Hmm, ich weiß noch weniger, als ich dachte
Kannst du mir
das mal für Dumme und Soldaten aufschreiben? wie geht das?
Für Soldaten? Das könnte schwer fallen. Da du den Begriff des Standardgateway (SG) verwendet hast, gehe ich im folgenden davon aus, dass du irgendein Windows-Derivat fährst.
In den Netzwerkeinstellungen im geschützten Netz lässt du den Eintrag fürs SG leer. Ihren Server finden die Rechner dennoch, da dieser im gleichen Subnetz liegt.
In der Eingabeaufforderung kannst du jetzt Routen für die Netze hinzufügen, die über den Server erreicht werden sollen. Als Gateway für die jeweilige Route trägst du den Server ein, die Netzmaske wählst du möglichst klein, aber zum zu erreichenden Netz passend.
Weisst du über die Drucker, dass sie im Netz 192.168.201.0 liegen, weisst aber nicht deren jeweilige IP-Adresse oder willst dir eine gewisse Flexibilität bewahren, sähe der Eintrag z. B. so aus (Server angenommen mit 192.168.178.1):
route add 192.168.201.0 mask 255.255.255.0 192.168.178.1 -p
Das unscheinbare -p am Befehlsende sorgt dabei dafür, dass dieser Routeneintrag auch über einen Systemneustart erhalten bleibt.
Kennst du die IP-Adresse x der Drucker und willst max. Einschränkung des Routings, kann die Route wie folgt eingeschränkt werden:
route add 192.168.201.x mask 255.255.255.255 192.168.178.1 -p
Mittels des Befehls „route print“ kannst du anschließend das Ergebnis überprüfen. Bei einem leeren SG darf dann insbesondere keine Route auf das Netzwerkziel 0.0.0.0 zeigen.
Eine andere Problematik ist, sicher zu verhindern, daß Anwender im geschützten Netz sich über diese Einrichtung hinwegsetzen, indem sie selbst Routen eintragen. In diesem Fall wäre auf Genumis Vorschlag mit der Errichtung einer Sperre auf dem Server zurückzukommen.
HTH
Schorsch