Falsch
einfacher ist es, wenn der betreffende Rechner und der Router
im selben Subnetz liegen. Wohl wahr.
Nicht einfacher, sondern Voraussetzung. Das „Standardgateway“ ist das Gateway, von dem aus AUS dem lokalen Netz andere Netzwerke erreicht werden können, meist als Router nach „0.0.0.0“ bezeichnet.
Beispiel:
Rechner: 192.168.1.156
Routingtabelle:
192.168.2.0 255.255.255.0 192.168.1.254
192.168.3.0 255.255.255.0 192.168.1.253
192.168.4.0 255.255.255.0 192.168.1.253
192.168.5.0 255.255.255.0 192.168.1.252
0.0.0.0 192.168.1.1
Heißt: Es gibt insgesamt 5 Subnetz von 192.168.1.0 bis 192.168.5.0. Im Netzwerk 192.168.1.0 gibt es 4 Router, von denen 3 zu weiteren Subnetzen führen (sog. static routes) und einer zum Rest der Welt. Die Metrik sei mal ignoriert.
Notwendig ist dies aber nicht. Der „Client“ muß nur wissen,
wie er das Standard-Gateway erreicht und dies natürlich auch
können.
Falsch. Das „Standardgateway“ ist immer im lokalen Netz, bzw. _jeder_ Router ist im gleichen Netzwerk, sonst würde er auch keinen Sinn machen - da nicht erreichbar.
Beispiel:
PC mit 192.168.0.77
Router 192.168.0.1 (routet zwischen 192.168.0.0 und
192.168.1.0)
Standard-Gateway 192.168.1.1
Wenn jetzt dem Rechner 192.168.0.77 eine Route für 192.168.1.1
gegeben wird und als Router dafür die 192.168.0.1 eintragen
wird, so kann ich von diesem Rechner aus ohne Probleme das
Standardgateway 192.168.1.1 erreichen.
Nur daß dann eben das Gateway zum Netz 192.168.1.0 das Standardgateway ist. Den Rechner hat es nicht zu interessieren, wie von diesem dann weitere Netzwerke erreicht werden.
Anders ausgedrückt: Das Standardgateway ist das Gateway IM LOKALEN Netz, welches immer dann verwendet wird, wenn das Ziel nicht durch andere statische Routen definiert ist oder deren Metrik zu hoch ist
(http://de.wikipedia.org/wiki/Metrik_%28Netzwerk%29).