IQ Test

Widerspruch
Hi ho,

also Mensa hat in Deutschland ungefähr 4600 Mitglieder,
weltweit etwa 100000. Von Hochbegabung redet Mensa nicht, die
Zuordnung zwischen Intelligenz und Hochbegabung ist auch
nirgends definiert, weil Intelligenz nicht allgemeingültig
definiert ist.

ich widerspreche mit einem Zitat:

„Wissenschaftler haben sich darauf geeinigt, dass eine Hochbegabung dann besteht, wenn in einem IQ-Test ein besseres Ergebnis erzielt wird als 98% der Bevölkerung es erreichen würden. Dieses entspricht nach der in Deutschland üblichen Skala einem IQ von mindestens 130.“

http://www.mensa.de/index.php?id=23#7

Daß die 130 nur „derzeit und in Deutschland“ gelten, hab ich ja in meinem Artikel auch geschrieben ("…derzeit gültigen Regeln…"), ebenso, daß das alles nur dann relevant ist, falls man denn den IQ als alleiniges Kriterium für Hochbegabung anerkennt. Damit habe ich keine Aussage darüber getroffen, ob ich das so sehe (mir persönlich ist das relativ latte, weil aus solchen Kategorisierungen keine sinnvollen Konsequenzen erwachsen).

Gruß,

Malte.

Steigt die Intelligenz der Bevölkerung, so
steigt auch die Eintrittshürde.

ein IQ von 100 ist definitionsgemäß der mittelwert der gemessenen IQ-werte bei der bevölkerung. wird die bevölkerung insgesamt intelligenter, wächst die skala sozusagen mit, und es werden weiterhin genau gleich viele menschen in die entsprechenden bereiche fallen. absolut gesehen mag die eintrittshürde also steigen, solange aber die statistischen berechnungsgrundlagen nicht geändert werden, bleibt der wert bei 130.

der witz ist…
…beim intelligenztest für jugendliche zwischn 13 und 17 (bin ja noch net lange 18) hatte ich nur 116…wie kommt das denn???

gruß
yvi

Doch.
Hi,
wahrscheinlich verschlägt es jetzt einigen Leuten die Sprache.

An diesen Tests gefällt mir nicht so besonders, daß ein
beachtlicher Teil der Fragen eher Bildung voraussetzen.

Gebildete Menschen sind (im Mittel) intelligenter.

Das folgt unmittelbar aus dem wissenschaftlichen Intelligenzbegriff.
Das, was man landläufig unter Intelligenz zu verstehen glaubt,
ist bei jedem Menschen verschieden und führt immer zu Widersprüchen und ist demnach zumindest gegenwärtig noch nicht messbar.

Deshalb wird der Intelligenzbegriff operational definiert, also so, dass man messen kann, und dies führt zwangsläufig dazu, dass man Intelligenz „lernen“ kann.

Schau mal im Archiv, da gab es vor längerer Zeit im Psychologiebrett eine Diskussion.

*winsel*…Schade 128 Punkte…

Naja, Hauptsache, meine Frau liebt mich, wie ich bin!

Gruß
Marcus

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