Inzest?

Liebe Forumsteilnehmer,

gestern habe ich das Ende einer „Richterin Barbara Salesch“-Sendung gesehen. Dort wurde ein junges Geschwisterpaar wegen Inzest zu einer Geldstrafe von 6000 DM verurteilt.

Interessant war hierbei die Begründung der Richterin. Sie verwies darauf, daß Inzest gemäß der Rechtsprechung verboten ist und die Angeklagten dies wüßten.
Man konnte deutlich merken, wie unangenehm es ihr war, dass sie keine Begründung nennen konnte, warum die Tat verwerflich ist.
Normalerweise bemüht sich diese Frau, den Angeklagten klar zu machen, warum ihr Verhalten untragbar ist. Diesmal konnte sie nur kurz sagen, dass so das Gesetz ist.

Es stellt sich meiner Meinung nach die allgemeine Frage, wie man das Inzestverbot ethisch-moralisch bewerten soll.

Das Argument mit möglicherweise behinderten Kindern macht heutzutage keinen Sinn mehr.

  • Es gibt Verhütung
  • Das genetische Risiko ist in einer heterogenen Gesellschaft sehr gering.
  • Niemand verbietet Frauen über 38 Jahren Kinder zu bekommen, obwohl hier das genetische Risiko größer ist, als bei einem einfachen Fall von Inzest in nur einer Generation.

Auf der anderen Seite wäre da die christlich-abendländische Tradition.
Aber danach müßte man Ehebruch und Homosexualität konsequenterweise auch bestrafen.

Nun liebe Forumsteilnehmer wie denkt ihr?

Gruß
Carlos

Hallo Carlos!

Auf der anderen Seite wäre da die christlich-abendländische
Tradition.
Aber danach müßte man Ehebruch und Homosexualität
konsequenterweise auch bestrafen.

Meiner Meinung liegt das an der Gesellschaft und ihrem Wandel. Überleg mal: Bis vor ein paar Jahrzehnten wurde Homosexualität ja auch noch bestraft. Mit dem Ehebruch wird das schon seit längerem etwas lockerer gesehen (mal abgesehen von der Boulevard-Presse). Wahrscheinlich assoziiert man mit dem Begriff „Inzest“ als erstes den Mißbrauch von Kindern, was ja leider Gottes immer noch oft vorkommt. Vielleicht gibt es ja in ein paar Jahrzehnten eine Zeit, in der Verhältnisse zwischen Geschwistern oder Cousins/Cousinen akzeptiert werden.

Gruß,
Stefan

Liebe Forumsteilnehmer,

gestern habe ich das Ende einer „Richterin Barbara
Salesch“-Sendung gesehen. Dort wurde ein junges
Geschwisterpaar wegen Inzest zu einer Geldstrafe von 6000 DM
verurteilt.

Interessant war hierbei die Begründung der Richterin. Sie
verwies darauf, daß Inzest gemäß der Rechtsprechung verboten
ist und die Angeklagten dies wüßten.
Man konnte deutlich merken, wie unangenehm es ihr war, dass
sie keine Begründung nennen konnte, warum die Tat verwerflich
ist.
Normalerweise bemüht sich diese Frau, den Angeklagten klar zu
machen, warum ihr Verhalten untragbar ist. Diesmal konnte sie
nur kurz sagen, dass so das Gesetz ist.

Es stellt sich meiner Meinung nach die allgemeine Frage, wie
man das Inzestverbot ethisch-moralisch bewerten soll.

Das Argument mit möglicherweise behinderten Kindern macht
heutzutage keinen Sinn mehr.

  • Es gibt Verhütung
  • Das genetische Risiko ist in einer heterogenen Gesellschaft
    sehr gering.
  • Niemand verbietet Frauen über 38 Jahren Kinder zu bekommen,
    obwohl hier das genetische Risiko größer ist, als bei einem
    einfachen Fall von Inzest in nur einer Generation.

Auf der anderen Seite wäre da die christlich-abendländische
Tradition.
Aber danach müßte man Ehebruch und Homosexualität
konsequenterweise auch bestrafen.

