ich habe mir eine Homepage angelegt, der Webspace ist von Freenet, die Weiterleitung ist bei cydots. Meine Frage ist nun, wie bekomme ich heraus, mit welcher IP Adresse die Leute auf meiner Seite waren und dann wenn ich die habe, wo kann ich gucken auf wen die registriert ist?
nun, wie bekomme ich heraus, mit welcher IP Adresse die Leute
auf meiner Seite waren
moeglichkeit
die statistik deiner seite. wird dir sicherlich von deinem provider zur verfuegung gestellt und ist mehr oder weniger auskunftsfreudig:
moeglichkeit :
zum beispiel mit php : in der variable $_SERVER[‚REMOTE_ADDR‘];
wird die IP des users angezeigt, der auf das script zugreift.
und dann wenn ich die habe, wo kann ich
gucken auf wen die registriert ist?
grundsaetzlich… mal… WOZU?
IP’s werden dynamisch vergeben.
bei jeder einwahl bekommt ein nutzer eine neue IP. spaetestens nach 24 stunden. das einzige was du da auswerten kannst ist , zu welcher range die ip gehoert… also… bei welchem provider der nutzer ist … bzw. von wem er die ip bekommen hat.
nutzerdaten lassen sich (zum glueck) nicht so einfach daraus ziehen.
was ist denn dein ziel… vielleicht gibts ja andere moeglichkeiten.
ok welche Leute es genau waren kann man nicht herausfinden allerdings Land, Provider usw. Um dies zu realisieren solltest du aber schonmal vorab Frontpage & Co. auf die Seite schieben. Mit PHP, ASP usw. kannst du solche Dinge problemlos programmieren.
Flo
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ich habe mir eine Homepage angelegt, der Webspace ist von
Freenet, die Weiterleitung ist bei cydots. Meine Frage ist
nun, wie bekomme ich heraus, mit welcher IP Adresse die Leute
auf meiner Seite waren und dann wenn ich die habe, wo kann ich
gucken auf wen die registriert ist?
nun, wie bekomme ich heraus, mit welcher IP Adresse die Leute
auf meiner Seite waren und dann wenn ich die habe, wo kann ich
gucken auf wen die registriert ist?
Das ist mit einfachen Mitteln nicht möglich. Mit PHP und Java aber sehr wohl. Bei einer normalen Page ergibt es jedoch keinen Sinn, die Besucher zu kontrollieren. Falls du ein Gästebuch angelegt hast, schickt man dir automatisch eine Mekdung mit dem Inhalt des Eintrages und der IP des Eintragenten.
Bei http;//www.sysinternals.com gibt es ein kleines Tool „WhoIs“ für die Kommandozeile. Diesem kannst du dann die IP übergeben. Nach paar Sekunden erhältst du den Server des Eintragenten und die Adresse des zuständigen Abuse genannt. Mehr nicht. Der jeweilige Provider ist verpflichtet, die Zuweisung einer dynamischen IP an einen Zugang in einer Datenbank mindestens 90 Tage aufzubewahren.
Dies reicht aber, um den Abuse in einer Mail mitzuteilen, das der Besucher aus seiner Zuständigkeit etwas eingetragen hat, was gegen Gesetze verstößt und ihn bitten entsprechende Maßnahmen zur Unterbindung einzuleiten. Meist ist dies die Sperrung des Zuganges bzw. Kündigung des Vertrages. Unabhängig davon ist es mit diesen Angaben möglich, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, falls der Server deutsch ist. Manche Provider interessiert das jedoch nicht.
Wichtig ist, das bis zur Klärung des Problems der Eintrag im Gästebuch und die Benachrichtigung deines Servers nicht gelöscht werden und damit keine Beweismittel mehr da sind.
Das ist mit einfachen Mitteln nicht möglich. Mit PHP
und Java aber sehr wohl.
und zahlreichen anderen Techniken auch.
Falls du ein Gästebuch angelegt hast, schickt man dir automatisch
eine Mekdung mit dem Inhalt des Eintrages und der IP des
Eintragenten.
Bei bestimmten GÄstebuch-Angeboten mag das so sein. Prinzipiell aber nicht.
Der jeweilige Provider ist verpflichtet,
die Zuweisung einer dynamischen IP an einen Zugang in einer
Datenbank mindestens 90 Tage aufzubewahren.
