Ist das Arbeitszeugnis so gut?

Hallo,

ich habe jetzt nach längerem Warten endlich mein Arbeitszeugnis bekommen und will mich aufjedenfall absichern, dass da nichts verstecktes Negatives drin steht.

Hier also mein Zeugnis:

Herr XXX, geboren am XX in XX, war von … bis zum … als EDV-Fachmann in unserem Unternehmen beschäftigt.

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich unter anderem folgende Aufgaben durch:

  • HIER WERDEN JETZT 8 TÄTIGKEITEN mit SPIEGELSTRICHEN GENANNT

Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen. Er leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und unterstützte die Abrechnung. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die die Erstellung statistischer Auswertungen für das gesamte Unternehmen.

Herr XXX arbeitete mit den Breitriebssystemen… Zur Programmierung nutzte er………

Herr XXX verfügt über umfassende und vielseitige Fachkenntnisse. Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe arbeitet sich Herr XXX rasch in neue Aufgabengebiete ein.

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben, setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm bereitwillig zusätzliche Verantwortungen.

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch seine hohe Zuverlässigkeit.

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis umsetzte.

Zusammenfassend hat Herr XXX seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Her XXX Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei. Er war kooperativ und jederzeit zuvorkommen und daher bei allen gleichermaßen geschätzt.

Herr XXX schied auf eingene Wunsch aus unserem Unternehmen aus. Wir bedauern seinen Weggang und danken ihm an dieser Stelle für die geleistete konstruktive Arbeit.

Wir wünschen Herr XXX auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Gruß Markus

Nicht beantwortbar
Hi!

Keiner wird Dir sagen können, ob das Zeugnis gut oder schlecht ist, wenn Du es nicht komplett (und komplett heißt ALLES bis auf den Namen!!!) hier reinstellst!

OK, es mag sein, dass Dir trotzdem jemand eine Bewertung gibt - diese Antwort ist dann allerdings völlig unbrauchbar…

LG
Guido

Hi Guido,

danke für die schnelle Antwort, dachte nicht, daß die Tätigkeiten so extrem wichtig sind.
Hier nochmal das Zeugnis komplett mit allen Inhalten:

Herr XXX, geboren am XX in XX, war von 21.02.2005 bis zum 29.02.2008 als EDV-Fachmann in unserem Unternehmen beschäftigt.

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich unter anderem folgende Aufgaben durch:

  • Entwicklung der hauseigenen Software und der dazugehörigen Schnittstellen
  • Entwicklung mehrere kleiner unabhängiger Module
  • Netzwerkadministration
  • Beschaffung und Einrichtung neuer Hardware sowie Wartung und Instandhaltung der vorhandenen Hardware
  • Einrichtung und Wartung der Server
  • Einrichtung und Einbindung von Druckern im Netzwerk und lokal
  • Entwicklung und Überwachung der Archivierung
  • Projektleitung bei der Umstellung von der hauseigenen Software auf eine externe Software

Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen. Er leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und unterstützte die Abrechnung. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die die Erstellung statistischer Auswertungen für das gesamte Unternehmen.

Herr XXX arbeitete mit den Breitriebssystemen Windows XP, Windows Server2003 und Linux. Zur Programmierung von Office 2003 setzte er VBA ein; außerdem arbeitete er mit Java und SQL.

Herr XXX verfügt über umfassende und vielseitige Fachkenntnisse. Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe arbeitet sich Herr XXX rasch in neue Aufgabengebiete ein.

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben, setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm bereitwillig zusätzliche Verantwortungen.

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch seine hohe Zuverlässigkeit.

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis umsetzte.

Zusammenfassend hat Herr XXX seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Her XXX Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei. Er war kooperativ und jederzeit zuvorkommend und daher bei allen gleichermaßen geschätzt.

Herr XXX schied auf eingene Wunsch aus unserem Unternehmen aus. Wir bedauern seinen Weggang und danken ihm an dieser Stelle für die geleistete konstruktive Arbeit.

Wir wünschen Herr XXX auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Gruß Markus

Hallo Markus,

also mir klingt das Zeugnis danach, dass das jemand geschrieben hat, der Dir eigentlich nur gutes will, aber fürchterlich ahnungslos ist :wink:

Herr XXX, geboren am XX in XX, war von 21.02.2005 bis zum
29.02.2008 als EDV-Fachmann in unserem Unternehmen
beschäftigt.

Wie kommt es zu dem „krummen“ Eintrittsdatum? Nicht dass das ein Problem wäre, aber normalerweise fangen Jobs am 1. oder 15. des Monats an…

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen
Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich
unter anderem folgende Aufgaben durch:

„eigentverantwortlich und erfolgreich“ gehört nach weiter unten.

  • Entwicklung der hauseigenen Software und der dazugehörigen
    Schnittstellen
  • Entwicklung mehrere kleiner unabhängiger Module
  • Netzwerkadministration
  • Beschaffung und Einrichtung neuer Hardware sowie Wartung und
    Instandhaltung der vorhandenen Hardware
  • Einrichtung und Wartung der Server
  • Einrichtung und Einbindung von Druckern im Netzwerk und
    lokal
  • Entwicklung und Überwachung der Archivierung
  • Projektleitung bei der Umstellung von der hauseigenen
    Software auf eine externe Software

Und das ist soweit korrekt und vollständig?

Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen. Er
leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und
unterstützte die Abrechnung. Zu seinen Aufgaben gehörte auch
die die Erstellung statistischer Auswertungen für das gesamte
Unternehmen.

Das sind eigentlich auch noch Aufgaben, sollte also in die Aufzählung von oben integriert werden.

Herr XXX arbeitete mit den Breitriebssystemen Windows XP,
Windows Server2003 und Linux. Zur Programmierung von Office
2003 setzte er VBA ein; außerdem arbeitete er mit Java und
SQL.

