eine Frage macht mir ein Bisschen Sorgen:
Wenn jetzt der große Krieg gegen den Irak losgeht und es Deutschland nicht gelingt in den Augen der Iraker Neutral zu bleiben, wenn z.B. die zur Bewachung amerikanischer Einrichtungen abgestellten Bundesweehrsoldaten auf Irakische Demonstranten schießen müssen, weil diese amerikanische Atomwaffen Depots in Deutschland angreifen, weil sie über amerikanische Atombomben Abwürfe auf irakische Städte Erbost sind…
Wenn also die Deutschen in den Augen der Iraker zu Kriegsfeinden werden was machen wir dann mit den Zigtausend in Deutschland wohnenden Irakern? Dürfen Die weiterhin unbehelligt am öffentlichen Leben Teilnehmen? In unserer Ortschaft stammt z.B. der Apotheker aus dem Irak. Soll der dann die hiesige Bevölkerung mit Impfstoff gegen den zu erwartenden Irakischen Biowaffen Terror versorgen?
Der Krieg soll ja Jahre lang dauern, da kann auch politisch Einiges passieren. Und wenn nun die Türkei die Gelegenheit am SChopfe packt und separat in den Krieg eintritt, um an Ölquellen zu kommen und wenn die Kurden z.B. plötzlich von Chinesischen Taikunen finanziert und bewaffnet werden, damit sie einen chinafreundlichen Ölexportierenden Kurdenstaat erkämpfen usw…
Anders gesagt, wenn zwischen den größten ausländischen Minderheiten in Deutschland ein Bürgerkrieg ausbricht weil sie in ihrer Heimat gegeneinander Krieg führen, machen wir dann Ausländer Raus? Errichten wir riesige Wartelager (mit 1 Krematorium Ofen pro 100 Tausend Insassen) für nicht ausreisewillige Angehörige Krieg führender Völker? Oder werden wir für die Türkei Partei errgreifen (müssen)?
ich mache mir innerpolitisch wenig Sorgen. Es dürfte auch nicht auf deutschen Boden zu Gewaltaktionen oder Bürgerkriegszuständen kommen.
Trotzdem ist der letzte Absatz abseits von Gut und Böse. Weder eine unter Schröder geführte Regierung noch eine andere wird Lager für Ausländer bauen und wie Du meinst in jedem Lager ein Ofen. Hier spielst Du auf das 3. Reich an.
eine Frage macht mir ein Bisschen Sorgen:
Wenn jetzt der große Krieg gegen den Irak losgeht und es
Deutschland nicht gelingt in den Augen der Iraker Neutral zu
bleiben, wenn z.B. die zur Bewachung amerikanischer
Einrichtungen abgestellten Bundesweehrsoldaten auf Irakische
Demonstranten schießen müssen, weil diese amerikanische
Atomwaffen Depots in Deutschland angreifen, weil sie über
amerikanische Atombomben Abwürfe auf irakische Städte Erbost
sind…
Wenn also die Deutschen in den Augen der Iraker zu
Kriegsfeinden werden was machen wir dann mit den Zigtausend in
Deutschland wohnenden Irakern? Dürfen Die weiterhin
unbehelligt am öffentlichen Leben Teilnehmen? In unserer
Ortschaft stammt z.B. der Apotheker aus dem Irak. Soll der
dann die hiesige Bevölkerung mit Impfstoff gegen den zu
erwartenden Irakischen Biowaffen Terror versorgen?
Ein Apotheker, der aus dem Irak stammt, aber nun in DE wohnt und offenbar die deutsche Staatsangehörigkeit erworben hat, sonst wäre er nicht Apotheker geworden, wird seine Aufgabe wahrnehmen.
Er soll nicht - er muss - helfen. Er wird auch helfen.
Der Krieg soll ja Jahre lang dauern, da kann auch politisch
Einiges passieren.
Wo steht denn dies ?
Und wenn nun die Türkei die Gelegenheit am
SChopfe packt und separat in den Krieg eintritt, um an
Ölquellen zu kommen und wenn die Kurden z.B. plötzlich von
Chinesischen Taikunen finanziert und bewaffnet werden, damit
sie einen chinafreundlichen Ölexportierenden Kurdenstaat
erkämpfen usw…
Die Kurden im Norden des Iraks werden von den USA unterstützt.
Was mich hierbei erstaunt ist, dass angeblich genau in dem von den USA untertsützten Gebiet Mitglieder von El Kaida sein sollen.
Anders gesagt, wenn zwischen den größten ausländischen
Minderheiten in Deutschland ein Bürgerkrieg ausbricht weil sie
in ihrer Heimat gegeneinander Krieg führen, machen wir dann
Ausländer Raus? Errichten wir riesige Wartelager (mit 1
Krematorium Ofen pro 100 Tausend Insassen) für nicht
ausreisewillige Angehörige Krieg führender Völker? Oder werden
wir für die Türkei Partei errgreifen (müssen)?
der irakische Apotheker wird nicht zum Sicherheitsproblem, das glaube ich auch. Die Einwanderung aus Persien und Irak in das deutsche Medizinstudium war eine Sache der 50er-Jahre, und die deutsche Staatsbürgerschaft dürfte ein berufstätiger, aus Nahost stammender Apotheker/Arzt heutzutage schon in der zweiten Generation haben.
Trotzdem halte ich es für durchaus blauäugig, wenn Du einfach feststellst, daß es keine innenpolitische Probleme geben wird, und wir darum über die Möglichkeit von nationalitätsbedingten Loyalitätskonflikten gar nicht erst nachdenken sollen.
