Hallo zusammen,
ich bin bei der Suche nach einer Lösung auf dieses Netwerk gestoßen. Die Idee so ein Forum zu schaffen ist wirklich super und ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen.
Kurz noch was zu mir:
Ich bin 25 Jahre, komme aus Dortmund und sitze gerade an der Konstruktion einer Isolierung; wobei ich im Moment etwas auf der Stelle trete.
Ich habe in den letzten Tagen wirklich versucht mich ausgiebig mit dem Thema auseinander zusetzen, komme aber wie bereits erwähnt nicht weiter.
Es geht im Prinzip um folgendes:
Ich muss eine Isolierung entwickeln, die einen Temperatur Gradienten von ca. 65°C aufrechterhält (für eine Dauer von ca. 20 Minuten).
Mein zu isolierender Körper sollte eine zylindrische Form haben.
Dabei soll außen eine Temperatur von 136°C herrschen, im Innern des Zylinders sollen maximal 75°C (besser weniger) herrschen (Am Ende der 20 Minuten).
Der Zwischenraum zwischen dem Innen- und Außenraum (also der Platz für die Dämmung) soll maximal 2cm dick sein.
Außenraum 136°C
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Isolierung d=ca. 2 cm
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Innenraum maximal 70°C
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Also so in etwa
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Als erster Lösungsansatz ist mir sozusagen eine „umgekehrte Thermoskanne“ eingefallen.
Also eine Isolation mittels Vakuum und nach außen gerichterter Silberfolie plus eine zusätzliche dünne Schicht aus Polyurethanschaum.
Das schien mir schon mal „vom Gefühl her“ möglich zu sein. Untermauern wollte ich, bevor ich mich ans „bauen“ mache, das ganze mit einer Rechnung.
Also habe ich mir die entsprechenden Werte (λ, Schichtdicke) herausgesucht und mich an die Rechnung gemacht. Und wo ich bis dahin noch guter Dinge war fingen die Probleme an.
Die Formel für die Rohrform habe ich noch gefunden.
Mittels Temperaturgradient (meine Rahmenparameter) habe ich dann den Wärmestrom berechnet (oder es zumindest versucht). Anschließend habe ich die Temperaturen an den einzelnen „Grenzflächen“ berechnet, was ja irgendwie auch nur eine Rückrechnung der ersten Rechnung war, wie ich dann bemerkt habe.
Meine Frage ist nun eigentlich:
Ist es überhaupt möglich, einen derartigen Gradienten für die angegebene Zeit aufrecht zu erhalten?
Wenn ja, wie kann ich, wenn ich meine Dämmmaterialien mit ihrer jeweiligen Dicke kenne und auch meine „Außentemperatur“ kenne (136°C), die Temperatur nach 5,10,…Minuten im innern meines Zylinders berechnen?
Ich sage schon mal vielen Dank für die Hilfe und hoffe, dass sich das ganze hier zu einer lebhaften Diskussion mir unterschiedlichen Lösungsansätzen entwickelt!!!
Gruß Robert
Achso: der Zylinder sollte einen Durchmesser von ca. 9 cm habe, wobei wie ja bereits erwähnt die Wanddicke (=Isolierung) ca. 2 cm betragen soll!
(Wenn diese Info überhaupt Hilfreich ist.)