Das ist falsch, falsch, und nochmal falsch. Bei Flatrate-Kunden ist es dem Provider sogar verboten, diese Daten überhaupt aufzubewahren. Ja, viele Provider verstoßen dagegen.
Das ist falsch, falsch, und nochmal falsch. Bei
Flatrate-Kunden ist es dem Provider sogar verboten, diese
Daten überhaupt aufzubewahren. Ja, viele Provider verstoßen
dagegen.
Das ist falsch, falsch, und nochmal falsch. Bei
Flatrate-Kunden ist es dem Provider sogar verboten, diese
Daten überhaupt aufzubewahren. Ja, viele Provider verstoßen
dagegen.
Das ist falsch, falsch, und nochmal falsch. Bei
Flatrate-Kunden ist es dem Provider sogar verboten, diese
Daten überhaupt aufzubewahren. Ja, viele Provider verstoßen
dagegen.
Wo steht das und wie sollen die Provider der
Aufbewahrungspflicht nachkommen?
Mediendienste-Staatsvertrag (MDStV), §19, Abschnitt 5: Der Diensteanbieter darf Nutzungsdaten über das Ende des Nutzungsvorgangs hinaus verarbeiten und nutzen, soweit sie für Zwecke der Abrechnung mit dem Nutzer erforderlich sind (Abrechnungsdaten).[1]
Der Zweck der Abrechnung ist bei flatrates a priori nicht gegeben.
Das steht im Datenschutzgesetz et al., wonach Daten lediglich unmittelbar zweckgebunden erhoben und gespeichert werden dürfen. Und die Aufbewahrungspflicht nach der EU-Verordnung zur Vorratsdatenspeicherung wird vom BVG noch gekippt werden.
Das steht im Datenschutzgesetz et al., wonach Daten lediglich
unmittelbar zweckgebunden erhoben und gespeichert werden
dürfen. Und die Aufbewahrungspflicht nach der EU-Verordnung
zur Vorratsdatenspeicherung wird vom BVG noch gekippt werden.
Genau so habe ich es auch verstanden. Es geht doch nicht darum, das die Provider oder sonstwer speichern müssen, wer wann wohin gesurft ist oder welche IP welche Frage an eine Suchmaschine gestellt hat, das geht nun wirklich niemand etwas an und ist ein Eingriff in unser aller persönlichen Rechte. Es geht doch mehr darum, das die Provider speichern müssen, welcher Zugang an welchem Tag welche IP besaß und das ist ihre Pflicht im Interesse jedes Einzelnen!
Die Begründung dafür ist folgende:
Wenn ein Benutzer eines Zuganges im Internet eine Straftat begeht, das geht von persönlichen Beleidigungen (hinterwäldler war auch schon ein perverser Nazi) bis zur Kinderpornographie, muß auf richterlichen Befehl die zu diesem Zeitpunkt aktuelle IP einem Zugangsinhaber zugeordnet werden. Die IP ist vergleichbar mit einem Fahrzeugkennzeichen, nur mit dem Unterschied, das dieses jeden Tag neu vergeben wird. Ohne dem wäre das Internet ein rechtsfreier Raum.
Danke und genau da steht im §19 Abs.1 dies wörtlich:
Zitatanfang
Nach Maßgabe der hierfür geltenden Bestimmungen darf der Diensteanbieter Auskunft an Strafverfolgungsbehörden und Gerichte für Zwecke der Strafverfolgung erteilen.
Zitatende
Daran wird sich wohl kaum etwas ändern und was daran soll falsch sein, es sei denn, ein einer Straftat dringend Verdächtiger hat Beweismittel zu verbergen.
Das steht im Datenschutzgesetz et al., wonach Daten lediglich
unmittelbar zweckgebunden erhoben und gespeichert werden
dürfen. Und die Aufbewahrungspflicht nach der EU-Verordnung
zur Vorratsdatenspeicherung wird vom BVG noch gekippt werden.
Genau so habe ich es auch verstanden. Es geht doch nicht
darum, das die Provider oder sonstwer speichern müssen, wer
wann wohin gesurft ist oder welche IP welche Frage an eine
Suchmaschine gestellt hat, das geht nun wirklich niemand etwas
an und ist ein Eingriff in unser aller persönlichen
Rechte. Es geht doch mehr darum, das die Provider
speichern müssen, welcher Zugang an welchem Tag welche IP
besaß und das ist ihre Pflicht im Interesse jedes Einzelnen!
Das ist FALSCH.