Hallo Carlos
das war sicher früher ein vernünftiges Verbot, es kam ja nicht von ungefähr, daß jedes Dorf seinen „Dorftrottel“ hatte, ein wegen Inzest behinderter Mensch.
Heute ist so ein Verbot wohl entbehrlich, aber Traditionen halten sich meist recht lange.
Gruß
Rainer

Hi Carlos,

das Problem beim Inzest besteht in der Ungleichheit der Partner. Inzest spielt sich ja nicht zwischen erwachsenen Partnern ab, sondern zumeist zwischen Eltern und Kindern. Ein Kind ist kein mündiger Sexualpartner. Es ist sozial, finanziell und emotionell völlig von den Eltern abhängig und weder so frei noch so mündig, dass es eine Entscheidung treffen kann. Es wird einfach benutzt - missbraucht. Selbst wenn beide Teile erwachsen wären würde ich immer noch sagen, dass die Abhängigkeit des einen „Partners“ vom Anderen einfach so groß ist, dass man nicht von einem freien Konsens sprechen kann.
Was „Geschwisterliebe“ angeht, so war ich überrascht, wieviele Frauen im persönlichen Gespräch von inzestuösen Kontakten gesprochen haben, wobei mehrere der Ansicht waren, von der Beziehung keinen Schaden davongetragen zu haben.
gruß,
bb
Übrigens von wegen jüdisch-christlicher Tradition und „bestrafen“: Die Vorstellung, dass die Tochter „Besitz“ des Vaters ist, hat bei vielen Männern den Eindruck hinterlassen, dass er mit der „kleinen Frau“ machen kann was er will.

Hallo Barbara,

das Problem beim Inzest besteht in der Ungleichheit der
Partner. Inzest spielt sich ja nicht zwischen erwachsenen
Partnern ab, sondern zumeist zwischen Eltern und Kindern.
Ein
Kind ist kein mündiger Sexualpartner. Es ist sozial,
finanziell und emotionell völlig von den Eltern abhängig und
weder so frei noch so mündig, dass es eine Entscheidung
treffen kann. Es wird einfach benutzt - missbraucht.

Als ich meinen Artikel schrieb, hatte ich überhaupt nicht an diesen Bereich gedacht. Du hast natürlich recht, dass dies ein besonders ekliger Aspekt ist. Ein sexueller Mißbrauch durch den eigenen Vater verstärkt die sowieso erzeugten psyschen Schäden.

Gruß
Carlos

Hi Carlos,

Als ich meinen Artikel schrieb, hatte ich überhaupt nicht an
diesen Bereich gedacht. Du hast natürlich recht, dass dies ein
besonders ekliger Aspekt ist. Ein sexueller Mißbrauch durch
den eigenen Vater verstärkt die sowieso erzeugten psyschen
Schäden.

Das ist leider die Hauptzahl der Fälle. So eine Romanze unter erwachsenen Geschwistern, wie du sie erwähnst, ist eine Ausnahme. Man schätzt, dass jedes dritte Mädchen von den nächsten Verwandten massiv belästigt wird.
Dazu kommt das, was die Psychologen „Inzesthaftigkeit“ nennen, nämlich eine überhitzte Atmosphäre, in der zwar keine tätlichen Übergriffe vorkommen, aber schweinische Bemerkungen, Berührung, Witze etc. Ich habe das stark erlebt und es hat mir sehr geschadet. Dabei hat mir jeder erklärt, es sei „doch nix passiert“ und alles „wäre nur ein Witz gewesen“. (Es waren aber gerade die obszönen und frauenfeindlichen Witze, die mich am meisten gekränkt haben).
Leider, muss ich sagen, spielt da schon das Christentum eine Rolle, indem es die Schuld an sexuellen Übergriffen prinzipiell den (weiblichen) Kindern zuschiebt - Frauen sind ja von Natur aus sündhaft, die haben sicher den Papa so lange gereizt, bis der nicht anders konnte. Der zweite große Schuldträger ist der Dr. Freud, der es nicht glauben konnte, dass anständige Familienväter ihren Töchtern unter den Rock greifen und daher den „Ödipuskomplex“ konstruierte, der alle Schuld den bösen Kindern zuschiebt.
gruß,
bb

hallo, Ihr beiden,

Als ich meinen Artikel schrieb, hatte ich überhaupt nicht an
diesen Bereich gedacht. Du hast natürlich recht, dass dies ein
besonders ekliger Aspekt ist. Ein sexueller Mißbrauch durch
den eigenen Vater verstärkt die sowieso erzeugten psyschen
Schäden.

