Ökonomie und Effizienz. Völlig korrekt. Das Problem liegt m.
E. in der Budgetierung. Bin kein niedergelassener Arzt, jedoch
soviel ich weiß, müssen die, die ihr Budget überschreiten,
dies z. T. selbst bezahlen.
Nicht, wenn es um sinnvolle Diagnostik geht.
Katastrophal für alle. Liegt am
System. Kliniken mit vorhandener Möglichkeit zur Diagnostik
haben diese Beschränkung nicht. Können also aus dem Vollen
schöpfen.
Ähm… so ganz genaue weißt du aber auch nicht, wie sich dein Arbeitgeber finanziert? Mich würde wirklich interessieren, an welcher Klinik du arbeitest. Die Zeiten, wo Kliniken mal eben diagnostisch „aus dem Vollen“ schöpfen inkl. voll geschöpfter Großgerätebelegung sind lang vorbei.
Für den Hausarzt ökonomischer.
Du meinst, solche Symptome gehören in die Hände eines Hausarztes? Wohl kaum.
Für die Klinik (hoffentlich) profitabel.
Sicher nicht! Mich wundert, dass dir der Begriff der Fallpauschale noch nicht untergekommen ist. Und wenn ja, scheinst du das Prinzip dahinter nicht verstanden zu haben.
Für den Patienten effizient.
Was ist daran effizient? Der „normale“ Patient jedenfalls will nicht überflüssig stationär aufgenommen werden. Der „normale“ Patient möchte so viel Untersuchung wie nötig - aber auch nicht mehr.
Und im Hinblick darauf, daß viele Leute mit geringsten, z. T.
wochenalten, Beschwerden die Notaufnahme der Klinik aufsuchen,
m. E. auch gerechtfertigt. Denn hier hat jemand echte
Beschwerden und nicht bloß juckende Fußsohlen o. ä.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Nur weil eines falsch ist, ist etwas anderes falsches nicht rechtfertigt. Eine stationäre Aufnahme ohne vorherige mögliche ambulante Diagnostik ist ökonomischer (und med.) Schwachsinn! Und dann jammern, dass nicht genügend Geld im System ist!
Nochmal: Du hast vollkommen Recht. Das System ist falsch. Und
P. Rösler weiß es offenbar nicht. Oder ist in seine Lobby
verstrickt.
Klar. Sparen sollen immer nur die anderen.