Hallo,
es geht nicht um eine Methode länger zu leben, sondern darum im Alter länger fit zu sein.
An der Uni Ulm haben sie jetzt ein Protein entdeckt (p53), das beschädigte Zellen zerstört.
Lest mal hier: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2009/0…
meine Frage: stimmt das oder ist das eine Ente?
Wenn ja, besteht die Gefahr, dass der mensch länger lebt?
Das Wort Gefahr habe ich bewusst verwendet, denn es ist gesellschaftspolitisch nicht unbedingt von Vorteil statt max. 120 Jahre (Durchschnitt: 85) nun sagen wir mal 300 Jahre zu leben. Das wäre nicht zu finanzieren.
Causa
Hallo
Ich vermute, das eine Protein darf nicht fehlen, damit die Selbstzerstörung von Zellen funktioniert.
Ein Protein alleine wird nichts bewirken.
Und wegen Älterwerden: Was hast Du dagegen?
300 Jahre ist doch ok, dann gibts eben Rente mit 260?
Das Hauptproblem ist, vermute ich, das es mit dem Alter immer weniger Stammzellen gibt, in anderen Worten, die Substanz geht langsam verloren.
MfG
Matthias
Hallo Matthias,
sollte man dieses Protein industriell produzieren können würde man es als Medizin einnehmen können.
Zum älter werden.
Natürlich ist es für den einzelnen schön 2-300 Jahre alt zu werden und dazu fit.
Doch wer zahlt das alles?
Du schreibst: Rente länger.
Das funktioniert nicht! Die Renten sind auf ein Durchschnittsalter von ca. 85 Jahren ausgerichtet.
Die alternative wäre bis zum …150- Lebensjahr zu arbeiten. Doch dann fehlen die Arbeitsplätze für die Jungen!
Ergebnis wäre entweder dass pro Paar nur noch 1 Kind gezeugt werden darf, oder dass es einen Generationenkrieg gibt.
Die natur hat es schon richtig eingerichtet: max. 120 Jahre und so siech werden, dass Du Dir das Ende irgend wann herbeisehnst.
Causa
meine Frage: stimmt das oder ist das eine Ente?
Wenn ja, besteht die Gefahr, dass der mensch länger lebt?
Das Wort Gefahr habe ich bewusst verwendet, denn es ist
gesellschaftspolitisch nicht unbedingt von Vorteil statt max.
120 Jahre (Durchschnitt: 85) nun sagen wir mal 300 Jahre zu
leben. Das wäre nicht zu finanzieren.
Causa
Guten Tag,
p53 wurde nicht neu entdeckt, das ist schon ein relativ alter Hut und die Funktion als Apoptosefaktor ist auch schon länger bekannt. Ich glaube nicht, dass man die Lebenserwartung durch Erhöhung des p53-Spiegels einfach verdoppeln kann, weil der „Alterungsprozeß“ auch durch zahlreiche weitere biochemische Einflüsse kontrolliert wird, die in der Gesamtheit sehr komplex sind.
Der Artikel erinnert ein bisschen an einen neueren Therapieansatz des Werner-Syndroms, wodurch die sonst etwa um die Hälfte verringerte Lebenserwartung um einige Jahre verlängert wird, indem man ein Enzym zur Stabilisierung der sich normalerweise abbauenden DNS in wöchentlichen Abständen spritzt. Dass die Therapie zu gut deutsch sauteuer ist (tausende Euro/Monat) sollte vielleicht erwähnt werden und dann wird auch ein bisschen klarer, wie realistisch der Ansatz einer hypothetischen Luxusverlängerung des Lebens für alle ist.
Ein wesentlich längeres Leben als um 120 Jahre ist derzeit sicher nicht zu erwarten und auf Grundlage eines Mäuseversuches wäre ich mit Rückschlüssen auf eine breite Anwendung bei Menschen sehr vorsichtig. 
HG
sunconure