ich verzweifle bald, aber ich denke hier kann mir sicherlich jemand helfen.
Ich habe zuhause eine komplette Verkabelung des Hauses mit Cat7 vorgenommen. Nun habe ich eine Fritzbox 7270, an die ich ein ISDN Telefon anschließen will. Das funktioniert auch wenn ich das Telefon direkt anschließe einwandfrei.
Wenn ich das Telefon allerdings an eine der Netzwerkdosen in einem der Zimmer des Hauses anschließe und dann von meinem Patchpanel auf die Fritzbox gehe funktioniert das nicht.
Wenn ich das Telefon allerdings an eine der Netzwerkdosen in
einem der Zimmer des Hauses anschließe und dann von meinem
Patchpanel auf die Fritzbox gehe funktioniert das nicht.
äähm… bitte nochmal:
du hast das das ISDN -telefon an eine netzwerkdose ( ethernet ) angeschlossen und wunderst dich, daß es nicht funktioniert??
oder wie?
sind die Dosen vollständig belegt? Oder ist das eine „Sparverdrahtung“, bei der eine Doppeldose mit 2 Anschlüssen mit einem achtadrigen Kabel angeschlossen ist? Dann taugen die (ohne Adapter) nur für Netzwerk.
Auf was für einen Anschluss an der Fritzbox bist Du gegangen? Auf einen der Netzwerkports, oder auf einen internen ISDN S0-Bus (haben die so etwas überhaupt)? Natürlich muss das Telefon am S0 und nicht an einer Netzwerkbuchse der Fritzbox hängen. Fallst die gar keinen hat, muss ein ISDN-Telefon auf die 2. Buchse am NTBA-gepatched werden.
Wenn die Verkabelung stimmt, fehlen die Abschusswiderstände.
Ethernet kommt mit mit verdrehten Adernpaaren zurecht, ISDN nicht.
Zudem erkennen heutige Ethernetgeräte vertauschte Aderpaare. Die Dosen müssen 1:1 verdrahtet sein und das Patchkabel, darf auch nicht die Belegung der Adern ändern. Früher mussten die Aderpaare für Senden und Empfangen vertauscht werden, das machte man meistens mit dem Patchkabel.
Funktioniert das Telefon auch direkt an der Fritzbox, wenn die das Patchkabel verwendest (ISDN-Telefone haben meistens auch eine RJ-45 Buchse)?
Wenns mit dem Patchkabel geht, kanns nur noch am Kabel oder den fehlenden Abschusswiderständen liegen.
du hast das das ISDN -telefon an eine netzwerkdose ( ethernet )
angeschlossen und wunderst dich, daß es nicht funktioniert??
oder wie?
Du befindest dich nicht auf dem aktuellen Stand der universellen Gebäudeverkabelung.
Die beschriebene Situation einer reinen Netzwerkverkabelung ist Stand der Technik. Netzwerkverkabelungen sind diensteneutral, wenn sie normgerecht erfolgten.
Wenn man am Patchpanel einen ISDN-Anschluss einspeist, dann kommt der auch genauso an der Netzwerkdose heraus.
Bei einer normgerechten Verkabelung MUSS es funktionieren.
Selbst bei längeren Strecken wird es auch ohne Abschlusswiderstand gehen, den du bestimmt vergessen hast. Man muss zwar mit Störungen und Abbrüchen rechnen, aber eine komplette Nicht-Funktion hatte ich noch nie bei fehlenden Widerständen.
Wenn es bei dir nicht geht, dann sind zwei Ursachen möglich:
Die Verkabelung erfolgte nicht 1:1.
Du hast am Patchpanel nach EIA/TIA 569 A aufgelegt, aber an den Dosen nach 568 B (oder umgekehrt).
Dann versorgt eine 8adrige Leitung zwei 8polige Buchsen, indem je eine Buchse nur 4adrig belegt wird. Man kann dann auf einer Buchse 100Mbit/s Ethernet fahren, wenn dort die Kontakte 1-2 und 3-6 belegt sind. Die andere Buchse könnte dann auch genau so belegt sein - dann geht an beiden Buchsen nur langsames 100Mbit-Netzwerk - oder man hätte sie mit 3-6 / 4-5 belegen können, dann würde dort ISDN oder analoge Telefonie gehen.
Beide Arten des Cable-Sharings sind obsolet, da man nicht mehr diensteneutral verkabelt ist und sich unnötig einschränkt.
Wenn man am Patchpanel einen ISDN-Anschluss einspeist, dann
kommt der auch genauso an der Netzwerkdose heraus.
natürlich. ich wollte auch nur mal nachhaken, ob das ISDN-telefon nach der ganzen aktion auch an der richtigen buchse der fritz!-box hängt und nicht etwa an einem LAN-port.
man erlebt ja so einiges…
Also, das einzige was dann wohl realistisch überbleibt sind die Widerstände. Welche nimmt man denn am besten dafür? Werden die einfach zwischen die Dose und das Telefon und das Panel und die Fritzbox gesteckt?
Das Gerät steckt auf dem S0, also daran kann es nicht liegen. Und für die zwei Anschlüsse in der Wand sind auch jeweils zwei voll belegte Kabel verwendet worden.
Gruss
Micha
Nein, die werden zusätzlich zwischen den Pins 4+6 und 3+6
angeschlossen.
HEY, Peter - doch nicht bei ner fertigen Netzwerkverkabelung!
(Das hast du wohl übersehen. Wer ne Netzwerkdose öffnet und dann Widerstände auf die LSA Leisten tackert, der gehört geteert und gefedert.)
Da nimmt man steckbare Abschlusswiderstände.
Aber ich glaube nicht, dass fehlende Widerstände zu einer kompletten Nicht-Funktion führt - das hatte ich noch nie!
Also, das einzige was dann wohl realistisch überbleibt sind
die Widerstände.
Ich setze dagegen. Ich halte es für viel wahrscheinlicher, dass nach unterschiedlichen Normen aufgelegt wurde.
Oder verwendete Kabel haben Aderndreher oder sind schadhaft.