Das letzten Endes auch - wobei man hier sicherlich deutlich umformulieren müsste…

Herr XXX verfügt über umfassende und vielseitige
Fachkenntnisse. Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe
arbeitet sich Herr XXX rasch in neue Aufgabengebiete ein.

Das Zeugnis sollte in der Vergangenheitsform geschrieben ein „arbeitete sich…“

Und jetzt fehlt was ganz wichtiges. WIE hat Herr XX gearbeitet? Gibt es Erfolge „Im Rahmen der Umstellung von Software x auf y hat Herr XXX erfolgreich die Projektleitung und Einführung von z übernommen. Ferner hat er die Mitarbeiterschulungen organisiert und selbstständig durchgeführt.“ „Herr XXX hat selbstständig die Einführung von … geplant und…“
Da MUSS was zu Deinen Erfolgen rein. Vielleicht auch hierzu „Projektleitung bei der Umstellung von der hauseigenen Software auf eine externe Software“ (wobei ich hier noch ein wenig mehr dazu wissen wollte, was das für ne Software ist? Zeiterfassung? SAP?)

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben,
setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus
erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm
bereitwillig zusätzliche Verantwortungen.

„bereitwillig“ stört mich hier ein bisschen. Generell klingt hier durch, dass der Herr XXX sehr engagiert und motiviert war, am Ende jedoch irgendwie nix rausgekommen ist. Das hat aber auch sicher damit zu tun, dass er oben erwähnte Absatz mit den Erfolgen fehlt.

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX
seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch
seine hohe Zuverlässigkeit.

ok - wobei auch hier ein Beispiel hübsch wäre.

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame
Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis
umsetzte.

Das wiederum erwarte ich von nem IT-Mädchen-für-alles :wink:

Zusammenfassend hat Herr XXX seine Aufgaben stets zu unserer
vollsten Zufriedenheit erledigt.

Damit macht der Scheffe klar, dass er all das negative von oben doch nur gut meint…

Her XXX Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden
war stets einwandfrei. Er war kooperativ und jederzeit
zuvorkommend und daher bei allen gleichermaßen geschätzt.

Reihenfolge: Kunden, Vorgesetzte, Kollegen. Bei so einem „dienstleistungsorientierten“ Job würde ich die Kunden sogar noch rausstreichen, eventuell sogar in „interne“ und „externe“ Kunden unterscheiden…

Herr XXX schied auf eingene Wunsch aus unserem Unternehmen
aus. Wir bedauern seinen Weggang und danken ihm an dieser
Stelle für die geleistete konstruktive Arbeit.

Wir wünschen Herr XXX auf seinem weiteren Berufs- und
Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Datum 29.02.08 und hochrangige Unterschrift, sollte dann noch stehen.

*wink*

Petzi

danke für die schnelle Antwort, dachte nicht, daß die Tätigkeiten so extrem wichtig sind.

Nicht nur die Tätigkeiten. Auch der Rest.

Herr XXX, geboren am XX in XX, war von 21.02.2005 bis zum 29.02.2008 als EDV-Fachmann in unserem Unternehmen beschäftigt.

Soll ich als zukünftiger Arbeitgeber jetzt raten, ob das ein IT-Dienstleister oder Fliesenhersteller ist?

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen
Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich
unter anderem folgende Aufgaben durch:

Die Reihenfolge ist interessant.
Okay, also primär hat er an Software rumfrickelt, dann hat er ne Menge Installationskram gemacht und irgendwo hat er noch sowas wie „Projekte geleitet“.
Könnte man jetzt so interpretieren, dass das mit der Projektleitung ganz ordentlich daneben gegangen ist und man es nicht nochmal probiert hat: „Kann unter strengen Vorgaben Software entwickeln und ist in der Lage, ein Druckerkabel anzuschließen, aber mehr nicht.“

Herr XXX arbeitete mit den Breitriebssystemen Windows XP, Windows Server2003 und Linux.

Normal, unter der Annahme, dass die Prioritäten des Unternehmens genau so sind.
Setzt das Unternehmen jedoch primär Linux ein und XP nur im Client End, dann heißt das „Konnte nur mit Kleinigkeiten betraut werden“!

Zur Programmierung von Office 2003 setzte er VBA ein; außerdem arbeitete er mit Java und SQL.

SQL, also mySQL, MS-SQL, PL/SQL, sql*plus oder wußte er das auch nicht so genau bzw. ist nicht in der Lage, die Spezialfähigkeiten der einzelnen Dialekte auszureizen?

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben,
setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus
erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm
bereitwillig zusätzliche Verantwortungen.

Konnte er vielleicht kein vernünftiges Time-Management betreiben?

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX
seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch
seine hohe Zuverlässigkeit.

Und nicht durch Resultate?

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis umsetzte.

Aber nur Ansätze, keine endgültigen Lösungen? Hat wohl einen Flickenteppich hinterlassen, der jeden Moment reißen kann?

Her XXX Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei.

Wenn der Arbeitgeber die ARGE oder BfA war, dann ist die Reihenfolge vielleicht okay. Sonst eher nicht.

Rest habe ich keine Klopse bemerkt.

Gruß,
Michael

Hallo Markus,

also mir klingt das Zeugnis danach, dass das jemand
geschrieben hat, der Dir eigentlich nur gutes will, aber
fürchterlich ahnungslos ist :wink:

Herr XXX, geboren am XX in XX, war von 21.02.2005 bis zum
29.02.2008 als EDV-Fachmann in unserem Unternehmen
beschäftigt.

Wie kommt es zu dem „krummen“ Eintrittsdatum? Nicht dass das
ein Problem wäre, aber normalerweise fangen Jobs am 1. oder
15. des Monats an…

Mein vorgänger hatte gekündigt und seinen Resturlaub genommen und daher hatten die zu sofort gesucht und ich konnte über einen Auflösungsvertrag bei meinem vorrigen Arbeitgeber raus.

