerbebetrieb und die lassen sich leicht per bilanz jedem gesellschafter zurechnen… oder?

zweites problem: die einlagen der mitinvestoren sollen möglichst variabel sein und deren haftung soll auch auf dessen einlage beschränkt sein (mehr als man einlegt kann man ja nicht verlieren…)

nun dachte ich an folgende varianten:

KG - ich komplementär, die anderen kommanditisten, hier denke ich aber, das die kommanditisten ja alle ins handelsregister eingetragen werden muessen, wenn nun einer seine einlage aendert oder so, ist das ja ein staendiges einreichen beim handelsregistergericht…

ich glaube das will ich nicht. auch wenn ich ja sagen koennte jeder hat eine anlage von 1000,- dm und zahlt die nach und nach ein. wie ist das mit den eintragungen.

oder ich als KG komplementär mit einer OHG als kommanditist die sich aus vielen kleinen gesellschaftern zusammensetzt?

oder ich als einzelkaufmann und die anderen alles stille gesellschafter?

oder alles als BGB gesellschaft???

was koennte ihr mir raten?

es gibt folgende aspekte zu beachten: mitbestimmung = 0. kapitaleinlagen möglichst variabel, gewinnverteilung einfach, steuerlich sollten verluste verrechenbar sein, und die gruendungskosten und laufenden kosten der gesellschaften sollten auch gering sein…

ich danke für viele viele antworten!

danke

shob

Wenn Du für den von Dir angesprochenen Themenbereich eine Firma/Gesellschaft gründest, tätigst Du „Bankgeschäfte“ und dafür sind besondere Voraussetzungen zu erfüllen und Genehmigungen erforderlich (z.B. BAKred). Zudem dürften dadurch steuerlich eher Probleme als Nutzen entstehen. Um es kurz zu machen: In Frage kommt wohl nur eine „BGB-Gesellschaft“. Für die steuerlichen Dinge gibt es entsprechende Software mit denen Investmentclubs verwaltet werden können. Mit den rechtlichen Einschränkungen wirst Du wohl leben müssen. Musterverträge und ggfls. auch die Software und sonstige Unterstützung erhälst Du bei den meisten Banken.

Viele Grüsse

Jörn Gerken