Hallo, gibt es Ausnahmesituationen, bei denen die Kasse die Invisalgn Therapie bezahlt? Ist diese Methode eigentlich geeignet, wenn eine kieferothopädische-kieferchirugische-Therapie ansteht?
Kurz zu meinem Problem: Bin fast 28 Jahre und muss zum 3. Mal eine Zahnspange bekommen. Mit 15,5 Jahren wurde ich das 1. Mal vom KFO entlassen. Mit 17,5 hatte ich eine Kiefersperre und musste zum Kieferchirugen. Nachdem die Kiefersperre therapiert war, musste ich mich einer kieferorthopädischen-chirugischen Therapie unterziehen, weil mein Biß trotz erster KFO-Behandlung schlecht war. Bekam wieder eine feste Zahnspange (April 1997) und wurde im Juni 1998 operiert (Unterkiefer wurde vorverlagert). Im Dezember 1998 kam die Spange ab und ich wurde entlassen. Alles war perfekt, der Biß super und ich war happy.
Nun, im Laufe der Zeit haben sich meine Zähne wieder total verschoben. Aber dem nicht genug, mein Unterkiefer ist wieder nach hinten gegangen, was sehr schleichend war. Anfangs ist es mir nicht aufgefallen. Da ich aber keine Probleme hatte, dachte ich, die OP hat nicht gefruchtet. Naja, nun habe ich wieder extreme Kiefergelenkprobleme. Ich wurde zum MRT geschickt und da stellte sich heraus, dass ich beidseits eine fortgeschrittene Arthrose habe, meine Gelenkköpfchen haben massive Substanzreduktionen mit teils augebrannten Knochenmarkraum und meine Disci sind nach vorne verlagert und geschrumpft. Alles im Allen steht zum Schluss des befundes: Internal Derangement Grad V zu VI.
Jetzt meinte der Kieferchiruge dass ich evtl. nochmal eine kieferorthopädisc-chirugische Therapie machen soll. Aber mit 28 nochmal eine Spange und Schmerzen??
Ich weiß, es gibt Leute die älter sind und eine Spange haben, aber bei denen ist es sicherlich nicht die 3.! Kann mir jemand was dazu sagen?
Servus Dragee,
hier hoffe ich darauf, daß Christian sich als Kieferorthopädie Experte um Dich kümmert.
Was ich sicher zu wissen glaube ist, daß sich Veränderungen der Kieferposition mit Invisalign nicht erreichen lassen. Nachdem diese Methode den Schwerpunkt auf der ästehtisch/kosmetischen Komponente hat, ist mit einer Kostenübernahme durch die gesetzliche Versicherung NICHT zu rechnen.
Ich komme aus Hessen (Richtung Frankfurt/Main).
Die Kieferposition soll mit der Invisalign Methode auch nicht verändert werden, dass ging ja noch nicht mal mit einer festen Spange. Vielmehr geht es mir darum, ob diese Methode in Kombination mit einer OP geeignet ist.
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Bin gerade aus dem Urlaub zurück…
Hallo Dragee, deutliches NEIN!
Erstens wird Invisalign nie von der Krankenkasse bezahlt und zweitens ist diese Behandlung schon gar nicht in Verbindung mit umfangreichen Zahnbewegungen oder gar einer kombinierten Kieferchirrugischen/Kieferorthopädischen Therapie anwendbar.
LG Christian
Weil die nette Chirurgen nach der OP den ganzen Mund
verdrahten und dazu benötigen sie Brackets mit Haken.
Bei meiner damaligen Op wurde mein Mund nicht komplett verdrahtet. Ich hatte zwei kleine Schläuche in den Backen, um das Blut aufzunehmen (mit Vakuum) aber das war’s. Ich hatte auch keine Magensonde o. ä. Ich durfte selbst wieder danach essen, halt nur Suppe u.s.w.
Habe ich noch nie erlebt aber es geht 100% definitiv wegen 10000 anderer Gründe nicht…
Um weiteren Diskussionen vorzubeugen empfehle ich Dir einen Anruf in der kieferchirurgischen Abteilung, die Kollegen werden meine Aussage bestätigen.
Viele Erfolg und gutes Gelingen.
Vielleicht gibt es wenige Ausnahmen unter den Chirugen, die das nicht so machen, keine Ahnung. Habe aber schon mal anderweitig davon gehört, dass bei manchen eine Verdrahtung stattfindet. Ich habe auch noch meine Platten drin (oder wie die einoperierten Sachen heißen). Andere haben sie ein paar Monate später herausbekommen.
Jetzt habe ich aber noch ein anderes Problem. Gibt es Ausnahmefälle, wo eine KFO Behandlung ohne OP nach dem 18. Lebensjahr von der Kasse übernommen wird? Momentan ist bei mir noch nicht klar, ob ich nochmal operiert werden muss bzw. ob ein chirugischer Eingriff zwingend notwendig wird. Aber laut Chirug haben sich meine Zähne so schlecht verstellt, dass normalerweise eine Korrektur nochmal notwenig ist. Und das nicht wegen der chönheit sondern aus medizinischer Sicht. Durch die verstellten Zähne kaue ich schlecht und mein Kiefergelenk wird dadurch zu stark belastet.