Es soll auch Söhne geben, die von der eigenen Mutter vernascht werden.

Das ist leider die Hauptzahl der Fälle. So eine Romanze unter
erwachsenen Geschwistern, wie du sie erwähnst, ist eine
Ausnahme.

Das ist auch nur eine Moralfrage. In so mancher Gesellschaftordnung war das ganz normal, dass Geschwister heirateten. Zwar ist die Gefahr der Degeneration größer, aber Carlos hat natürlich recht: in unserer Gesellschaft würde es keine Rolle spielen.

Man schätzt, dass jedes dritte Mädchen von den
nächsten Verwandten massiv belästigt wird.

Hier hört allerdings die Tolleranz auf! Ein Mädchen, das vom Vater missbraucht wird oder ein Sohn von der Mutter, ist fast immer ein echter „Missbrauch“ (allein der Teil „-brauch“!Abartig!). Vielleicht könnte man darüber reden (nicht von unserer Moral her), wenn ein 50-Jähriger Mann seine selbstständige 25-jährige Tochter heiratet. Doch die sexuelle Belästigung (Miss"brauch") einer 10-, 12-, 14-jährigen, ist ganz einfach sexuelle Gewalt an Schutzbefohlenen, finaziell Abhängigen… Ganz einfach: ein Sexualverbrechen.

Leider, muss ich sagen, spielt da schon das Christentum eine
Rolle, indem es die Schuld an sexuellen Übergriffen
prinzipiell den (weiblichen) Kindern zuschiebt - Frauen sind
ja von Natur aus sündhaft,

Das ist die orientalische Einstellung. Die germanischen Völker kannten das nicht.

die haben sicher den Papa so lange
gereizt, bis der nicht anders konnte.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass so eine 14-jährige sexuell auf einen Vater wirken könnte… doch was unterscheidet den Menschen vom Tier? Er kann denken und seine Triebe beherrschen! Er fällt ja auch nicht über jede Frau her, nur weil sein „Begattungsorgan“ in Aktion tritt. Ich weiß, es soll solche Männer geben. (Übrigens in der Südsee gibt es die genau umgekehrte Situation: die Männer müssen acht geben, dass sie nicht alleine sich im Urwald aufhalten. Es könnte sein, dass ein paar Dorfschöne ihn sonst vergewaltigen.)

Der zweite große
Schuldträger ist der Dr. Freud, der es nicht glauben konnte,
dass anständige Familienväter ihren Töchtern unter den Rock
greifen und daher den „Ödipuskomplex“ konstruierte, der alle
Schuld den bösen Kindern zuschiebt.

Hier tust Du S.Freud unrecht. Er meinte mit Ödipuskomplex die Schwärmerei der Kinder für ihre Eltern (die sexuelle). Jeder Junge durchlebt so eine Phase und auch jedes Mädchen. Der Unterschied zu uns Erwachsenen ist der, dass es bei den Kindern eine Schwärmerei ist. Ohne die letzte Konsequenz des Geschlechtsverkehrs. Das können aber verschiedene Erwachsene nicht begreifen. Es besteht also ein Verständigungsproblem. Wenn der Papa also seine Tochter in die Arme nimmt und streichelt (damit ist jetzt kein sexuelles Streicheln gedacht), so ist die Tochter glücklich und zufrieden. Dem Sohn geht es mit der Mutter genauso. Und es hat nicht mit Gleichgeschlechtlichem zu tun, wenn der Vater den Sohn und die Mutter die Tochter streichelt. Mein Sohn ist jetzt 19 Jahre, „schneckelt“ sich aber heute noch gerne an mich ran. Und ich (dem sich die Haare zu Berge stehen bei Schwulen) genieße es.
Es ist vollkommen missverstanden, wenn Du sagst, Freud würde die Schuld den Mädchen zuschieben. So hörte es sich zumindest an.
Übrigens ist Freud selbst von seiner Mutter missbraucht worden. Zumindest wird das erwähnt.
Grüße
Raimund

