IP-Paketgroesse ?

Ich mache gerade einen lergang über Netzwerktechnik! Nun hat unserer Dozent behauptet, das die IP-Paketgroesse unter Linux veraendert werden kann. Nun frag ich mich natuerlich wie das gehen soll. Kann mir da jemand weiter helfen?

MfG Derdel

Ich mache gerade einen lergang über Netzwerktechnik! Nun hat
unserer Dozent behauptet, das die IP-Paketgroesse unter Linux
veraendert werden kann. Nun frag ich mich natuerlich wie das
gehen soll. Kann mir da jemand weiter helfen?

Vielleicht meint er ja die Einstellung der MTU (Maximum Transfer Unit) per ifconfig? Standardmässig sind das glaube ich 1500 Byte. Dazu kommen dann noch header und trailer.

Da es hier aber um OSI Ebene 2 Protokolle geht, ist es nicht direkt die IP Paketgröße. Diese wird im IP Protokoll in Ebene 3 (Vermittlungsschicht) festgelegt. Schau doch mal unter „man ip“. Dort wird der Mechanismus des „Path MTU Discovery“ nach RFC1191 angesprochen. Damit wird für IP Verbindungen automatisch die optimale Paketgröße anhand der MTU auf dem Pfad festgelegt.

Es wird empfohlen, diesen Mechanismus immer zu verwenden, um Fragmentierung der Pakete vorzubeugen.

Gruß

Jens

Es wird empfohlen, diesen Mechanismus immer zu verwenden, um
Fragmentierung der Pakete vorzubeugen.

Womit man bei pppoe (DSL) und GMX gewaltig auf die Nase fallen kann.

GMX sendet mit DF (dont fragment) blockzt aber mittels Firewall die ICPM für die „Path MTU Discovery“.

Das nur als interessanter Sonderfall am Rande :wink:

Sebastian

Moin,

ich glaube du meinst die Paketgröße beim Ping.
Dort kann ich die Paketgröße ändern um einen Rechner
tot zu pingen. Kenne einen der das macht.

Ich muss ihn nochmal fragen wie das geht.

Mfg Marco

Moin,

ich glaube du meinst die Paketgröße beim Ping.

Nein, meint er nicht.

Dort kann ich die Paketgröße ändern um einen Rechner
tot zu pingen. Kenne einen der das macht.

Das geht (ging) nicht nur beim ping, sondern bei etlichen Programmen, die in irgendeiner Form Daten empfangen. Das sind die gefürchteten „Buffer overruns“. Eine Technik, die gerne von Hackern verwendet wird …

Gruß

Jens

Moin!

Eigendlich meint ich die Groesse des Ping`s!

MfG Derdel

Das geht (ging) nicht nur beim ping, sondern bei etlichen
Programmen, die in irgendeiner Form Daten empfangen. Das sind
die gefürchteten „Buffer overruns“. Eine Technik, die gerne
von Hackern verwendet wird …

Auch nett: ein Ping mit einem speziellen Pattern absetzen, was das gegenüberliegende Analogmodem an eine AT-Sequenz glauben lässt und auflegt.

ping -p 2xxxxxxxxxxxxxxx ip.ad.re.ss 

(Pattern für hier ausge"x"t)

Se „funktioniert nicht bei allen Modems“ bastian

Eigendlich meint ich die Groesse des Ping`s!

gähn

Oue evil oracle called man says:

NAME
 ping - send ICMP ECHO\_REQUEST packets to network hosts

SYNOPSIS
 ping [-dfLnqRrv] [-c count] [-I ifaddr] [-i wait] [-l preload] [-p
 pattern] [-S ifaddr] **[-s packetsize]** [-t ttl] [-w maxwait] host 

Noch Fragen?

Sebastian

ich glaube du meinst die Paketgröße beim Ping.
Dort kann ich die Paketgröße ändern um einen Rechner
tot zu pingen. Kenne einen der das macht.

Ich muss ihn nochmal fragen wie das geht.

Hint:
http://koeln.ccc.de/artikel/sk-howto.html

Sebastian

Wieso gaehn?

Soweit war ich auch schon. Steht ja auch in der Man-Page.
Funkt unter linux 7.1 Kernel 2.4 nicht!

Und nu???

Soweit war ich auch schon.

Dann gehört das zur Frage.

Funkt unter linux 7.1 Kernel 2.4 nicht!

sondern es passiert genau was?

ping-Version?

Nein. Ich kenne mich mit 2.4.x nicht aus, aber Antworten sind maximal so gut wie die Problembeschreibungen.

Sebastian