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen
Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich
unter anderem folgende Aufgaben durch:

„eigentverantwortlich und erfolgreich“ gehört nach weiter
unten.

  • Entwicklung der hauseigenen Software und der dazugehörigen
    Schnittstellen
  • Entwicklung mehrere kleiner unabhängiger Module
  • Netzwerkadministration
  • Beschaffung und Einrichtung neuer Hardware sowie Wartung und
    Instandhaltung der vorhandenen Hardware
  • Einrichtung und Wartung der Server
  • Einrichtung und Einbindung von Druckern im Netzwerk und
    lokal
  • Entwicklung und Überwachung der Archivierung
  • Projektleitung bei der Umstellung von der hauseigenen
    Software auf eine externe Software

Und das ist soweit korrekt und vollständig?

Ja bis auf die tatsache das ich die internen Abläufe mit einem Kollegen optimiert habe steht soweit alles drin. Ich war halt der einizge EDVler und somit Mädchen für alles, da die meisten gerade mla wussten, wie man einen PC anschaltet. Hauptsächlich habe ich aber die ganze Zeit an der hauseigenen Software weiterentwicklet.

Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen. Er
leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und
unterstützte die Abrechnung. Zu seinen Aufgaben gehörte auch
die die Erstellung statistischer Auswertungen für das gesamte
Unternehmen.

Das sind eigentlich auch noch Aufgaben, sollte also in die
Aufzählung von oben integriert werden.

Herr XXX arbeitete mit den Breitriebssystemen Windows XP,
Windows Server2003 und Linux. Zur Programmierung von Office
2003 setzte er VBA ein; außerdem arbeitete er mit Java und
SQL.

Das letzten Endes auch - wobei man hier sicherlich deutlich
umformulieren müsste…

Herr XXX verfügt über umfassende und vielseitige
Fachkenntnisse. Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe
arbeitet sich Herr XXX rasch in neue Aufgabengebiete ein.

Das Zeugnis sollte in der Vergangenheitsform geschrieben ein
„arbeitete sich…“

Und jetzt fehlt was ganz wichtiges. WIE hat Herr XX
gearbeitet? Gibt es Erfolge „Im Rahmen der Umstellung von
Software x auf y hat Herr XXX erfolgreich die Projektleitung
und Einführung von z übernommen. Ferner hat er die
Mitarbeiterschulungen organisiert und selbstständig
durchgeführt.“ „Herr XXX hat selbstständig die Einführung von
… geplant und…“
Da MUSS was zu Deinen Erfolgen rein. Vielleicht auch hierzu
„Projektleitung bei der Umstellung von der hauseigenen
Software auf eine externe Software“ (wobei ich hier noch ein
wenig mehr dazu wissen wollte, was das für ne Software ist?
Zeiterfassung? SAP?)

es handelt sich hierbei um eine Laborsoftware und etwa 80% prozent wurden durch eine zertifizierte Software vom Markt ersetzt.
Hier sollte also zum Wechsel noch deutlich mehr stehen?

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben,
setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus
erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm
bereitwillig zusätzliche Verantwortungen.

„bereitwillig“ stört mich hier ein bisschen. Generell klingt
hier durch, dass der Herr XXX sehr engagiert und motiviert
war, am Ende jedoch irgendwie nix rausgekommen ist. Das hat
aber auch sicher damit zu tun, dass er oben erwähnte Absatz
mit den Erfolgen fehlt.

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX
seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch
seine hohe Zuverlässigkeit.

ok - wobei auch hier ein Beispiel hübsch wäre.

Ist die Frage, mit was für einem beispiel man sowas belegen kann. Mit meinem Ex-Chef war es fast immer eine schwierige Arbeitsbedingung. Außerdem ist es auch nicht wirklich einfach mit über 20 Mitarbeitern die alle kaum PC Kenntnisse haben, das alles am laufen zu halten.

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame
Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis
umsetzte.

Das wiederum erwarte ich von nem IT-Mädchen-für-alles :wink:

Also weder positiv noch negativ !?

Zusammenfassend hat Herr XXX seine Aufgaben stets zu unserer
vollsten Zufriedenheit erledigt.

Damit macht der Scheffe klar, dass er all das negative von
oben doch nur gut meint…

Her XXX Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden
war stets einwandfrei. Er war kooperativ und jederzeit
zuvorkommend und daher bei allen gleichermaßen geschätzt.

Reihenfolge: Kunden, Vorgesetzte, Kollegen. Bei so einem
„dienstleistungsorientierten“ Job würde ich die Kunden sogar
noch rausstreichen, eventuell sogar in „interne“ und „externe“
Kunden unterscheiden…

Ich hatte eigentlich als Kunden nur das Labor. Mit den Einsendern hatte ich sehr wenig zu tun!

Herr XXX schied auf eingene Wunsch aus unserem Unternehmen
aus. Wir bedauern seinen Weggang und danken ihm an dieser
Stelle für die geleistete konstruktive Arbeit.

Wir wünschen Herr XXX auf seinem weiteren Berufs- und
Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Datum 29.02.08 und hochrangige Unterschrift, sollte dann noch
stehen.

Es steht wie bei Briefen am Anfang oben rechts das Datum 18.03.2008 und unterschrieben wurde es natürlich von Chef und mit i.A. der Person, die das Zeugnis geschrieben hat.

*wink*

Petzi

danke für die schnelle Antwort, dachte nicht, daß die Tätigkeiten so extrem wichtig sind.

Nicht nur die Tätigkeiten. Auch der Rest.

Herr XXX, geboren am XX in XX, war von 21.02.2005 bis zum 29.02.2008 als EDV-Fachmann in unserem Unternehmen beschäftigt.

Soll ich als zukünftiger Arbeitgeber jetzt raten, ob das ein
IT-Dienstleister oder Fliesenhersteller ist?

Hier sollte also ganz klar naturheilkundliches Labor stehen!?

