ich entwickle grad ne per I2C angebundenen output port, 8 bit * 48 V / 30 A DC, die schaltungsprototypen funktionieren recht gut, aber ich habe bedenken, dann doch soviel strom durch die leiterbahnen auf der platine zu schicken,…
wenn ich korrekt gerechnet habe, bräuchte ich halbmeter breite 35u Leiterbahnen, also griff ich zu doppelseitiger Platine mit 70 u weil ich so breite leiterbahnen nicht an ein TO 220 gehäuse ankabeln kann, gibt es bessere methoden als nen draufgelöteten verstärkungsdraht um 8*30 A gegen masse abzuführen ?
wenn ich korrekt gerechnet habe, bräuchte ich halbmeter breite
35u Leiterbahnen, also griff ich zu doppelseitiger Platine mit
70 u weil ich so breite leiterbahnen nicht an ein TO 220
gehäuse ankabeln kann, gibt es bessere methoden als nen
draufgelöteten verstärkungsdraht um 8*30 A gegen masse
abzuführen ?
bei 240 A sind Leiterbahnen einer Platine sicher nicht ausreichend. Hier nimmt man gerne Stromschienen, die in gewissen Abständen kleine Pins zum einlöten in die Platine haben. Diese können dann zusammen mit den anderen Bauteilen auf die Platine gelötet werden. Die Zuleitungen zu den Transistoren sind weniger problematisch, da sie sehr kurz sein können und auch max. 30 A pro Transistor fließen würden.
ich entwickle grad ne per I2C angebundenen output port, 8 bit
* 48 V / 30 A DC, die schaltungsprototypen funktionieren recht
gut, aber ich habe bedenken, dann doch soviel strom durch die
leiterbahnen auf der platine zu schicken,…
wenn ich korrekt gerechnet habe, bräuchte ich halbmeter breite
35u Leiterbahnen, also griff ich zu doppelseitiger Platine mit
70 u weil ich so breite leiterbahnen nicht an ein TO 220
gehäuse ankabeln kann, gibt es bessere methoden als nen
draufgelöteten verstärkungsdraht um 8*30 A gegen masse
abzuführen ?
Als Stromschiene habe ich meistens Messing, manchmal auch Kupfer, 4-Kant Material genommen, an den richtigen Stellen Gewinde geschnitten und dann mit verzinnten Messing-Schrauben mit dem Print verschraubt und verlötet. Man kann dan gleich noch ein Gewinde vorsehen um den dicken Draht, welcher ja auch irgendwo angeschlossen werden muss, anzuklemmen.
Also, deine Frage hab’ ich nicht sooo ganz verstanden, aber:
Guck dir mal die Drähte eines TO-220-Gehäuses an! Nicht sooo sehr dick, gell, aber trotzdem 'ne Menge Strom! (30A glaube ich jetzt nicht so ganz, was ist DAS für ein Teil???)
Aber: Eine Leiterbahn, 35y und 5 cm breit, verträgt schon an die 16 Ampere! Notfalls verzinnst du die Bahnen richtig dick! Dann gehen auch deine 30 Ampere!
Markus
(der es selbst schon mit Triacs und 16 Ampere gemacht hat!)
Guck dir mal die Drähte eines TO-220-Gehäuses an! Nicht sooo
sehr dick, gell, aber trotzdem 'ne Menge Strom! (30A glaube
ich jetzt nicht so ganz, was ist DAS für ein Teil???)
Guck Dir mal einen IRF 1405 an, der ist auch im TO220-Gehäuse und verträgt immerhin 169 Ampere oder glaubst Du das jetzt auch nicht
Nicht nur die Dicke eines Drahtes oder einer Leiterbahn sind relevant für die Strombelastbarkeit sondern auch die Kühlung. Wenn ein für den Strom eigentlich zu dünner Leiter nur sehr kurz ist, kann die entstehende Wärme gut abgeleitet werden.
Umgekehrtes Beispiel:
Wenn ein für den Strom eigentlich ausreichendes Netzkabel auf einer Kabeltrommel aufgewickelt ist, brennt es Dir womöglich trotzdem ab.
Aber: Eine Leiterbahn, 35y und 5 cm breit, verträgt schon an
die 16 Ampere!
Das ergäbe dann aber Platinen mit beachtlichen Ausmaßen.
Notfalls verzinnst du die Bahnen richtig dick!
Dann gehen auch deine 30 Ampere!
Das kostbare Zinn sollte man nicht unbedingt dafür ver(sch)wenden. Dann würde ich wenigstens ein paar Kupferdrähte mit auflöten. Die leiten den Strom wesentlich besser.
Schließlich fließen aber insgesamt 240 Ampere, da sehe ich keine Alternative mehr zu einer zusätzlichen Stromschiene.
Hallo Jörg,
klar glaube (und weiss) ich das!
(Bin auch gelernter Elektroniker mit Technikerschein)
Man sehe sich nur den Strom an, der durch ein Mainboard zum Prozessor fliesst…
Na denn,
Markus