für den Aufbau eines induktionsgeheizten Ofens benötige ich ein Isolationsmaterial, das
thermisch gut isoliert
elektrisch nicht leitend und
bis ca. 2.000 °C temperaturbeständig ist.
Wir haben es schon mit einer inneren Lage aus Grafitfilz und einer äußeren aus Al2O3-Watte versucht, aber das Al2O3 ist nicht temperaturbeständig genug - es „schmilzt“. Weiter haben wir es mit einem Sack aus Glasfasergewebe versucht, das mit Zirkonoxid-Hohlkugeln gefüllt war. Bedingt durch die Wärmeausdehnung ist aber der Glasfasersack geplatzt und die Kügelchen sind weiß leuchtend herausgeschossen.
Leider haben wir zwischen Induktor und Ofen auch nicht allzu viel Platz (ca. 25 mm allseitig). Weiß jemand Rat?
Dafür solltest du dich mit Firmen in Verbindung setzen, die Schmelzöfen herstellen.
Da besteht auch die Möglichkeit, kleine Mengen zu erhalten.
Ich habe mal eine Zeitlang mit der Fa. Nabertherm, Raum Bremen zusammengearbeitet, die waren sehr kooperativ.
Umsonst bekommt man allerdings nirgendwo was.
zusätzlich zum Vorredner: Fa. Heraeus in Hanau. Die schmelzen „jegliches“ Edelmetall und stellen selber Öfen her.
Als ich noch mit dem Zeug zu tun hatte (mehr als 10 J.) haben Metallurgen Sinterversuche in/mit SiO_2-Aerogelen gemacht. Besser therm. Isolierend kriegst Du’s kaum, aber das Zeugs ist nicht sehr mechan. stabil um es vorsichtig zu sagen.
Ggf. mal beim ZAE Würzburg fragen, eine uni-angegliederte Forschungseinrichtung, die sollten Dir weiterhelfen können.