Ich verwende als Bildbearbeitungs- und betrachtungsprogramm IrfanView, weil es kostenlos, komfortabel und für meine Mini-Bearbeitungszwecke bisher vollkommen ausgereicht hat. Nun habe ich aber letztens erst festgestellt, dass IrfanView Dateigrößen von jpgs immens aufbläst. Konkreter Fall: Das übertragene jpg von meiner Digicam hat eine Größe von 584 kB - wenn ich das Bild lediglich in IrfanView öffne und ohne irgendwas zu ändern wieder speichere, dann ist die Datei auf einmal 1,12 MB groß! Was zur Hölle speichert der denn da zusätzlich? Die Bildinformationen sind nach wie vor absolut identisch (Farbanzahl, Auflösung, Größe, Memory Size).
Die Bildinformationen sind nach wie vor absolut identisch
Denkste! Bei jedem speichern als JPG geht Qualität verloren, da JPG eine verlustbehaftete Komprimierung ist.
Beim speichern als JPG bietet mir IrfanView eine Einstellung an, bei der ich frei zwischen Qualität und Komprimierung wählen kann. Bei wieviel Prozent dein Ergebnis noch brauchbar ist bzw. dein Kompromiss liegt, musst du herausfinden.
Gruß
Markus
Die Bildinformationen sind nach wie vor absolut identisch
Denkste! Bei jedem speichern als JPG geht Qualität verloren,
da JPG eine verlustbehaftete Komprimierung ist.
Gut, dass Qualität verloren geht, glaube ich gerne - aber warum steigt dann die Dateigröße? Das macht für mich überhaupt keinen Sinn, vielmehr sollte die Dateigröße SINKEN, wenn ich Information VERLIERE. Oder?
Gut, dass Qualität verloren geht, glaube ich gerne - aber
warum steigt dann die Dateigröße? Das macht für mich überhaupt
keinen Sinn, vielmehr sollte die Dateigröße SINKEN, wenn ich
Information VERLIERE. Oder?
Wenn man im JPG-Format speichert, hat man die Wahl, wie stark man komprimieren möchte. Ich vermute, dass Du beim Speichern eine Einstellung gewählt hast, wo die Qualität besser ist, weil weniger stark komprimiert wird. Wenn Du das Bild kleiner machen willst, musst Du wohl stärker komprimieren.
Das Bild ist komprimiert. Beim Laden mit IrfanView wird es dekomprimiert und liegt in der eigentlichen Grösse im Speicher. Wenn Du jetzt etwas veränderst und dann speicherst, wird die Datei mit den von Dir gewählten Einstellungen komprimiert. Wenn Du weniger stark komprimierst, wird die Datei grösser. Obwohl die Bildinformationen, die in einem früheren Speichervorgang mit höherer Kompression verloren gingen, weiterhin fehlen.
Wobei ich Dir noch folgendes empfehlen möchte: Wenn Du eine Grafik bearbeiten willst, solltest Du sie in einem nicht komprimierten Format, z.B. BMP, speichern. Und erst am Schluss speicherst Du das fertige Resultat im JPG-Format. So vermeidest Du, dass die Bildqualität im Verlauf der Bearbeitung zu stark leidet.
Das Bild ist komprimiert. Beim Laden mit IrfanView wird es
dekomprimiert und liegt in der eigentlichen Grösse im
Speicher. Wenn Du jetzt etwas veränderst und dann speicherst,
wird die Datei mit den von Dir gewählten Einstellungen
komprimiert. Wenn Du weniger stark komprimierst, wird die
Datei grösser. Obwohl die Bildinformationen, die in einem
früheren Speichervorgang mit höherer Kompression verloren
gingen, weiterhin fehlen.
Ok, das sehe ich ein.
Wobei ich Dir noch folgendes empfehlen möchte: Wenn Du eine
Grafik bearbeiten willst, solltest Du sie in einem nicht
komprimierten Format, z.B. BMP, speichern. Und erst am Schluss
speicherst Du das fertige Resultat im JPG-Format. So
vermeidest Du, dass die Bildqualität im Verlauf der
Bearbeitung zu stark leidet.
Danke für den Tipp, aber meistens benötige ich ohnehin nur einen Bearbeitungsdurchlauf - und die Bilder kommen schließlich auch schon als jpg aus meiner Kamera raus, mit einem relativ hohen Kompressionsgrad, wie ich das so sehe… Jedenfalls hat sich noch keiner über meine misesen nachbearbeiteten Fotos beschwert.