Hi,

(Übrigens in der Südsee gibt es die genau

umgekehrte Situation: die Männer müssen acht geben, dass sie
nicht alleine sich im Urwald aufhalten. Es könnte sein, dass
ein paar Dorfschöne ihn sonst vergewaltigen.)

Braucht doch nur alles hängen zu lassen …

Der zweite große
Schuldträger ist der Dr. Freud, der es nicht glauben konnte,
dass anständige Familienväter ihren Töchtern unter den Rock
greifen und daher den „Ödipuskomplex“ konstruierte, der alle
Schuld den bösen Kindern zuschiebt.

Hier tust Du S.Freud unrecht. Er meinte mit Ödipuskomplex die
Schwärmerei der Kinder für ihre Eltern (die sexuelle).

soviel ich weiß, meinte er mit Ödipuskomplex den (von ihm erfundenen) bösen Wunsch der Kinder, den gleichgeschlechtlichen Elternteil zu ermorden und mit dem gegengeschlechtlichen Sex zu haben, und zwar knallhart. Er wird in feministischen Kreisen deshalb sehr angegriffen. Für Kinder ist es dann natürlich unmöglich sich über sexuelle Belästigung zu beklagen, weil es dann sofort heißt: „Jaja, du kleine Sau, das hättest du gerne, die Mama umbringen und den Papa heiraten! Pfui schäm dich!“
bb
P.S. Wieso stehen dir bei Schwulen die Haare zu Berge? Stinken die, oder bohren sie in der Nase?

Sexuelle Belästigung
hi Barbara

Wo hast Du eigentlich diese zahl mit Ein Drittel aller Kinder her? das ist ja beängstigend…

Dazu mal ein kleines Link
http://www.kfn.de
Unter Veröffentlichungen der Artikel
PFEIFFER, C. & WETZELS, P. (1997). Kinder als Täter und Opfer. Eine Analyse auf der Basis der PKS und einer repräsentativen Opferbefragung.

ist ein PDF- Dokument.
Die massive (!) sexuele Belästigung innerhalb der engen (!) Familie scheint doch etwas seltener zu sein (Gottseidank).
Sehr interessant ist hierbei die deutliche Koppelung von massiver Gewalt zwischen den Eltern (Vater gegen Mutter), massiver Gewalt gegen die Kinder und der sexuellen Belästigung.
es geht offensichtlich weniger um „Liebe“ (was für ein Wort in diesem Zusammenhang) als um „Machtausübung“.

Zum thema Inzest:
Derartige Sexuellen Übergriffe werden VIEL Härter bestraft als „einfacher“ Inzest. (Und das ist auch verdammt gut so)
Das Problem gerade beim Inzest mit den Eltern ist m.E. die psychische Abhängigkeit des Kindes 8auch wenn es schon volljahrig ist, wie dumm und unerfahren waren wir noch mit 18 *g*.

Gruss
Mike

:stuck_out_tongue:.S. Wieso stehen dir bei Schwulen die Haare zu Berge? Stinken
die, oder bohren sie in der Nase?

Die Frage habe ich natürlich erwartet. Aber gegen Gefühle kann man nichts machen!
Ich tu keinem was, die können sich die Gießkanne verbiegen, so oft sie wollen… nur bitte nicht in meiner Gegenwart und kein Versuch bei mir. Es ekelt mich an!
Frage mich bitte nicht warum. Ein Psychologe würde es bestimmt herausbekommen. Ich nicht. Es ist nicht so, dass ich den männlichen Körper als ekelhaft oder abstoßend finde. Das Gegenteil. Er kann sehr ästetisch sein. Ich bewundere so einen durchtrainierten Männerkörper.
Doch alles andere? Bah!
Ich bin halt 100% lespisch!
Grüße
Raimund

