Hallo Fritze,
Auch
wenn der engagierte Mitarbeiter doppelt so lange braucht als
ein Spezialist ist in solchen Fällen das Problem meistens
schon erledigt, bevor der Spezialist es in die Firma schafft.
Solange was auch immer der Mitarbeiter in doppelt so viel Zeit
gemacht hat hinterher nicht zum kompletten Stillstand der EDV
führt.
Der Mitarbeiter sollte schon wissen, was er macht.
Und billiger ist es dann auch noch.
Hmm … das müssen ja Firmen sein, in denen die Mitarbeiter
nichts weiter zu tun haben, als darauf zu warten, dass mal
wieder ein paar Subnetze eingerichtet werden müssen, damit sie
sich ein paar Arbeitstage zu beschäftigen wissen.
Wieso sollte man, anstatt dass ein Mitarbeiter etwas in 5 Minuten erledigt, warten, bis ein Externer vorbeikommt, um das ganze in 2:30 zu machen? Ausserdem macht man vieles in der Pause - für den Chef die beste Variante
Klar, es gibt Tage, wo alle Stunde mal das Telefon läutet, weil irgendjemand ein Problem hat - das nervt dann schon. Aber wie würde es mit der externen Variante aussehen:
- Problem: der Externe kommt, behebt das Problem, fährt wieder.
1 Stunde später das 2. Problem: der Externe kommt, behebt das Problem, fährt wieder.
1 Stunde später das 3. Problem: der Externe kommt, behebt das Problem, fährt wieder…
Dauerhaft jemanden einstellen zahlt sich nicht aus, da es an anderen Tagen überhaupt nichts zu tun gibt. So war ich letzte Woche alleine für die EDV zuständig. Abgesehen von den Bandwechseln gab es da nur zweimal was zu tun: 1x Netzteil tauschen und 1x ein Programm-Update einspielen.
Apropos Netzteil tauschen: Wenn das nicht ich, sondern ein Externer gemacht hätte, wäre die unproduktive Zeit des betroffenen Mitarbeiters viel grösser gewesen.
Immerhin können die Leute ja nur eine Arbeit machen, am
Rechner/Netzwerk rumfummeln oder das, wofür sie eingestellt
wurden. Ob planloses „am Rechner rumfummeln“ auf Dauer
billiger ist, verdient zumindest eine genauere Betrachtung.
Wer redet denn von „planlos“? Ausserdem: Wenn wir jemanden Externen beauftragen (wie jetzt beim W2K3-Server) wollen diese ja von UNS einen genauen Plan, was sie wie konfigurieren sollen.
Genau. Lieber legt man seine Elektroninstallation zu Hause
selber. Und repariert die Waschmaschine
Schlechte Beispiele:
Ich (als Physiker) verbrachte die letzten Wochenenden mit der
Elektroinstallation auf der Baustelle von Freunden.
Wer nimmt denn das am Ende ab? Oder stehen die Freunde nicht
so auf eine Gebäudeversicherung gegen Brandschäden die im
Schadensfall auch zahlt?
Damit der Energieversorger überhaupt den Anschluss zulässt, muss es von einem konzessionierten Elektriker abgenommen werden. Die Freunde kennen jemanden, der die Abnahme vornimmt, also kein Problem.
Pürsti