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen
Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich
unter anderem folgende Aufgaben durch:

Die Reihenfolge ist interessant.
Okay, also primär hat er an Software rumfrickelt, dann hat er
ne Menge Installationskram gemacht und irgendwo hat er noch
sowas wie „Projekte geleitet“.
Könnte man jetzt so interpretieren, dass das mit der
Projektleitung ganz ordentlich daneben gegangen ist und man es
nicht nochmal probiert hat: „Kann unter strengen Vorgaben
Software entwickeln und ist in der Lage, ein Druckerkabel
anzuschließen, aber mehr nicht.“

Ich war im Labor einziger EDVler und der Rest der etwas über 20 Mitarbeiter wusste meist gerade mal wie ein PC angeht und wie mal ne Maus und Tastatur bedient. Habe also alles gemacht!!! Hauptsächlich die hauseigene Laborsoftware weiterentwickelt, aber sonst halt auch ALLES.

Herr XXX arbeitete mit den Breitriebssystemen Windows XP, Windows Server2003 und Linux.

Normal, unter der Annahme, dass die Prioritäten des
Unternehmens genau so sind.
Setzt das Unternehmen jedoch primär Linux ein und XP nur im
Client End, dann heißt das „Konnte nur mit Kleinigkeiten
betraut werden“!

Habe das ganze 3 Jahre alleine am laufen gehalten, sollte also mehr als nur Kleinigkeiten gewesen sein!? War ein Linuxserver für die Benutzeranmeldung und für eine Samba Freigabe, der rest passierte im Windowsbereich.

Zur Programmierung von Office 2003 setzte er VBA ein; außerdem arbeitete er mit Java und SQL.

SQL, also mySQL, MS-SQL, PL/SQL, sql*plus oder wußte er das
auch nicht so genau bzw. ist nicht in der Lage, die
Spezialfähigkeiten der einzelnen Dialekte auszureizen?

SQL unter MS-Access und auch under MS-SQL aber zu den Unterscheidungen ist definitiv keiner in der Lage gewesen.

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben,
setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus
erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm
bereitwillig zusätzliche Verantwortungen.

Konnte er vielleicht kein vernünftiges Time-Management
betreiben?

Ist in dem Unternehmen normal, denn unter 100 Überstunden gibt es dort kaum jemand. Als One-Man-Show ist es laht schwierig in der Arbeitszeit zu bleiben wenn von 7 Uhr bis 18-19 Uhr gearbeitet wird.

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX
seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch
seine hohe Zuverlässigkeit.

Und nicht durch Resultate?

Wieso nicht???

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis umsetzte.

Aber nur Ansätze, keine endgültigen Lösungen? Hat wohl einen
Flickenteppich hinterlassen, der jeden Moment reißen kann?

Her XXX Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war stets einwandfrei.

Wenn der Arbeitgeber die ARGE oder BfA war, dann ist die
Reihenfolge vielleicht okay. Sonst eher nicht.

War ein eigenständiges Labor, also nicht OK? Wie sollte die Reihenfolge dann sein??

Rest habe ich keine Klopse bemerkt.

Gruß,
Michael

So wie ich Deine Kommentare bewerte ist das Zeugnis vielleicht ne Note 4 und das wäre eigentlich unter aller sau für das was ich dort geleistet habe !!!

Gruß Markus

Hallo Markus,

erstmal eines vorneweg: die teilweise „bissigen“ Kommentare, die ich da reingeschrieben habe, sollen keineswegs Deine Tätigkeit herabwürdigen, sondern eine mögliche Interpretation dieses Zeugnisses von einem Dir böses wollenden Personalers darstellen…

ein Problem wäre, aber normalerweise fangen Jobs am 1. oder
15. des Monats an…

Mein vorgänger hatte gekündigt und seinen Resturlaub genommen
und daher hatten die zu sofort gesucht und ich konnte über
einen Auflösungsvertrag bei meinem vorrigen Arbeitgeber raus.

Okay, und Ihr hattet auch den Vertrag auf den 21. Februar datiert und nicht auf den 1. März und die paar Tage vorher halt über „Extra-Urlaub“ oder so verrechnet? Hier geht’s aber nur drum, dass das halt unüblcih ist - ein „krummes“ Ausscheidedatum wäre übler :wink:

Gerade lese ich mir Deine Tätigkeitsaufzählung nochmach durch. Das solltest noch etwas strukturieren. Die ominönse „hauseigene Software“ kommt mehrfach vor, das sollte sich irgendwo sammeln. Notfalls mit Unterpunkten, also sowas wie

- Umstellung von Software a auf Software b
 - Projektleitung in fachlicher Hinsicht
 - Entwicklung der Schnittstelle in Programmiersprache x
 - Schulung der Mitarbeiter

Ja bis auf die tatsache das ich die internen Abläufe mit einem
Kollegen optimiert habe steht soweit alles drin.

Dann schreib’s rein :wink: Aber - wie gesagt - diese Liste gehört nochmal überarbeitet und restrukturiert.

Ich war halt
der einizge EDVler und somit Mädchen für alles, da die meisten
gerade mla wussten, wie man einen PC anschaltet. Hauptsächlich
habe ich aber die ganze Zeit an der hauseigenen Software
weiterentwicklet.

Dann muss das bei Deinen Erfolgen rein.

Herr xxx hat erfolgreich die Projektleitung des Sofwareumstiegs von x nach y übernommen, dabei wurde das Projekt erfolgreich / termingerecht / im finanziellen Budget erledigt. Dabei hat er sowohl dieses wie auch selbiges getan, und jenes ist auch prima gelaufen.

Ferner war… (damit klar ist, dass das nicht Dein Hauptjob war)

Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen. Er
leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und
unterstützte die Abrechnung.

es handelt sich hierbei um eine Laborsoftware und etwa 80%
prozent wurden durch eine zertifizierte Software vom Markt
ersetzt.
Hier sollte also zum Wechsel noch deutlich mehr stehen?

