In Folge eines Hörsturzes leide ich seit 2Jahren unter
einseitiger, an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit.
Mit dem zweiten Ohr höre ich noch sehr gut.Das räumliche Hören
ist aber trotz meines Hörgerätes so gut wie nicht mehr
vorhanden, so dass ich beruflich aber auch bei sportlichen
Betätigungen sehr behindert bin. Leider gibt es bei
einseitiger Schwersthörigkeit wenig Erfahrungen, ob der
Einsatz eines Cochlea Implantates erfolgversprechend
bzw.sinnvoll ist.Eine Entscheidung zu der ja doch recht
aufwendigen Prozedur fällt schwer, zumal Ärzte und
Hörgerätespezialisten unterschiedliche Auffassungen
vertreten.Ich bin für jeden Hinweis zu dieser Problematik
dankbar. Gibt es eventuell Erfahrungen von Patienten mit
gleichem Krankheitsbild,die sich bereits ein Cochlea Implantat
haben einsetzen lassen?
Mit freundlichen Grüßen
d.l.g.
schau mal bei www.hcig.de rein. In dem Forum treiben sich ein paar herum, die trotz eine einseitigen Normlhörigkeit ein CI auf der ertaubten Seite haben. Ich selbst habe auch ein CI, allerdings bei einer beidseitigen an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit.
Ich hatte beidseitig mit an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit. Weil es kein Hörgerät mehr für mich gab, das sinnvoll für mich gewesen wäre, habe ich mich an die HNO-Unik-Klinik in Frankfurt am Main gewandt. Nach eingehender Untersuchung bekam ich auf dem rechten Ohr ein Cochlear Implantat und war nach anschiessender Reha total begeistert. Ich habe wieder gehört !!! Auf dem anderen Ohr habe ich mein Hörgerät doch noch weiter getragen (obwohl es fast nichts mehr gebracht hat), aber nach zwei Jahren habe ich auch das linke Ohr implantieren lassen. Ich kann nur sagen es hat sich gelohnt. Selbst mit nur einem Implantat ist man der Umwelt wieder nahe !!! Was Sport angeht, kann ich mich nicht richtig dazu äussern. Ich fahre zwar Rad und wandere, aber wie es bei Leistungssport aussieht, weiss icht nicht. Es gibt in der Zwischenzeit sehr viele HNO-Kliniken, die diese Op durchführen. Wahrscheinlich auch in Ihrer Nähe. Sie könnten auch eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Umgebung aufsuchen, dort bekommt man wertvollte Infos, habe ich auch gemacht. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
Hallo dlg,
Ich denke ganz bestimmt, dass bei Ihrer einseitigen Fast-Taubheit eine CI-OP zu befürworten ist!
Vorallem, da das zweite Ohr ja noch 100%ig in Ordnung ist!
Sollten Sie in Ihrem jetzigen HNO Arzt keinen Befürworter hierzu finden, dann suchen Sie weiter!
Es gibt auch Kliniken, die bieten Entscheidungs-Hilfs-Kurse an (siehe Internet, da gibt es sicher auch in Ihrer Nähe eine solche).
Besuchen Sie Vorträge hierüber und sprechen Sie die Vortragenden an!
Je früher eine CI-Versorgung beginnt, desto schneller geht das Wieder-Hören-Lernen!
Evtl. macht Ihnen Ihre Krankenkasse Probleme, aber dann nochmals nachhaken, dass es sehr wichtig für Sie, für Ihre Arbeit ist! Meist klappt dann alles beim zweiten Anlauf.
Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe eine Selbsthilfegruppe? Da kann man Ihnen auch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das finden Sie auch im Internet.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit allem und hoffe, es klappt bald mit einer CI-OP!
