IQ Fragen

Guten Tag,

ich habe als ich 10 Jahre alt war einen IQ von 117 gehabt.
Nun habe ich ein paar Fragen:

  1. Kann der IQ wieder sinken oder nur steigen? (Man entwickelt sich ja immer weiter meine ich.)

  2. Ist mein IQ wenn alles so gelieben ist immer noch
    117?

  3. Wenn ein Erwachsener einen IQ von z.B. 120 hat und ein Kind auch, sind diese dann gleich intiligent, oder geht das vom alter ab.

Hallo,

der IQ steigt nicht mit dem Alter (so weit ich weiß). Und, meine Nonexpertmeinung ist, dass er auch nicht sinkt, es sei denn, man nutzt die grauen Zellen nicht. Normalerweise hat man aber einen Drang dazu, sie zu nutzen („ich brauche Stoff“). IQ-Tests fallen aber je nach Stimmung, Art des Tests/der Aufgaben, Stresssituation (Zeitdruck), Normierung (geraten, ?, normalerweise wird bis 145 gemessen), unterschiedlich aus.

Infos gibt es bestimmt unter www.mensa.de

Gruß
Anwärter

Hallo,

„der IQ“ ist ein mathematisches Konstrukt.

Er meint heutzutage etwas anderes als früher, als Stern, Binet und andere mit der Intelligenzforschung begannen.

Heute meint der IQ eine normalverteilte Zufallsvariable mit dem Mittelwert 100 und der Standardabweichung von 15 (Übliche Eichung von Intelligenztests).

Ein Quotient ist es eigentlich nicht mehr.

Früher berechnete er sich aus Intelligenzalter zu Lebensalter - deswegen auch Quotient. Und ja - damals war es so, bei konstantem Intelligenzalter und steigendem Lebensalter würde der IQ sinken.

Heute weiß man, dass der IQ in einem Test nur das misst, was der Test misst. Und das sind - je nach Test - ganz unterschiedliche Fertigkeiten.

Es gibt ein Modell, in dem zwischen fluider und kristalliner Intelligenz unterschieden wird. Hier gilt: mit steigendem Alter wächst die kristalline Intelligenz an, während die fluide Intelligenz während dem frühen Erwachsenenalter stetig fällt. Auch hier sind - wie bei allen Modellen - immer Ausnahmen denkbar.

Normalerweise sollte die Intelligenzleistung sich aber bis zum jungen Erwachsenenalter entwickeln (d.h. steigen).

Lieben Gruß
Patrick

Hallo,
der IQ ist kein konstanter Wert, d.h. er variiert sowohl nach oben als auch nach unten.
Und viel wichtiger: der IQ hat nichts mit Wissen zu tun, sondern mit Denktrukturen (vergleichbar mit der
den technischen Kapazitäten eines Computers).

Viele Grüße

Der Mittelwert des IQ ist 90. Da hat sich im Laufe der Zeit so ergeben.

IQ? Heute eigentlich, im Gegensatz zum EQ, die logische Verarbeitung von Informationen. Diese hängt (u. a.?) vom Hormon Serotonin ab. Das ist der Stoff, der zur Bildung von Serotonin - Synapsen, den Verbindungstellen zwischen den gehirnzellen, benötigt wird.
Daraus ergibt sich dann auch ein Schwanken des IQ.
Beispiel: (grober Durchschnitt) Die erste Woche eines Krankenhausaufenthaltes erbringt ein Minus von 5 Punkten. Dazu liegen ausreichende Studien vor. Das Gehirn wird eben nicht mehr so gefordert und das Serotonin ist im Körper auch weniger vorhanden.
Serotonin wird auch das „Glückshorm“ genannt.
Nachteil eines hohen IQ ist, dass die eigenen Belange logisch betrachtet immer unwichtiger werden.
Der Spruch „Was ist dieses Problem gegenüber dem Weltall.“ macht dieses, wenn auch arg übertrieben, gut deutlich.

Hallo!

Der Mittelwert des IQ ist 90.

90? Wie kommst auf diese Zahl? Der IQ ist mW als Glockenkurve nit einem Mittelwert von 100 definiert.

Nachteil eines hohen IQ ist, dass die eigenen Belange logisch
betrachtet immer unwichtiger werden.

Schön wär’s. Wo hast Du diese Weisheit denn her?

Gruß,
Max

Guten Tag,

KI = x ± z krit * s x * 1 − rtt
Mit der SMF-Formel kann man leicht errechnen, dass dazu eine Reliabilität von r =
0,9996 notwendig wäre. Und das ist ziemlich unrealistisch!
Berechnung: KI = 0,5 = x ± 1,96 * 15 * √1-r r = 0,9996
Die Mindest-Reliabilität in der Praxis liegt bei 0,90. (siehe Kubinger-Buch, 2006, Seite
49)
Bei einer Reliabilität von .90 und einem Test, der in IQ gemessen wird, ist das KI breit
wie folgt: KI = x ± 1,96 * 15 * √1-0,90 = x ± 9,3

Das heutige Problem ist, dass man nun wieder durch neue Berechnungen einen Mittelwert von 100 erreichen will. Das hat aber zur Folge, dass man dann immer wieder angeben muss, ob nach der alten oder neuen Berechnung.

Und die 2. Frage? Die ergibt einfach aus extrem logischen denken und sind ebenfalls belegbar.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Nachteil eines hohen IQ ist, dass die eigenen Belange logisch
betrachtet immer unwichtiger werden.

Das habe ich schon im Alter von ca. 15 Jahren als störend empfunden. Ich weiß nicht, ob es anderen auch so ging- ich hatte den Eindruck, diese haben „dies Problem“ nicht. Danach habe ich es als „Problem“ verworfen, weil es anscheinend nicht existierte- zumindest nicht in der Welt um mich herum. Danach dachte ich, ich habe es mir nur eingebildet. Aber vielleicht haben doch viele dieses Problem, ist es „ganz normal“? Ich möchte damit jetzt nicht darstellen, dass ich besonders intelligent sei o.ä. Mich interessiert die Frage. Kannst Du den Beleg benennen, vielleicht so, dass z.B. ich es verstehe?

KI = x ± z krit * s x * 1 − rtt
Mit der SMF-Formel kann man leicht errechnen, dass dazu eine
Reliabilität von r =
0,9996 notwendig wäre. Und das ist ziemlich unrealistisch!
Berechnung: KI = 0,5 = x ± 1,96 * 15 * √1-r r = 0,9996
Die Mindest-Reliabilität in der Praxis liegt bei 0,90. (siehe
Kubinger-Buch, 2006, Seite
49)
Bei einer Reliabilität von .90 und einem Test, der in IQ
gemessen wird, ist das KI breit
wie folgt: KI = x ± 1,96 * 15 * √1-0,90 = x ± 9,3

Das z.B. habe ich nicht verstanden (bin aber vermutlich nicht die Einzige). Lässt sich dass auch in einem einfachen Satz erklären? Muss ja nicht so genau sein. Habe in Mathe zu Schulzeiten nicht gut aufgepasst, aber ich vermute, dass dies auch eher etwas für naturwissenschaftlich interessierte ist.

Gruß.