Hallo,
da ich vermutlich ein Trottel im Bereich Technik bin, verstehe ich die Faq nicht und bitte hier um eine laienverständliche Antwort:
Wenn zwei Computer über das gleiche Netzwerk (W-Lahn über Router) im Internet sind, haben sie die gleiche IP? Und andersrum: Ändert sich die IP eines Rechners,wenn er über ein anderes Netzwerk ins Internet geht, also einmal zu Hause, einmal in der Bibliothek?
Danke und LG
majamarla
Hi
da ich vermutlich ein Trottel im Bereich Technik bin, verstehe
ich die Faq nicht und bitte hier um eine laienverständliche
Antwort:
Wenn zwei Computer über das gleiche Netzwerk (W-Lahn über
Router) im Internet sind, haben sie die gleiche IP?
nach aussen hin, ja. Es ist die Adresse, die der Anschluss vom Provider bekommt
Und
andersrum: Ändert sich die IP eines Rechners,wenn er über ein
anderes Netzwerk ins Internet geht, also einmal zu Hause,
einmal in der Bibliothek?
streng genommen nicht. Aber sie sind verschieden *g*
Du musst zwischen interner IP-Adresse und externer unterscheiden. Externe ändern sich jedesmal, wenn du über einen anderen Anschluss ins Inet gehst. Bei internen kommt es drauf an, ob der Router die IP-Adressen vergibt, oder ob sie fest im PC eingestellt ist.
Gruss
ExNicki
Also… du musst paar dinge unterscheiden.
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du gehst über 1 w-lan router, und 2 pcs ins netz.
nein, die ip deiner pcs ist nie identisch, die wird von deinem router an die pcs vergeben
du gibst einen sog. „range“ im router an ie.(197.168.1.1…197.168.1.60)
dann wird deinen pcs eine ip zwischen x.x.x.1 und x.x.x.60 zugewiesen.
denn der router muss ja wissen, von welchem pc der rquest kommt. -
die ip des routers nach (aussen)wird von deinem provider vergeben.
die hat mit den "internen " ips nichts zu tun. -
selbst die „externe“ ip deines routers nach aussen wird sich ab und zu ändern (bei zwangstrennung), und von deinen provider neu vergeben.(deine interne bleibt).
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in der bilbliothek ist der provider ein ganz anderer, also auch eine anderes „externe“ ip am router in der bibliothek.
also ist auch der range in der bibliothe ein anderer, den du gar nicht kennst. (was aber keine rolle spielt). -
die vom router vergebene interne adresse (197.168.1.x) erscheint nie im internet.
Dein router macht NAT (network-adress-translation).
er setzt deine interne von pc bekommene ip auf seine externe um, um die interne nach aussen zu verbergen.
deine interne wird also nie im internet auftauchen.
du wirst also im INet zb. beim mailen (egal von wo) nicht an deiner ip erkannt, sondern von deinen anmeldedaten, die von einen router (egal welchen) kommen, verifiziert, und auf diese router zurückgeleitet.
das was zwar recht kurz, aber evtl. hilft es dir weiter
ng Deep-sky
Nachtrag:
(vergessen)
Du kannst die IP an deinen PC auch selbst innerhalb dieses ranges vergeben .
(DHCP=automatische IP beziehen) in der Netzkonfiguration der PC-Netzkarte abschalten.
Dann musst du aber schon wissen, was du damit tust.
Damit wirst du allerdings in der bibliothek keinen erfolg haben.
Die werden sich tunlichst hüten, was in ihren IP’s rumwerkeln zu lassen 
Hallo.
- die vom router vergebene interne adresse (197.168.1.x)
erscheint nie im internet.
Dann sollte man allerdings auch etwas aus dem Bereich 192.168.x.x nehmen. Ansonsten könnte man auf einige Seiten stossen, die nicht erreichbar sind. 197.168.1.x ist immerhin eine öffentliche Adresse und könnte vergeben sein.
Sebastian.
Und welche ip ist es, wenn mann am surfen ist und bei Megavideo einen Fil schaut ihn aber nur 70 min lang schauen kann weil dan die ep für 60 min gespärrt ist. Beim Ruter aus und anschalten ändert sich da nichts.
IP-Adressen sind wie Telefonnummern.
In jedem Netzwerk ist jede Telefonnummer nur einmal vergeben.
Es gibt in Deinem Beispiel zwei Netze:
- Das Internet
- Dein privates Netz, egal ob nun W-LAN oder kabelgebunden.
Dein Router bekommt, wenn er sich bei Deinem Provider im Internet einwählt, eine weltweit eindeutige, einzigartige IP-Adresse, die aus dem Vorrat der IP-Adressen, die Deinem Provider gehören, zugewiesen wird.
Beispiel:
Provider Y-Kom hat die IP Adressen 17.17.8.0 bis 17.17.12.0.
Dein Router bekommt beim Anschalten nun z.B. 17.17.9.231
Dein Provider merkt sich das Du bist über seine „wer hatte zu welchem Zeitpunkt welche IP von mir zugewiesen Liste“ auch identifizierbar.
Dein eigenes Netz hat aber einen ganz anderen Bereich, meist 192.168.x.y, zum Beispiel 192.168.2.0
Jeder Deiner Rechner hat also eine Adresse aus dem Bereich 192.168.2.1 bis 192.168.2.254
Die bekommt der Rechner entweder beim Einschalten vom Router automatsich zugewiesen (DHCP Dienst aktiv) oder man hat ihm manuell eine IP gezielt zugewiesen (geht bei WIndows über Netzwerkeigenschaften).
Wie kommen nun Daten vom Internet zu Deinem PC?
Der PC sagt: Hi Router, hier ist der 192.168.2.13, ich hätte gerne mal www.google.de.
Der Router merkt sich die Anfrag und fragt erstmal bei einer Art Telefonauskunft an: Hi lieber DNS Server, gib mir mal die IP von www.google.de!
Der DNS Server sagt: Die ist 74.125.43.104
Nun haut der Router die 74.125.43.104 an und sagt: Ich bin der 17.17.9.231 - gib mir mal Deine Homepage!
Die Antwortdaten gehen dann an die 17.17.9.231 (und Google merkt sich, dass 17.17.9.231 bei ihm zu Besuch war).
Im Router trudeln nun die Daten ein. Der Router hat sich gemerkt, dass die Anfrage vom PC 192.168.2.13 kam und leitet sie nun an genau diesen PC weiter.
Solltest Du Unsinn treiben, dann weiß der Anbieter eines Dienstes, dass am 23.12.2009 um 17:23:12 Uhr die IP Adresse 17.17.9.231 bei ihm war und das 2-jährige Sexhotline-Abo gebucht hat, aber nun nicht zahlen will. Er kann dann beim Provider (Y-Kom) anfragen, wer denn zu diesem Zeitpunkt eben diese IP hatte und Dich vor den Richter ziehen.
Die meisten Provider machen beim Router alle 24h eine Zwangstrennung, nach dem direkt anschließenden Wiederverbinden bekommst Du evtl. (aber auch nicht immer!) eine neue IP aus dem Vorrat des Providers, genauso wie beim Aus- und EInschalten des Routers.
Alles vereinfacht dargestellt, in Wirklichkeit komplizierter, aber es ging ja um das Grundprinzip!