Weniger zum Wechsel als mehr zu dem Anteil, den Du am erfolgreichen Umstieg hattest :wink:

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX
seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch
seine hohe Zuverlässigkeit.

ok - wobei auch hier ein Beispiel hübsch wäre.

Ist die Frage, mit was für einem beispiel man sowas belegen
kann.

Naja, die „selbstständige Betreuung“ von Netzwerk, Server, Hardware und Usern ist da schon ein guter Beleg für :wink:

Mit meinem Ex-Chef war es fast immer eine schwierige
Arbeitsbedingung.

Mag ja sein, hat aber im Zeugnis nix zu suchen *fg*

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame
Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis
umsetzte.

Das wiederum erwarte ich von nem IT-Mädchen-für-alles :wink:

Also weder positiv noch negativ !?

Negativ, weil Banalität erwähnt. Das ist genauso, als ob ich einer Stewardess ein „attraktives Äussers“ bescheinige - sowas setze ich voraus. Und erwähnen tut man sowas nur, wenn es sonst nix positives gab…

Ich hatte eigentlich als Kunden nur das Labor. Mit den
Einsendern hatte ich sehr wenig zu tun!

Ich weiss nicht was Einsender sind (Einsender von Blut- oder Sonstwasproben?). Aber dann halt nur Kunden - auf jeden Fall sind die am wichtigsten von allen.

Es steht wie bei Briefen am Anfang oben rechts das Datum
18.03.2008 und unterschrieben wurde es natürlich von Chef und
mit i.A. der Person, die das Zeugnis geschrieben hat.

Da sollte aber schon das Datum vom letzten Arbeitstag stehen - guck doch nochmal in die FAQ zum Thema, da stehen alle Formalitäten, die erfüllt sein müssen.

*wink*

Petzi

Hallo Markus,

erstmal eines vorneweg: die teilweise „bissigen“ Kommentare,
die ich da reingeschrieben habe, sollen keineswegs Deine
Tätigkeit herabwürdigen, sondern eine mögliche Interpretation
dieses Zeugnisses von einem Dir böses wollenden Personalers
darstellen…

Ja ist schon klar, habe es auch nicht übel genommen, ganz im Gegenteil. Ich bin froh über jeden Hinweis, der das Arbeitszeugnis nochmal verbessern kann und was daran schlecht gesehen werden kann. Ich weiß, daß ich dort 3 Jahre als One Man Show alles gemacht habe und dafür will ich halt schon ein gutes Arbeitszeugnis.

ein Problem wäre, aber normalerweise fangen Jobs am 1. oder
15. des Monats an…

Mein vorgänger hatte gekündigt und seinen Resturlaub genommen
und daher hatten die zu sofort gesucht und ich konnte über
einen Auflösungsvertrag bei meinem vorrigen Arbeitgeber raus.

Okay, und Ihr hattet auch den Vertrag auf den 21. Februar
datiert und nicht auf den 1. März und die paar Tage vorher
halt über „Extra-Urlaub“ oder so verrechnet? Hier geht’s aber
nur drum, dass das halt unüblcih ist - ein „krummes“
Ausscheidedatum wäre übler :wink:

Ne, habe wirklich zu dem „krummen“ Datum dort angefangen!!

Gerade lese ich mir Deine Tätigkeitsaufzählung nochmach durch.
Das solltest noch etwas strukturieren. Die ominönse
„hauseigene Software“ kommt mehrfach vor, das sollte sich
irgendwo sammeln. Notfalls mit Unterpunkten, also sowas wie

  • Umstellung von Software a auf Software b
  • Projektleitung in fachlicher Hinsicht
  • Entwicklung der Schnittstelle in Programmiersprache x
  • Schulung der Mitarbeiter

OK, ich versuche da dann nochmal ein bisschen mehr Struktur rein zu bringen.

Ja bis auf die tatsache das ich die internen Abläufe mit einem
Kollegen optimiert habe steht soweit alles drin.

Dann schreib’s rein :wink: Aber - wie gesagt - diese Liste gehört
nochmal überarbeitet und restrukturiert.

Wird auch noch reingeschrieben, denn das ist eine Managementaufgabe und die will ich drin haben.

Ich war halt
der einizge EDVler und somit Mädchen für alles, da die meisten
gerade mla wussten, wie man einen PC anschaltet. Hauptsächlich
habe ich aber die ganze Zeit an der hauseigenen Software
weiterentwicklet.

Dann muss das bei Deinen Erfolgen rein.

Herr xxx hat erfolgreich die Projektleitung des
Sofwareumstiegs von x nach y übernommen, dabei wurde das
Projekt erfolgreich / termingerecht / im finanziellen Budget
erledigt. Dabei hat er sowohl dieses wie auch selbiges getan,
und jenes ist auch prima gelaufen.

Dann habe ich die Projektleitung aber zweimal drin stehen!? Einaml als Tätigkeit in der Liste und dann nochmal hier etwas detaillierter um es als Erfolg darzustellen. ist das denn dann in Ordung?

Ferner war… (damit klar ist, dass das nicht Dein Hauptjob
war)

Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen. Er
leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und
unterstützte die Abrechnung.

es handelt sich hierbei um eine Laborsoftware und etwa 80%
prozent wurden durch eine zertifizierte Software vom Markt
ersetzt.
Hier sollte also zum Wechsel noch deutlich mehr stehen?

Weniger zum Wechsel als mehr zu dem Anteil, den Du am
erfolgreichen Umstieg hattest :wink:

Also die Koordination, denn das meiste hat sonst das Externe Unternehmen gemacht!

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX
seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch
seine hohe Zuverlässigkeit.

ok - wobei auch hier ein Beispiel hübsch wäre.

Ist die Frage, mit was für einem beispiel man sowas belegen
kann.

