Ach das(!) hat man gemeint, als man zu mir sagte „schreib dich lieber an eine kleine, gemütliche Uni ein, nicht an eine dieser Grossstadt-super-vonwegen"Eliteunis“, dort bist du aufgeschmissen!"
Als allererstes besuchte ich das Labor und als allererstes drückte man mir ein Glas mit weissem Pulver in die Hand. Soll ich es essen, trinken, in die Augen tropfen? Nein! Ich soll die Anionen nachweisen. Fein, in meinem Chemie-Allgemeinwissen bin ich gerade mal bei stöchiometrischen Gleichungen.
Im Pulver können folgende Anionen sein: F-;Cl-;Br-;I-;ClO3-;Bro3-.
Gut, Flourid könnte ich mit der Kriech- bzw. Ätzprobe nachweisen.
Iodid wird beim Mischen mit Schwefelsäure und erhitzen zu violettem Dampf, Bromid zu braunen.
Allerdings enden hier auch schon meine Kenntnisse.
Hat jemand einen Tipp wie ich das Problem überhaupt angehen soll, wo soll ich was nachlesen?
Und wie könnte man Br- neben BrO3- nachweisen und Cl- neben ClO3- nachweisen?
Ich bin hiermit überfordert und würde mich über jeden Ratschlag, Gedankenanregung oder Hilfe freuen.
Im Pulver können folgende Anionen sein:
F-;Cl-;Br-;I-;ClO3-;Bro3-.
Gut, Flourid könnte ich mit der Kriech- bzw. Ätzprobe
nachweisen.
Iodid wird beim Mischen mit Schwefelsäure und erhitzen zu
violettem Dampf, Bromid zu braunen.
Das ist doch schon was
Die Halogenide lassen sich fraktionieren und zwar als Silbersalze über Komplexbildner (Ammoniak und Thiosulfat), das mag als Tip genügen.
Hat jemand einen Tipp wie ich das Problem überhaupt angehen
soll, wo soll ich was nachlesen?
Es gibt ettliche Praktikumsbücher, zu meiner Zeit war der ‚Jander Blasius‘ ein Quasistandard und das zurecht.
Jander, Blasius, Strähle: Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum (einschl. der quantitativen Analyse); Hirzel, Stuttgart; Auflage: 15., neu bearb. Aufl. (Oktober 2005); ISBN: 978-3777613642 Buch anschauen
Oder vielleicht (und sicher preiswerter) aus Skripten Deiner Vorgänger.
zur zu Recht besternten Antwort ein kleiner Tip: http://www.woetzel.de/
Hier können sich v.a. Studenten manches Buch deutlich billiger beschaffen, insbesondere bei Standardwerken der NaWi muß es ja fast nie die neueste Auflage sein.