Es ist der Krieg gegen den Terrorismus. Und zum Terrorismus gehören neben spektakulären Selbstmordanschlägen insbesondere Attentate mit Gift und Krankheitserregern, sowie andere Sabotageakte, ausgeführt in Amerika und Europa von Leuten der Al Kaida, Taliban und anderen, noch zu ermittelnden Gruppen, die sich vor Ort gut auskennen, und wie friedliche, gut integrierte Orientalen erscheinen.
Von da her erscheint mir der Gedanke, daß es zu wirklichen oder auch nur anscheinlichen Loyalitätskonflikten kommen könnte, nicht so sehr von der Hand zu weisen, daß man sicht nich schon mal überlegen könnte, was man dann machen kann.
Trotzdem ist der letzte Absatz abseits von Gut und Böse. Weder
eine unter Schröder geführte Regierung noch eine andere wird
Lager für Ausländer bauen und wie Du meinst in jedem Lager ein
Ofen. Hier spielst Du auf das 3. Reich an.
Das kann, muß aber nicht unbedingt eine Anspielung auf das 3. Reich sein. Lager für Ausländer sind eine natürliche Reaktion auf die Besorgnis nationaler Loyalitätskonflikte. Während des 2. Weltkrieges wurden z.B. Deutsche in Südafrika interniert, Japaner in den USA etc., ohne daß sich diese groß durch Sabotageakte oder gar Selbstmordattentate hervorgetan hätten.
Bitte, wo hast Du das nur her? Man kann mit Krieg Terror nicht bekämpfen. Niemand kann das. Alle Armeen der Welt zusammen sind gegen Terror machtlos. Solange sich auch nur ein einziger Mensch frei bewegen kann, ist Terror möglich. An diesen schrecklich einfachen Wahrheiten ändert sich rein nichts, wenn einige Politiker etwas anderes erzählen.
Bitte, wo hast Du das nur her? Man kann mit Krieg Terror nicht
bekämpfen. Niemand kann das. Alle Armeen der Welt zusammen
sind gegen Terror machtlos. Solange sich auch nur ein einziger
Mensch frei bewegen kann, ist Terror möglich. An diesen
schrecklich einfachen Wahrheiten ändert sich rein nichts, wenn
einige Politiker etwas anderes erzählen.
der irakische Apotheker wird nicht zum Sicherheitsproblem, das
glaube ich auch. Die Einwanderung aus Persien und Irak in das
deutsche Medizinstudium war eine Sache der 50er-Jahre, und die
deutsche Staatsbürgerschaft dürfte ein berufstätiger, aus
Nahost stammender Apotheker/Arzt heutzutage schon in der
zweiten Generation haben.
Trotzdem halte ich es für durchaus blauäugig, wenn Du einfach
feststellst, daß es keine innenpolitische Probleme geben wird,
und wir darum über die Möglichkeit von nationalitätsbedingten
Loyalitätskonflikten gar nicht erst nachdenken sollen.
Richtig. Ich sehe das Problem nicht so gross. Und ich lasse mich auch von unseren Innenministern nicht verrückt machen, deren einziges Ziel es ist, mit der Angst des Terrors in unserem Land Recht und Gesetz auszuhöhlen und im Gegenzug das Volk überwachen zu können. Da ich in einem gewissen Bereich eines Innenminister einige Jahre tätig war, vertraue ich nur einem Innenminister wenn ich etwas direkt sehen darf.
Es ist der Krieg gegen den Terrorismus. Und zum Terrorismus
gehören neben spektakulären Selbstmordanschlägen insbesondere
Attentate mit Gift und Krankheitserregern, sowie andere
Sabotageakte, ausgeführt in Amerika und Europa von Leuten der
Al Kaida, Taliban und anderen, noch zu ermittelnden Gruppen,
die sich vor Ort gut auskennen, und wie friedliche, gut
integrierte Orientalen erscheinen.
Hast Du eigentlich schon daran gedacht, dass auch in den USA „Fundamentalisten“ am Werk sind. Von denen eine größere Gefahr für den Weltfrieden möglicherweise ausgeht wie von allen Terrororganisation der gesamten Welt ?
Von da her erscheint mir der Gedanke, daß es zu wirklichen
oder auch nur anscheinlichen Loyalitätskonflikten kommen
könnte, nicht so sehr von der Hand zu weisen, daß man sicht
nich schon mal überlegen könnte, was man dann machen kann.
Trotzdem ist der letzte Absatz abseits von Gut und Böse. Weder
eine unter Schröder geführte Regierung noch eine andere wird
Lager für Ausländer bauen und wie Du meinst in jedem Lager ein
Ofen. Hier spielst Du auf das 3. Reich an.
Das kann, muß aber nicht unbedingt eine Anspielung auf das 3.
Reich sein. Lager für Ausländer sind eine natürliche Reaktion
auf die Besorgnis nationaler Loyalitätskonflikte. Während des
2. Weltkrieges wurden z.B. Deutsche in Südafrika interniert,
Japaner in den USA etc., ohne daß sich diese groß durch
Sabotageakte oder gar Selbstmordattentate hervorgetan hätten.
Selbst die Notstandsgesetze erlauben nicht solche Massnahmen. Es besteht in unserem Land keine Gefahr. Bevor unser Land ein Lager baut, ist der Atlantik voll mit Blut unschuldiger Zivilisten, die durch US-Bomben umgebracht wurden.
du machst dir vielleicht Sorgen. Deutschland gehört laut Rumsfeld zu den Drei Staaten, die sich an dem Irak-Gemetzel nicht beteiligen wollen. also müssen alle Auslandsiraker erstmal die 120 anderen Staaten dieser Welt mit Terror belegen, bevor wir dran sind.