Ein Provider gibt auf Beschluß eines Gerichtes Auskunft im Rahmen der Daten, die er hat. Auf Beschluß eines Gerichtes schlatet ein Provider sogar „Logging“ ein und speichert ab diesem Moment verschiedene Daten. Vorher speichert er bei Flatratekunden ganz genau gar nichts , wenn er sich an die Gesetze hält.
Manfred, ich arbeite bei einem Provider, der u.a. auch DSL-Zugänge anbietet, Du kannst es mir ruhig glauben, und die Links, die Du bspw. von Frank bekommen hast, sagen auch genau das aus, was ich Dir schreibe.
Manfred, ich arbeite bei einem Provider, der u.a. auch
DSL-Zugänge anbietet, Du kannst es mir ruhig glauben, und die
Links, die Du bspw. von Frank bekommen hast, sagen auch genau
das aus, was ich Dir schreibe.
Hallo,
aber gab es da nicht mal bestrebungen seitens der Politik die Provider dazu zu verpflichten die Verbindungsdaten ihrer kunden für min. 6 Monate
vorzuhalten.Habe mal einen alten Artikel auf Heise rausgesucht:http://www.heise.de/newsticker/meldung/43100
Was ist eigentlich daraus geworden?
Ausserdem gab es da auch mal einen Fall, wo jemand wegen angeblich beleidigender Äusserrungen im Heise-Forum die Telekom die verbindungsdaten des vermeintlichen Beleidigers an die Polizei herrausgegeben hat die aufgrund einer Anzeige des Beleidigten gegen diesen ermittelt hatte. Der vermeintliche Beleidiger hat dann seinerseits gegen die Telekom Processiert wegen unzurechtmässiger Speicherung und Herrausgabe seiner Verbindungsdaten und hatte auch teilweise erfolg gehabt mit dieser klage.
Kann mich aber nur noch dunkel an diese Geschichte erinnern, habe den Artikel auch nicht mehr gefunden. Leider ):
Manfred, ich arbeite bei einem Provider, der u.a. auch
DSL-Zugänge anbietet, Du kannst es mir ruhig glauben, und die
Links, die Du bspw. von Frank bekommen hast, sagen auch genau
das aus, was ich Dir schreibe.
aber gab es da nicht mal bestrebungen seitens der Politik die
Provider dazu zu verpflichten die Verbindungsdaten ihrer
kunden für min. 6 Monate
vorzuhalten.Habe mal einen alten Artikel auf Heise
rausgesucht:http://www.heise.de/newsticker/meldung/43100
Was ist eigentlich daraus geworden?
Ausserdem gab es da auch mal einen Fall, wo jemand wegen
angeblich beleidigender Äusserrungen im Heise-Forum die
Telekom die verbindungsdaten des vermeintlichen Beleidigers an
die Polizei herrausgegeben hat die aufgrund einer Anzeige des
Beleidigten gegen diesen ermittelt hatte. Der vermeintliche
Beleidiger hat dann seinerseits gegen die Telekom Processiert
wegen unzurechtmässiger Speicherung und Herrausgabe seiner
Verbindungsdaten und hatte auch teilweise erfolg gehabt mit
dieser klage.
Holger Voss heißt der gute Mann, und die Geschichte mit der illegalen Vorratsdatenspeicherung durch T-Online liegt AFAIK derzeit beim BGH, nachdem alle Vorinstanzen das Verbot der Vorratsdatenspeicherung bestätigt haben.
So lange da der BGH nichts anderes entscheidet, bleibt es dabei, das Vorratsdatenspeicherung unzulässig ist. Es bleibt allerdings auch dabei, dass es einige Provider gibt, die sowas trotzdem machen.
Das Thema ist jedoch auch, gerade im Hinblick auf EU-Richtlinien, noch lange nicht ausdiskutiert, und was die Zukunft uns da bringt, wird sich zeigen. Meine Vermutungen sind da eher düster.
und die Geschichte mit der
illegalen Vorratsdatenspeicherung durch T-Online liegt AFAIK
derzeit beim BGH, nachdem alle Vorinstanzen das Verbot der
Vorratsdatenspeicherung bestätigt haben.
nochmal leise nachgefragt: T-Online speichert also auch bei flatrate-Kunden aktuell die Daten obwohl dies gesetzlich nicht zulässig ist??
Allerhand …
Bis wann ist denn mit einem BGH-Urteil zu rechnen?