Naja, die „selbstständige Betreuung“ von Netzwerk, Server,
Hardware und Usern ist da schon ein guter Beleg für :wink:

Also nehme ich hier quasi nochmal was aus den Tätigkeiten aus der Liste um das hier nochmal zu belegen?

Mit meinem Ex-Chef war es fast immer eine schwierige
Arbeitsbedingung.

Mag ja sein, hat aber im Zeugnis nix zu suchen *fg*

Schon klar, will ich auch garnicht drin haben! *g*

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame
Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis
umsetzte.

Das wiederum erwarte ich von nem IT-Mädchen-für-alles :wink:

Also weder positiv noch negativ !?

Negativ, weil Banalität erwähnt. Das ist genauso, als ob ich
einer Stewardess ein „attraktives Äussers“ bescheinige - sowas
setze ich voraus. Und erwähnen tut man sowas nur, wenn es
sonst nix positives gab…

Ich hatte eigentlich als Kunden nur das Labor. Mit den
Einsendern hatte ich sehr wenig zu tun!

Ich weiss nicht was Einsender sind (Einsender von Blut- oder
Sonstwasproben?). Aber dann halt nur Kunden - auf jeden Fall
sind die am wichtigsten von allen.

Ja, Einsender sind Ärzte die Proben zur Untersuchung an das Labor scicken. Ich hatte vielleicht in den 3 Jahren 10 Kontakte mit den Einsendern, aber trotzdem sollten die als erstes genannt werden?

Es steht wie bei Briefen am Anfang oben rechts das Datum
18.03.2008 und unterschrieben wurde es natürlich von Chef und
mit i.A. der Person, die das Zeugnis geschrieben hat.

Da sollte aber schon das Datum vom letzten Arbeitstag stehen -
guck doch nochmal in die FAQ zum Thema, da stehen alle
Formalitäten, die erfüllt sein müssen.

Also sollte da nicht das Datum stehen, wann es geschrieben wurde, sondern das Datum des letzten Arbeitstages? Es steht doch aber drin war vom … bis … beschäftigt.
Ich schau aber auch nochmal ind die FAQ zum Thema.

*wink*

Petzi

Vielen Dank, daß Du Dir die Zeit nimmst und mir so ausführlich hierbei hilfst. Echt SUPER !!!

Gruß Markus

Hier sollte also ganz klar naturheilkundliches Labor stehen!?

Ja.

Ich war im Labor einziger EDVler und der Rest der etwas über 20 Mitarbeiter wusste meist gerade mal wie ein PC angeht und wie mal ne Maus und Tastatur bedient. Habe also alles gemacht!!! Hauptsächlich die hauseigene Laborsoftware weiterentwickelt, aber sonst halt auch ALLES.

Dann sollte man auch erwähnen, dass Du nicht einer von X warst sondern in Eigenleistung den EDV-Bereich am Laufen gehalten hast.
Und wenn „alles was mit WuP zu tun hat“ Deine Aufgaben waren, dann ist weniger mehr und „Gesamtverantwortung WuP der EDV“ besser als
„-Druckerkabel einstecken
-Monitorkabel einstecken
-Tastatur einstecken
-etc.“
… denn die gelisteten Einzeltätigkeiten der Systempflege sind Banalitäten, die darauf schließen lassen, daß Du nichts Wichtiges hinbekommen hast.

Habe das ganze 3 Jahre alleine am laufen gehalten, sollte also mehr als nur Kleinigkeiten gewesen sein!? War ein Linuxserver für die Benutzeranmeldung und für eine Samba Freigabe, der rest passierte im Windowsbereich.

Dann sollte das bei der Aufgabenbeschreibung auch entsprechend gewürdigt werden, d.h.

  • E2E Verantwortung Serverbetrieb
    ist doch mehr als „hat mit Linux gearbeitet“ - meinst nicht?

SQL unter MS-Access und auch under MS-SQL aber zu den Unterscheidungen ist definitiv keiner in der Lage gewesen.

Wichtig ist doch, daß *Du* es kannst, nicht?

Ist in dem Unternehmen normal, denn unter 100 Überstunden gibt es dort kaum jemand. Als One-Man-Show ist es halt schwierig in der Arbeitszeit zu bleiben wenn von 7 Uhr bis 18-19 Uhr gearbeitet wird.

Würde es dann nicht besser klingen, wenn gesagt würde:
„Er konnte auch unter schweren Bedingungen stets die Verfügbarkeit der Systeme gewährleisten“ ?

Und nicht durch Resultate?

Wieso nicht???

Ja, gab’s denn keine? Schon allein dass die Systeme gut fluppen ist doch ein erwähnenswertes Resultat an dieser Stelle, oder?
„Er überzeugte dadurch, dass unter seiner Verantwortung die Systeme stets zuverlässig nutzbar waren“.

So wie ich Deine Kommentare bewerte ist das Zeugnis vielleicht ne Note 4 und das wäre eigentlich unter aller sau für das was ich dort geleistet habe !!!

Es steht ja „zur vollsten Zufriedenheit“ drin, was das Ganze wieder zurecht rückt.
Aber wie gesagt, das Obige waren halt alles Klopse, die man so interpretieren kann, daß Du irgendwie nichts auf die Reihe bekommen hast. Und wenn es nicht so gemeint ist, muss es halt korrigiert werden.

Gruß,
Michael

Ja, Einsender sind Ärzte die Proben zur Untersuchung an das Labor scicken. Ich hatte vielleicht in den 3 Jahren 10 Kontakte mit den Einsendern, aber trotzdem sollten die als erstes genannt werden?

Selbst wenn es nur ein einziger war:
In einem Dienstleistungsunternehmen steht der Kunde IMMER an erster Stelle.
Du selbst hattest ja als EVD-Mensch sowieso täglich Kundenkontakt, mit den *internen* Kunden, nicht wahr?
„Kundenorientierung“ heißt an dieser Stelle für Dich: wenn jemand kommt und Problem hat hilfst Du statt zu sagen Hab Kaffee in der Tasse, komm später wieder

Kunde nicht an erster Stelle ist in Dienstleistungsunternehmen in jedem Fall ein Todesurteil für die weitere Karriere.