Hi Michael,

Wo hast Du eigentlich diese zahl mit Ein Drittel aller Kinder
her? das ist ja beängstigend…

Vom Verein 2Die Möwe" der hier in Österreich den Kindesmissbrauch bekämpft

Dazu mal ein kleines Link
http://www.kfn.de

Wow, danke! Muss ich mir anschauen

Sehr interessant ist hierbei die deutliche Koppelung von
massiver Gewalt zwischen den Eltern (Vater gegen Mutter),
massiver Gewalt gegen die Kinder und der sexuellen
Belästigung.
es geht offensichtlich weniger um „Liebe“ (was für ein Wort in
diesem Zusammenhang) als um „Machtausübung“.

Das ganz sicher. Allerdings sind die Erfahrungen so, dass Inzest nicht nur unter sowieso asozialen Familien (die sich andauernd prügeln) vorkommt, sondern auch und gerade im Mittelstand

Das Problem gerade beim Inzest mit den Eltern ist m.E. die
psychische Abhängigkeit des Kindes 8auch wenn es schon
volljahrig ist, wie dumm und unerfahren waren wir noch mit 18
*g*.

Ja, genau. Und inzestuöse Eltern erziehen die Kinder natürlich schon so, dass die abhängig und fixiert sind und gar keinen Widerstand leisten, was dann als Konsens ausgelegt wird.Oft werden die Übergriffe ja auch listig getarnt: das Kind ist „so schmutzig“, dass es gründlich gewaschen werden muss, oder so schlimm, dass man ihm die Unterhose herunterziehen und auf den Hintern schlagen muss (gelle Harald …), oder alles „war doch nur ein Spaß“. Kinder sind ja auch nicht in der Lage Ereignisse sofort mit Sicherheit einzuordnen. War das nun wirklich ein Spaß? Ist es nur dumm und langweilig, wenn es am Kitzeln oder In-den-Po-Kneifen keinen Spaß findet? Die Eltern sagen es ihm so, und die Eltern sagen ihm ja auch sonst, was richtig und was falsch ist. Und innerfamiliäre Verbrechen sind die einzigen, bei denen das Opfer nachher dem Täter völlig ausgeliefert wird (stell dir mal vor du zeigt ein paar Skinheads wegen Belästigung an und erfährst, dass du bis zum Prozess bei ihnen wohnen musst und sie dich bis dahin weiter erziehen dürfen .,…)
bb

Hi,

Ich tu keinem was, die können sich die Gießkanne verbiegen, so
oft sie wollen…

also die ich kenne biegen keine Gießkannen, wozu denn? :smile:))

nur bitte nicht in meiner Gegenwart und

kein Versuch bei mir. Es ekelt mich an!
Frage mich bitte nicht warum. Ein Psychologe würde es bestimmt
herausbekommen. Ich nicht.

Hmmmm … naja, es gibt da eine psychologische Theorie …

Es ist nicht so, dass ich den

männlichen Körper als ekelhaft oder abstoßend finde.

Neee??

Das

Gegenteil. Er kann sehr ästetisch sein. Ich bewundere so einen
durchtrainierten Männerkörper.
Doch alles andere? Bah!
Ich bin halt 100% lespisch!

*grins*

Hallo

Kinder werden durch andere Strafartikel bereits genügend geschützt. Der Inzest-Artikel braucht deshalb nicht zum Schutz der Kinder aufrecht erhalten zu werden.
Man sollte also die Inzest-Diskussion vom Jugendschutz trennen.

Ich bin der Auffassung, dass Inzest wirklich nur noch aus traditionellen Gründen verboten ist. Wenn zwei Menschen sich lieben, darf es doch moralisch wirklich keine Rolle spielen, dass sie zufällig einen gemeinsamen nahen Verwandten haben.

Und das mit den Missbildungen kann auch nicht das Argument sein, denn wollte man Missbildungen verhindern, könnte geschützer Verkehr ja erlaubt werden.
Schliesslich verbietet man auch nicht den gesamten Strassenverkehr, nur um Unfallopfer zu verhindern.