Meine Kasse sagte mir heute, dass wenn keine OP gemacht wird, sie nix zahlen werden, auch nciht wenn es medizinisch notwendig ist.
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Vielleicht gibt es wenige Ausnahmen unter den Chirugen, die
das nicht so machen, keine Ahnung. Habe aber schon mal
anderweitig davon gehört, dass bei manchen eine Verdrahtung
stattfindet. Ich habe auch noch meine Platten drin (oder wie
die einoperierten Sachen heißen). Andere haben sie ein paar
Monate später herausbekommen.
Um es kurz zu machen: Du wärst der erste kombinierte kieferchirurgische Fall bei einer Invisalign Behandlung und das muss erst eine Ethikkomission bewilligen und das kostet und das dauert und das muss ein Behandler mitmachen und das muss der Chirurg mitmachen und v.a. die Kasse macht das bestimmt nicht mit und da 100 Prozentig körperliche Zahnbewegungen dabei notwenig sind die mit Invisalign nicht gehen GEHT DAS NICHT
Jetzt habe ich aber noch ein anderes Problem.
Ich habe auch noch viele Probleme fang Du mal an
Gibt es
Ausnahmefälle, wo eine KFO Behandlung ohne OP nach dem 18.
Lebensjahr von der Kasse übernommen wird?
Ja hier die Antwort:
Meine Kasse sagte mir heute, dass wenn keine OP gemacht wird,
sie nix zahlen werden, auch nciht wenn es medizinisch
notwendig ist.
Das mit der Invisalign Behandlung war ja nur eine Frage, wenn es tatsächlich nicht geht dann ist es so. Ich als Leihe habe ja gar keine Ahnung was hinter einer KFO-Behandlung steht. Jetzt ist mir wichter herauszubekommen unter welchen Umständen die Kasse eine KFO-Behandlung ohne OP auch zahlen würde (Nach dem 18. Lebensjahr), denn da werde ich so oder so nicht herum kommen. Kannst Du mir bitte sagen wo ich hierzu weitere Info`s bekomme, wie und wo das geregelt ist etc.
Danke
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Das mit der Invisalign Behandlung war ja nur eine Frage, wenn
es tatsächlich nicht geht dann ist es so. Ich als Leihe habe
ja gar keine Ahnung was hinter einer KFO-Behandlung steht.
Jetzt ist mir wichter herauszubekommen unter welchen Umständen
die Kasse eine KFO-Behandlung ohne OP auch zahlen würde (Nach
dem 18. Lebensjahr),
Gibt es
Ausnahmefälle, wo eine KFO Behandlung ohne OP nach dem 18.
Lebensjahr von der Kasse übernommen wird?
Ja hier die Antwort:
Meine Kasse sagte mir heute, dass wenn keine OP gemacht wird,
sie nix zahlen werden, auch nicht wenn es medizinisch
notwendig ist.
Hab ich Deine Antwort falsch verstanden? Ich dachte, es gibt Ausnahmefälle. Ich kann es aus eigener Tasche nicht zahlen und was soll ich machen? Meine Kiefergelenke sind kaputt!
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Ausnahmefall: Es ist kieferothopädisch/kieferchirurgische Kombinationstherapie notwendig.
Ohne notwendige OP (die ein Gutachter bestätigen muss) wird keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgen.
Dass nur eine KFO Behandlung ein Kiefergelenkproblem lösen kann ist ebenfalls falsch.
Oft reicht eine Schienentherapie.
Suche doch bitte mal eine Zahnklinik in deiner Nähe auf da hast du alle Experten versammelt.
Gruss Christian
Ich hatte ja schon eine kieferorthopädisch-chirugische Behandlung um genau das, was jetzt passiert ist, zu vermeiden. Trotz dieser Behandlung sind meine Kiefergelenkprobleme wieder da, sogar noch schlimmer. Mein Gelenk hat sich so sehr abgenutzt, dass der Unterkiefer ein Stück nach hinten gegangen ist. Das ist ja das Problem, dass trotz der damaligen Behandlung mit Kieferverlagerung etc. sich der Zustand verschlimmert hat. Ich weiß echt nicht was ich machen soll, habe nun bei zwei verschiedenen KFO’s und Kieferchirugen einen Termin um deren Meinung dazu zu hören. Alles war damals umsonst und momentan weiß keiner was die Ursache dafür ist.
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Ob eine Schienentherapie reicht? Hm, damit kann ich derzeit die Schmerzen minimieren, aber kann eine Schiene vorbeugen, dass das Gelenk sich nicht weiter abnutzt und auflöst?