Ich war im Labor einziger EDVler und der Rest der etwas über 20 Mitarbeiter wusste meist gerade mal wie ein PC angeht und wie mal ne Maus und Tastatur bedient. Habe also alles gemacht!!! Hauptsächlich die hauseigene Laborsoftware weiterentwickelt, aber sonst halt auch ALLES.

Dann sollte man auch erwähnen, dass Du nicht einer von X warst
sondern in Eigenleistung den EDV-Bereich am Laufen gehalten
hast.

Sollte wohl eigentlich mit dem Satz „Herr XXX war Ansprechpartner in sämtlichen EDV-Belangen“ gemeint sein. Wenn ich den Satz wie folgt umstelle, sollte das doch gehen: „Herr XXX war alleiniger Ansprechpartner im gesamten EDV-Bereich.“

Und wenn „alles was mit WuP zu tun hat“ Deine Aufgaben waren,
dann ist weniger mehr und „Gesamtverantwortung WuP der EDV“
besser als
„-Druckerkabel einstecken
-Monitorkabel einstecken
-Tastatur einstecken
-etc.“
… denn die gelisteten Einzeltätigkeiten der Systempflege
sind Banalitäten, die darauf schließen lassen, daß Du nichts
Wichtiges hinbekommen hast.

Mal ne Frage:„Was ist WuP?“

Habe das ganze 3 Jahre alleine am laufen gehalten, sollte also mehr als nur Kleinigkeiten gewesen sein!? War ein Linuxserver für die Benutzeranmeldung und für eine Samba Freigabe, der rest passierte im Windowsbereich.

Dann sollte das bei der Aufgabenbeschreibung auch entsprechend
gewürdigt werden, d.h.

  • E2E Verantwortung Serverbetrieb
    ist doch mehr als „hat mit Linux gearbeitet“ - meinst nicht?

Ich glaube aber das klingt auch wieder unglaubwürdig, da sowas ein Laborarzt absolut nicht selbst weiß und schreiben könnte!??
Vielleicht sollte ich einZzwischenweg finden?

SQL unter MS-Access und auch under MS-SQL aber zu den Unterscheidungen ist definitiv keiner in der Lage gewesen.

Wichtig ist doch, daß *Du* es kannst, nicht?

Ist schon geändert:„und nutzte SQL unter MS-Access und dem MS-SQL Server.“

Ist in dem Unternehmen normal, denn unter 100 Überstunden gibt es dort kaum jemand. Als One-Man-Show ist es halt schwierig in der Arbeitszeit zu bleiben wenn von 7 Uhr bis 18-19 Uhr gearbeitet wird.

Würde es dann nicht besser klingen, wenn gesagt würde:
„Er konnte auch unter schweren Bedingungen stets die
Verfügbarkeit der Systeme gewährleisten“ ?

Klingt aufjedenfall besser !!

Und nicht durch Resultate?

Wieso nicht???

Ja, gab’s denn keine? Schon allein dass die Systeme gut
fluppen ist doch ein erwähnenswertes Resultat an dieser
Stelle, oder?
„Er überzeugte dadurch, dass unter seiner Verantwortung die
Systeme stets zuverlässig nutzbar waren“.

Da haste aufjedenfall Recht!

So wie ich Deine Kommentare bewerte ist das Zeugnis vielleicht ne Note 4 und das wäre eigentlich unter aller sau für das was ich dort geleistet habe !!!

Es steht ja „zur vollsten Zufriedenheit“ drin, was das Ganze
wieder zurecht rückt.
Aber wie gesagt, das Obige waren halt alles Klopse, die man so
interpretieren kann, daß Du irgendwie nichts auf die Reihe
bekommen hast. Und wenn es nicht so gemeint ist, muss es halt
korrigiert werden.

Gruß,
Michael

Vielen Dank für die guten Informationen, werde dann gerade im ersten Teil noch einiges ändern lassen.

Gruß Markus

Mal ne Frage:„Was ist WuP?“

Wartung und Pflege

Mal ne Frage:„Was ist WuP?“

Wartung und Pflege

Ahh, OK! Ich habe den Tätigkeitsbereich nochmal etwas angepasst und würde ihn eventuell so ändern lassen. Passt das dann besser??

  • Entwicklung der hauseigenen Laborsoftware und der dazugehörigen Schnittstellen
  • Entwicklung mehrere kleiner unabhängiger Module
  • Umstellung von der hauseigenen Laborsoftware auf eine externe Software
    o Projektleitung
    o Entwicklung einer Schnittstelle zwischen der hauseigenen Laborsoftware und der externen Software
    o Schulung von Mitarbeitern
  • Entwicklung und Überwachung der Archivierung
  • Netzwerkadministration
  • Beschaffung und Einrichtung neuer Hardware sowie Wartung und Pflege der vorhandenen Hardware
  • Einrichtung und Wartung der Server
  • Optimierung der intern Abläufe

Gruß Markus

MIT ÄNDERUNGEN vielleicht so ???
Ich habe jetzt mal einige Änderungen vorgenomen und wollte hier nochmal das komplette Zeugnis darstellen:

Herr XXX, geboren am XXX in XXX, war vom 21.02.2005 bis zum 29.02.2008 als EDV-Fachmann in unserem naturheilkundlichen Institut beschäftigt.