Gruß Elke Dreilich
Moin, mir ist nicht ganz klar, ob du bereits in einer Klinik gründlich untersucht und informiert wurdest. Das ist in meinen Augen immer der Einstieg. Dort wird geschaut, ob die Klinik eine Implantation befürwortet. Entscheidend ist aufgrund meiner Erfahrung, wieviel man schon vorher auf dem Ohr gehört hat und ob die Hörnerven und die Gehirnzellen schnell mit der neuen Erfahrung zurechtkommen.
Warst du schon in einem Forum? Dort kannst du auch Rat fragen, auch indem du deine Hörkurven mitteilst. Einige Leute sind sehr firm und können dir eine Einschätzung geben. Es steht und fällt aber mit der Einschätzung durch die Klinik.
Schau doch al hier rein: http://www.dcig-forum.de/phpBB2/.
Gruß,
Ulrich
einseitiger, an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit.
Mit dem zweiten Ohr höre ich noch sehr gut.
Ist der ::Einsatz eines Cochlea Implantates erfolgversprechend
bzw.sinnvoll ist.
Hallo d.l.g.
leider kann ich Dir bei dem Problem auch nicht weiterhelfen. Die Entscheidung musst Du für Dich allein selbst treffen!!
Ich persönlich bin links taub, rechts an Taubheit grenzend schwerhörig und trage deswegen nur rechts ein Hörgerät. Es wurde mir auch schon empfohlen, mir links ein Chochlea Implantat machen zu lassen. Aber ich habe mich dagegen entschieden, da der Eingriff doch etliche Risiken in sich trägt. Ich komme im Moment mit meinem Hörgerät noch so gut zurecht, dass ich im Moment noch keinen Handlungsbedarf sehe und das Risiko einfach scheue.
Eine Bekannte von mir hatte nämlich z.B. danach gravierende Gleichgewichtsprobleme!!
Eine andere Freundin dagegen, kam mit ihren Hörgeräten zum Schluß überhaupt nicht mehr zurecht. Und hat unter ihrem „Nichtverstehen“ sehr gelitten. Bei ihr war der „Leidensdruck“ also schon sehr groß, so dass sie sich zu der OP entschied - beidseitig. Jetzt ist sie, nach der langen Eingewöhnungs- und Trainigszeit -, total zufrieden. …
So hoffe ich, dass Du für Dich herausfindest, ob die OP sinnvoll ist, oder doch lieber noch nicht.
Ja hallo.
Klar ist es auch in deinem Fall möglich nur auf einer Seite ein Cochlear Implantat zu tragen.Kommt immer auf die Umstände drauf an.
Sicher wollen Hörgeräteakustiker und Krankenkasse erstmal ausschöpfen ob vllt ein anderes Model in frage kommt.
Aber frag doch erstmal deinen HNO Arzt nach Cochlear - was der dazu sagt.
Klar müssen etliche Untersuchungen erfolgen ob du vllt für ein Implantat in frage kommst.
Aber abhalten sollte es dich nicht.
Hier mal ein link von meiner HP.Da findest du etliches zum Thema und auch andere Leute die Implantate haben. http://martinas1-tesci.de.tl
Ein Versuch ist es allemal wert.
Viel Glück und liebe grüße von Tina
ich finde es leider auch sehr schwierig da einen Rat zu geben und Prognosen zu stellen. Da kann sicherlich nur eine Fachklinik nach eingehender Diagnostik eine gute Antwort geben und natürlich persönlich Betroffene. Ich habe schon häufig davon gehört, dass Patienten die über ein CI nachdenken mit Personen in Kontakt gebracht werden die bereits implantiert wurden.So etwas sollte die Fachklinik in irgendeiner Form anbieten. Wichtig ist, dass es jemand ist der wirklich die gleiche / ähnliche Vorgeschichte hat. Aber auch dann wird immer die letzte Entscheidung bei Ihnen liegen. Ich erlebe fast täglich CI-Träger und sehe großartige Erfolge aber auch enttäuschte Erwartungen. Zur Zeit betreue ich allerdings keinen Kunden / Patienten mit der gleichen Vorgeschichte wie ihre. Ich wünsche Ihnen alles Gute.