Im Rahmen seines verantwortungsvollen und vielseitigen Tätigkeitsfeldes führte er eigenverantwortlich und erfolgreich unter anderem folgende Aufgaben durch:

  • Entwicklung der hauseigenen Laborsoftware und der dazugehörigen Schnittstellen
  • Entwicklung mehrere kleiner unabhängiger Module
  • Umstellung der hauseigenen Laborsoftware auf eine externe Software
    o Projektleitung
    o Entwicklung einer Schnittstelle zwischen der hauseigenen Laborsoftware und der externen Software
    o Schulung von Mitarbeitern
  • Entwicklung und Überwachung der Archivierung
  • Netzwerkadministration
  • Beschaffung und Einrichtung neuer Hardware sowie Wartung und Pflege der vorhandenen Hardware
  • Einrichtung und Wartung der Server
  • Optimierung der internen Abläufe

Herr XXX war alleiniger Ansprechpartner im gesamten EDV-Bereich. Er leistete wichtige Hilfestellungen im Verwaltungsbereich und engagierte sich zusätzlich bei der Mitarbeit in der Abrechnung. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Erstellung statistischer Auswertungen für das gesamte Institut.

Herr XXX arbeitete mit den Betriebssystemen Windows XP, Windows Server2003 und Linux. Zur Programmierung von Office 2003 setzte er VBA ein; außerdem arbeitete er mit Java und nutzte SQL unter MS-Access und dem MS-SQL Server.

Herr XXX verfügt über umfassende und vielseitige Fachkenntnisse. Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe arbeitete sich Herr XXX rasch in neue Aufgabengebiete ein. Auf Änderungswünsche der Software konnte er immer prompt reagieren und brachte bereits nach kurzer Zeit die realisierten Änderungen in den Ablauf ein.

Herr XXX identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben, setzte sich auch über die geregelte Arbeitszeit hinaus erfolgreich für unser Unternehmen ein und übernahm bereitwillig zusätzliche Verantwortungen. Seine außerordentliche Leistungsbereitschaft zeigte sich auch dadurch, dass er auch nach Feierabend und sogar in entfernten Urlauben mit Rat und Tat für das Institut zur Verfügung stand.

Auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen bewältigte Herr XXX seine Aufgaben in hervorragender Weise. Er überzeugte durch seine hohe Zuverlässigkeit. In seinem Verantwortungsbereich schaffte er eine nahezu ausfallsfreie Arbeit zu ermöglichen und brachte bei Ausfällen die Systeme in kürzester Zeit wieder zum Laufen.

Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis umsetzte.

Zusammenfassend hat Herr XXX seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Her XXXs Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei. Er war kooperativ und jederzeit zuvorkommend und daher bei allen gleichermaßen geschätzt.

Herr XXX schied auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus. Wir bedauern seinen Weggang und danken ihm an dieser Stelle für die geleistete konstruktive Arbeit.

Wir wünschen Herr XXX auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

So sollte es doch eigentlich nicht schlecht sein???

Gruß Markus

Weniger ist mehr!

Ahh, OK! Ich habe den Tätigkeitsbereich nochmal etwas
angepasst und würde ihn eventuell so ändern lassen. Passt das
dann besser??

Ohm… Du weißt schon, dass das Ganze von wichtig nach Unwichtig geordnet sein sollte?

Wenn es Deinem AG egal ist, kannst Du die Reihenfolge so drehen, dass es für Deine nächste Anstellung optimal ist :wink:
Also zB. : Wenn Du Entwickler werden willst - Entwicklung nach vorne.
Wenn Du Manager werden willst - Projektleitung und Optimierung vor!
Das mit der Archivierung würde ich nur gesondert erwähnen, wenn Du im Admin-Bereich unterkommen willst.

Die „Softwareumstellung“ heißt im Fachjargon normalerweise „Migration“.

Wichtig ist auch, dass „weniger ist mehr“ gilt: wenn Du 20 Sachen gemacht hast, war vermutlich keine davon wirklich im Fokus, wenn Du 5 Sachen gemacht hast und eine davon Schwerpunkt war, bist Du Spezialist.

Auf der einen Seite muß alles erfaßt sein, was Du getan hast, aber wenn im Detail da drin steht „mehrere kleine Module entwickelt“ dann heißt das im Umkehrschluss „keine größeren Entwicklungsprojekte“.
„bedarfsgerechte Entwicklung von Labor-Software inlusive Interfaces“ läßt mehr Spielraum für Fantasie beim Personaler als die Details, und das kann vorteilhaft sein.

„Beschaffung und Einrichtung neuer HW“ ist bei uns so eine Tätigkeit, die ein Werkstudent bekommt, das paßt so ganz und gar nicht zu dem, was ich von einem professionellen Entwickler und IT Projektmanager erwarte, deswegen würde ich das bei WuP untergehen lassen:
„E2E Verantwortung Wartung und Pflege unserer IT-Landschaft“ läßt im positiven Sinne viel Freiraum für Interpretation: im Vorstellungsgespräch kann man ja immer noch erklären, was das im Detail bedeutet.

Hier mein Vorschlag, vielleicht wird der ja gleich von einem anderen Experten zerrissen…

_______________________________________________________________

X hatte für unser Unternehmen die End-To-End Verantwortung der folgenden Bereiche:

  • Wartung und Pflege der IT-Landschaft
  • Software-Lösungen für internen Bedarf
  • NW Administration

Hierbei zeichnete er sich speziell in den folgenden Tätigkeiten aus:

  • Projektleitung
  • Prozessoptimierung
  • Softwareentwicklung
  • Schulung unserer Mitarbeiter

Dann unten im Text:
Bei der Migration hauseigener Laborsoftware im auf eine Standardsoftware konnten durch seine Leistung …

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Auch für unvorhergesehene Probleme fand Herr XXX wirksame Lösungsansätze, die er stets erfolgreich in die Praxis umsetzte.

Das hatte ich ja schon angemerkt: die „Ansätze“ sind nichts und bedeuten sowas wie „unausgereift bis langfristig unbrauchbar“.
Besser wäre „Auch für unvorhergesehene Probleme konnte X stets eine praktikable Lösung bereitstellen.“